Seit 05:05 Uhr Studio 9
Mittwoch, 19.05.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Ortszeit / Archiv | Beitrag vom 25.05.2014

Europawahl"Keine klassische nationalistische Partei"

Politologe Lang über den Wahlerfolg der AfD

AfD-Chef Bernd Lucke (dpa / picture alliance / Hanschke)
AfD-Chef Bernd Lucke (dpa / picture alliance / Hanschke)

Bei ihrer ersten Europawahl kam die eurokritische Alternative für Deutschland aus dem Stand auf rund 7 Prozent. Auch in anderen Ländern waren Rechtspopulisten erfolgreich. Was bedeutet das für Europa? Ein Gespräch mit dem Politologen Kai-Olaf Lang.

Die Alternative für Deutschland sei "keine klassische nationalistische Partei", sagte der Politikwissenschaftler Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik. "Die AfD hat eher die Attitüde einer elitistischen Partei, ein professorales Ambiente", sagte Lang im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur nach den ersten Hochrechnungen.

Im Europäischen Parlament werde sich die AfD voraussichtlich mit den britischen Konservativen von David Cameron zusammentun, nicht mit den radikalen Europagegnern. Generell sei es unwahrscheinlich, dass die rechten Kräfte im Parlament eine einzige gemeinsame Fraktion. Dafür seien die Parteien zu unterschiedlich, so Lang.

Interview

weitere Beiträge

Reportage

Jugendliche in der PandemieDie Ausgebremsten
Ein afrikanischer Junge in grün gemustertem T-Shirt und Jeans sitzt neben einer älteren Frau mit Mund-Nasenschutz auf einem Sofa. (Deutschlandradio / Bettina Rühl)

Zu Hause bei den Eltern hocken, statt die Welt zu entdecken. Allein sein statt in Gemeinschaft. Auf den Bildschirm starren, statt zu tanzen. Die Pandemie ist eine Zumutung für Jugendliche. Nicht nur in Deutschland.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur