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Kulturnachrichten

Mittwoch, 14. September 2016

EU-Kommission will Online-Rechte für Verleger stärken

Was Verleger freut, bringt Netzaktivisten auf die Palme

Um die Zeitungsbranche im Internet-Zeitalter zu stärken, will die EU-Kommission Verlegern mehr Rechte an Online-Inhalten geben. Sie sollen damit eine ähnliche Stellung wie Film- oder Musikproduzenten erhalten. Die vorgeschlagenen Reformen sollten auch einen Anreiz für Investitionen geben, erklärte der EU-Kommissar für Digitalwirtschaft, Günther Oettinger. "Wir wollen Piraterie verhindern und die Online-Plattformen in die Verantwortung bringen, von dem, was sie an Werbung verdienen, einen fairen Anteil an Verlage und an Kreativschaffende weiterzugeben". Die Pläne der EU-Kommission brauchen noch die Zustimmung der EU-Staaten und des Europaparlaments. Im Vorfeld hatte es Gegenwind etwa von Piraten, Grünen und Netzaktivisten gegeben. Der Vorschlag sei "Gift für die freie Rede der Europäer, Gift für die europäische Wirtschaft und Gift für die Kreativität", beklagte Joe McNamee von der Organisation European Digital Rights. Kritiker fürchten unter anderem, dass Angebote wie Google News, die Links zu aktuellen Artikeln mit kurzen Textausschnitten sammeln, damit vom Markt verschwinden könnten.

Musikrat fordert Festanstellungen für Musiklehrer

Weniger als sieben Prozent der Musikschullehrer haben festes Arbeitsverhältnis

Der Landesmusikrat Berlin hat vor einem Niedergang musikalischer Jugendbildung gewarnt und mehr festangestellte Lehrer für die Musikschulen gefordert. Die Lehrer seien in einer "bundesweit singulär schlechte Lage", teilten der Deutsche Musikrat und die Konferenz der Landesmusikräte mit. Bundesweit sei die Quote mehr als zehn Mal so hoch. Die Lehrer müssten selbst eine Krankenversicherung abschließen und hätten bei Schwangerschaft, Krankheit oder Urlaub Einnahmeausfälle, hieß es. Sie versuchten den Quereinstieg an allgemein bildende Schulen, wanderten in andere Länder ab oder strebten eine berufliche Neuorientierung an. Nur durch mehr Festanstellungen könnten die Musikschulen Kooperationen mit Kitas und Schulen eingehen oder bei der Integration Geflüchteter helfen. "Musikalische Bildung braucht Kontinuität und Qualität", sagte die Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte und Vizepräsidentin des Deutschen Musikrates, Ulrike Liedtke. "Das geht nur mit einem angemessenen Anteil an festangestellten Musikschullehrern."

Peymann gegen Müller: "Kulturpolitischer Trümmerhaufen"

Intendant des Berliner Ensembles sieht Kultursenator in der Pflicht

Wenige Tage vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat Theaterintendant Claus Peymann den Regierenden Bürgermeister und Kultursenator Michael Müller (SPD) scharf angegriffen. Er warf ihm vor, zusammen mit seinem Staatssekretär Tim Renner einen "kulturpolitischen Trümmerhaufen" angerichtet zu haben. Hintergrund ist die Entscheidung von Peymanns designiertem Nachfolger Oliver Reese, die Verträge vieler Schauspieler am Berliner Ensemble nicht mehr zu verlängern. "Dieses Haus wird leergeputzt. Es bleibt nichts mehr", sagte Peymann und drohte Klagen von Betroffenen an. Müller stehe als Kultursenator zumindest in der Pflicht, für die sozialen Härtefälle zu sorgen. "Der Bürgermeister muss handeln. Das ist nicht nur eine kulturelle, das ist auch eine soziale Frage." Nach Angaben von Peymann will sein Nachfolger Reese rund 70 Mitarbeiter nicht übernehmen, darunter etwa 35 Schauspieler. Die Kulturverwaltung betonte dagegen, von den rund 70 Mitarbeitern im künstlerischen Bereich bekämen voraussichtlich rund 30 keinen neuen Vertrag. "Diese Größenordnung ist für einen Intendantenwechsel - insbesondere nach einem ungewöhnlich langen Zeitraum einer Vorgängerintendanz - in deutschen Stadttheatern absolut üblich", so die Verwaltung. Peymann stand seit 1999 an der Spitze der einstigen Brecht-Bühne. Sein Nachfolger Reese löst ihn im Sommer 2017 ab.

Verurteilter Journalist Can Dündar kritisiert Repressionen in der Türkei

„Die Presse war nie wirklich frei

Can Dündar, Ex-Chefredakteur der regierungskritischen türkischen Tageszeitung "Cumhuriyet", prangert weiterhin die Lage in seiner Heimat Türkei an. Für Journalisten sei die Situation besonders schlimm, was allerdings nicht neu sei: "Die Presse war in der Türkei leider nie wirklich frei, es gab immer wieder militärische Interventionen und die Demokratie wurde unterbrochen. Journalisten wurden immer unter Druck gesetzt, aber der Druck war noch nie so stark wie heute", sagte Dündar im Deutschlandradio Kultur. Die Stimmung in der Türkei sei von Angst geprägt: "Es gibt eine schwere Wolke der Angst über dem Land. Die Menschen haben zurecht Angst auszusprechen, was sie für wahr halten. Man erlebt ja, was denen passiert, die das tun." Im Mai war Dündar von einem türkischen Gericht zu knapp sechs Jahren Haft verurteilt worden, weil er über geheime Waffenlieferungen der Türkei an islamistische Milizionäre in Syrien berichtet hatte. Die türkische Justiz bewertete das als Geheimnisverrat. Seit dem Sommer lebt Dündar im europäischen Exil.

Islamwissenschaftlerin spricht nicht mehr mit Radikalen

"Man sollte solche Menschen besser ausgrenzen"

Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor redet nicht mehr mit überzeugten Radikalen. "Das habe ich oft genug probiert", sagte die Autorin dem Magazin "Brigitte". "Man sollte solche Menschen besser ausgrenzen, um damit ein Signal zu setzen." Die Muslimin wurde in Deutschland geboren, ihre Eltern stammen aus Syrien. Sie unterrichtet Religion an einer Hauptschule in Dinslaken. Sie sei daran gewöhnt, von Islamisten als Ungläubige und von Islamgegnern als Islamistin beschimpft zu werden, erklärte Kaddor. Die eigentliche Trennlinie verlaufe dieser Tage nicht zwischen Deutschen und Flüchtlingen oder zwischen Christen und Muslimen. Sie verlaufe zwischen denen, die Demokratie und Vielfalt wollten und denen, die dagegen kämpften.

ARD will mit Raab und Lena zurück in ESC-Erfolgsspur

Vorentscheid wie 2010: "Zurück zu den Wurzeln"

Nach den letzten Plätzen in den beiden vergangenen Jahren will die ARD beim Eurovision Song Contest mit Hilfe von Stefan Raab und Lena Meyer-Landrut erfolgreicher sein: Raabs Firma Raab TV wird den deutschen ESC-Vorentscheid produzieren und die ESC-Gewinnerin von 2010 wird in der Jury sitzen. Zum Finale in Kiew soll ein Newcomer geschickt werden. Das Konzept für den am 9. Februar stattfindenden ESC-Vorentscheid lehnt sich an den Vorentscheid "Unser Star für Oslo" an, bei dem 2010 Meyer-Landrut entdeckt wurde. In einem ersten Schritt können sich junge Musiker um eine Teilnahme bewerben. Eine Jury ermittelt 30 Kandidaten für eine zweite Castingrund. Aus dieser werden die fünf Starter für den Vorentscheid gefiltert. Beim eigentlichen Vorentscheid wird eine Jury die Kandidaten ohne abstimmen zu dürfen kommentieren, das Stimmrecht haben allein die Zuschauer. Der für den ESC zuständige ARD-Koordinator Unterhaltung, Thomas Schreiber, nannte das Konzept ein "Zurück zu den Wurzeln".

Autorin Funke will Trauriges nicht aussparen

"In einem guten Versteck muss man den Sturm hören"

Cornelia Funke (57), Jugendbuch-Autorin, findet es wichtig, in ihren Geschichten auch Trauriges zu schreiben: "Weil es zum Leben gehört", so Funke im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Auch ihre jungen Leser erlebten nicht nur Schönes, seien einsam oder krank. "Wenn es im Leben stürmt, kann ich mit Geschichten eine Art Unterschlupf schaffen. Aber ich kann nicht den Sturm wegschreiben. In einem guten Versteck muss man ihn hören und Stärke dagegen sammeln." Sie selbst empfinde, "alles, was im Leben passiert, als abenteuerlich, magisch und fantastisch". Mit ihren Büchern wolle sie Kindern den Zauber der Natur nahe bringen. Diesen Zauber sollten Kinder in 50 Jahren noch erleben.

6800 Jahre alte Kreisanlage in Quedlinburg ausgegraben

Grabungen nach sechs Jahren beendet

Archäologen haben ihre Grabungen an einer rund 6800 Jahre alte Kreisgrabenlage in Quedlinburg nach sechs Jahren beendet. "Es gibt Gemeinsamkeiten mit der etwa gleichaltrigen Anlage in Goseck (Burgenlandkreis)", sagte Grabungsleiter Wolfram Schier von der Freien Universität Berlin am Mittwoch am Fundort. Der Platz in Quedlinburg sei ebenso wie in Goseck für Kulthandlungen und astronomische Beobachtungen genutzt worden. Das Bauwerk in Quedlinburg war im Durchmesser 98 Meter groß und verfügte über vier Tore. Die Archäologen fanden Keramik, Feuersteine und Knochen.

Bewerberrekord bei Filmfestival DOK Leipzig

Rund 2.900 Produktionen aus 133 Ländern

Das Filmfestival DOK Leipzig verzeichnet einen neuen Rekord an Bewerbern: Rund 2.900 Produktionen aus 133 Ländern seien für 2016 eingereicht worden, 300 Filme mehr als letztes Jahr, teilte die DOK Leipzig mit. Etwa 160 Filme schaffen es in die offizielle Auswahl und sind in der Festivalwoche ab dem 31. Oktober in Leipzig zu sehen. Es ist das 59. Internationale Festival für Dokumentar- und Animationsfilm in der sächsischen Messestadt. Unter den eingereichten Arbeiten seien neben Dokumentar- und Animationsfilmen sowie animierten Dokumentarfilmen zum zweiten Mal auch interaktive Arbeiten, hieß es. DOK Leipzig ist nach eigenen Angaben eines der führenden internationalen Dokumentarfilmfestivals und das älteste der Welt. Im vergangenen Jahr erreichte das Festival mit rund 48.000 Zuschauern einen neuen Besucherrekord.

Weltkriegsmuseum in Danzig vor dem Aus

Regierungspartei PiS will verändertes Konzept

Dem Danziger Museum zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs droht das Aus. Polens rechtskonservative Regierungspartei PiS, allen voran Jaroslaw Kaczynski, wirkt auf einen Abbruch der Planungen hin. Dem international ausgerichteten Konzept würde der Blick des polnischen Volkes fehlen. Der Freiburger Historiker Ulrich Herbert sitzt im Beirat des geplanten Museums. Im Deutschlandradio Kultur sagte er: "Das Ziel ist dieses Museum in dieser Form zu schließen und ein neues aufzubauen. Die Kritik ist so radikal, dass man an eine Fortsetzung dieses Museums nicht denken könnte. Insgesamt sei dieser Ansatz zu neutralistisch und zu kosmopolitisch. Das ist insofern problematisch, als der Begriff kosmopolitisch in Polen und anderswo auch als Tarnbegriff für jüdisch angesehen wird." Das Ursprungskonzept hatte der designierte Direktor unter der Vorgängerregierung entwickelt: es will die deutschen und sowjetischen Kriegsverbrechen beleuchten und auch die dunklen Seiten der polnischen Geschichte aufarbeiten. Laut Plan soll das Museum im Januar 2017 eröffnet werden.

BE: Keine neuen Verträge für rund 30 Künstler

Zum Sommer 2017 bekommt Berliner Ensemble neuen Intendanten

Ungewöhnliches Schattenboxen: Die Berliner Kulturverwaltung hat unmittelbar vor einer für Mittwochvormittag angesetzten Pressekonferenz des scheidenden Theaterintendanten Claus Peymann mögliche Vorwürfe schon mal zurückgewiesen. Unter dem neuen Intendanten Oliver Reese erhielten am Berliner Ensemble voraussichtlich rund 30 Mitarbeiter im künstlerischen Bereich kein neues festes Vertragsangebot, so die Verwaltung. "Diese Größenordnung ist für einen Intendantenwechsel - insbesondere nach einem ungewöhnlich langen Zeitraum einer Vorgängerintendanz - in deutschen Stadttheatern absolut üblich." Peymann stand seit 1999 an der Spitze der einstigen Brecht-Bühne. Sein Nachfolger Reese löst ihn im Sommer 2017 ab.

John Cleese bekommt "Goldene Rose" für Lebenswerk

Monty Python-Schauspieler John Cleese hält die Auszeichnung für etwas verfrüht

In Berlin sagte der britische Schauspieler am Dienstagabend vor der Gala-Veranstaltung: "Ich hoffe, ich lebe noch ein bisschen, also vielleicht bekomme ich ja irgendwann eine zweite Auszeichnung für das Lebenswerk." Der 76-Jährige Monty-Python-Star erinnerte daran, dass seine Mutter sehr alt geworden sei: "Sie starb im Alter von 101 Jahren." Er freue sich über die Auszeichnung, da er bisher nicht viele erhalten habe. "Komödien sind nicht so respektiert wie Dramen. Charlie Chaplin hat nie einen Oscar bekommen", sagte Cleese. Er habe zwar "keine Ahnung", was die Goldene Rose genau bedeute, aber er nehme den Preis gerne an, weil er seiner "vierten und endgültigen" Ehefrau Berlin zeigen könne - "und es werden alle Ausgaben übernommen". John Cleese wurde in seiner Heimat Großbritannien mit der Fernsehserie Fawlty Towers bekannt, international mit Filmen wie "Ein Fisch namens Wanda" und den Filmen der Komikergruppe Monty Python.

Müller hält an Sasha Waltz als Staatsballett-Chefin fest

Die Ernennung des Führungsduos sei die richtige Entscheidung

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält auch nach Protesten der Tänzer an Sasha Waltz als künftige Ko-Intendantin des Staatsballetts Berlin fest. Die Ernennung von Waltz und des Schweden Johannes Öhman als Führungsduo ab Mitte 2018 sei die richtige Entscheidung, sagte Müller, der auch Kultursenator ist. Das Staatsballett bekomme eine zukunftsweisende Leitung für zeitgenössischen Tanz und Ballett. Waltz sagte im Interview mit dem 3Sat-Magazin "Kulturzeit", sie wolle eine Brücke bauen zwischen der Klassik und dem zeitgenössischen Tanz. "Gemeinsam werden wir eine spannende und herausfordernde Programmatik entwickeln, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft abbildet", sagte Waltz. In einer im Internet veröffentlichten Petition hatte das Ensemble Waltz für den Posten abgelehnt. Als Vertreterin des Tanztheaters sei sie für die Leitung einer klassischen Ballettcompagnie ungeeignet.

Ranking sieht Stuttgart als Kulturstadt Nummer eins

Zwei Metropolen aus dem Süden liegen vorn

Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart ist einem Ranking zufolge bei Kulturangebot und -nachfrage die Nummer eins unter Deutschlands Städten. Dahinter folgen München, Dresden, Berlin und Bonn. Das ergab eine Untersuchung der Berenberg Bank und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Damit gab es bei den Top 5 keine Veränderung zur vorherigen Untersuchung. Stuttgart hatte bereits bei den beiden Vorgänger-Studien in den Jahren 2012 und 2014 den Spitzenplatz eingenommen. HWWI und Berenberg haben die 30 größten Städte in Deutschland auf ihr kulturelles Angebot und die Nachfrage durch die Bewohner und Besucher untersucht. Gemessen wurden zum Beispiel das Angebot an Opernhäusern, Theatern, Museen und Kinositzplätzen und die Zahl der Besucher. Über die Qualität und Bedeutung der Angebote werden keine Aussagen getroffen.

Unbekannte zerstören Skulptur vom Merseburger Raben

Sandsteinvogel in Tausende Teile zerbrochen

Unbekannte haben im Schloss in Merseburg (Saalekreis) die Skulptur des berühmten Raben mit dem goldenen Ring zerstört. Wie ein Polizeisprecher sagte, ist der überdimensionale Vogel aus Sandstein in Tausende Einzelteile zerbrochen. Die Figur befand sich hoch oben auf einem Portal aus Stein. Es gehört zum Ensemble der historischen Rabenanlage. Ob es die Täter auf den Ring abgesehen hatten, sei noch nicht klar, sagte er. Nach ersten Ermittlungen war der Ring aus Stein mit einem goldenen Anstrich. Den in der Voliere lebenden Raben sei nichts passiert, die Höhe des Sachschadens noch nicht bekannt.

Praemium Imperiale für Martin Scorsese und Gidon Kremer

Japanese Art Association gibt Preisträger bekannt

Einen der wichtigsten Kunstpreise der Welt, den Praemium Imperiale, erhalten Hollywoodregisseur Martin Scorcese und der lettisch-deutsche Geiger Gideon Kremer für ihr Lebenswerk. Weitere Preisträger sind die amerikanische Künstlerin Cindy Sherman, die französische Installationskünstlerin Annette Messager und der brasilianische Architekt Paulo Mendes da Rocha. Das gab Goethe-Institutspräsident Klaus-Dieter Lehmann am Dienstag in Berlin im Namen der Japanese Art Association bekannt. Die japanische Kunst-Vereinigung stiftet den Preis. Er ist mit umgerechnet jeweils rund 130 000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft des japanischen Königshauses.

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