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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 02.05.2014

EuropawahlHaben die Parteien keine zündenden Ideen?

Schleppende Europawahl, niedrige Wahlbeteiligung

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Wahlplakate zur Europawahl von CDU und SPD in Köln. (Bild: DLF, Gutknecht )
Wahlplakate zur Europawahl - CDU und SPD (Bild: DLF, Gutknecht )

Jahrelang hat die Euro-Krise das europäische Einigungswerk von innen her bedroht. Jetzt testet Wladimir Putin den Zusammenhalt der EU von außen. Bemerkenswert dabei: So viel Einigkeit wie in der Auseinandersetzung mit Putins Russland war in der EU lange nicht. Doch drei Wochen vor den Europawahlen geht dennoch kein Ruck durch den Kontinent.

Mehr als zwei Drittel zeigen laut aktuellem Politbarometer wenig oder gar kein Interesse an den Wahlen. Die CDU versteckt ihre Spitzenkandidaten, setzt lieber auf Angela Merkel - obwohl sie gar nicht auf dem Stimmzettel steht. Die Sozialdemokraten befürchten trotz guter Umfragewerte ein miserables Ergebnis, die Extremen am rechten und linken Rand hoffen auf satte Zugewinne. Für viele arbeitslose Jugendliche in Frankreich, Spanien und anderswo überlagert die Existenzangst die positiven, persönlichen Erfahrungen, die sie auf Reisen oder beim Auslandspraktikum erfahren haben. Hat Europa noch eine Perspektive? Warum werden keine leidenschaftlichen Debatten "pro Europa" geführt? Hat die Europäische Idee ihren Zenit überschritten?

Es diskutieren:
Dr. Raphael Bossong, Europa-Universität Viadrina
Dr. Andrea Despot, stellv. Leiterin der Europäischen Akademie Berlin
Lisa Mayer, Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR)
Vincent Venus, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF)
John Worth, Campaigner und Blogger

Moderation: Birgit Kolkmann

Wortwechsel

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