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Weltzeit | Beitrag vom 11.06.2018

EU-Fangflotten im SenegalWie Fischfang Migration auslöst

Von Jenny Marrenbach

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Ein mäßiger Fang für die senegalesischen Kleinfischer in Joal Fajiout. Nur ein paar Fische liegen am Strand. Im Hintergrund einige Boote. (Peter Dörrie)
Die senegalesischen Kleinfischer klagen darüber, dass die großen EU-Schiffe ihnen die Fische wegfangen. (Peter Dörrie)

Große Schiffe aus der EU fischen vor Senegals Küsten. In den Netzen der Einheimischen bleibt deshalb weniger hängen. Das ist ein Grund, warum 2016 rund 10.000 Senegalesen in die EU kamen. Ein Migrationszentrum soll ihnen nun bei der Rückkehr helfen.

"Sie möchten in ihr Heimatland zurückkehren? Wenn Sie nicht genug Geld haben um ein Ticket zu kaufen, können Sie die Reisekosten bezahlt bekommen und 200 Euro erhalten. Falls Sie mit Familienmitgliedern zurückreisen, können diese pro Person auch 200 Euro bekommen und Kinder unter zwölf Jahren jeweils 100 Euro für die Rückreise."

So heißt es auf "build-your-future.net/Senegal" im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Im Weltzeit-Podcast hören Sie alle Folgen unserer Westafrika-Woche: Popkultur-Mekka Nigeria, Hexenverfolgung in Togo, Drogen- und Waffengeschäfte in Mali.

"Haben Sie in Deutschland Asyl beantragt? Ziehen Sie den Antrag zurück und Sie erhalten zusätzlich 1200 Euro. Oder ist Ihr Asylantrag abgelehnt worden? Wenn Sie schnell nach Senegal zurückgehen, können Sie 800 Euro bekommen."

Dazu gebe es beste Perspektiven verspricht die Internetseite:

"In den nächsten 15 bis 20 Jahren wird im Senegal die Wirtschaft voraussichtlich weiterhin wachsen. Hierfür werden viele ausgebildete professionelle Fachkräfte benötigt. Seit einigen Jahren gibt es aus den folgenden Gründen einen wirtschaftlichen Aufschwung im Land: Die politische Situation hat sich verbessert. Die soziale Stabilität ist aufgrund vieler sozialer Projekte auch im Bereich Berufsbildung erkennbar. Außerdem tragen die Entwicklung einer modernen Infrastruktur und des wirtschaftlichen Wettbewerbs auch dazu bei. Um mehr über die Möglichkeiten im Senegal zu erfahren, besuchen Sie uns im Deutsch-Senegalesisches Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration in Dakar."

Anders sieht das Coulibaly Bakary von Greenpeace im Senegal:

"Sie wollen wissen, was passieren wird? Ich arbeite gerade an einer Studie, die auf die nächsten 20 Jahre im Senegal guckt. Es wird ein demografisches Wachstum geben und die Ressourcen werden weniger werden. Mit den klimatischen Veränderungen und den politischen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Staat entwickelt wirklich Strukturen, die die Energie des Landes in Produktivität umsetzen.

Oder - und das ist wesentlich wahrscheinlicher - alles bleibt wie es gerade ist. Der soziale Druck wird steigen, es wird weniger Fisch geben, mehr Konkurrenz, Spannungen und Instabilität. Soziale Instabilität und politische Instabilität für uns und unser Land. Betrug, Raub, Unsicherheit, Terrorismus. Armut begünstigt alle diese Faktoren."

Erstes Migrationszentrum der Bundesregierung in Dakar

"Herzlich Willkommen im Deutsch-Senegalesischen Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration in Dakar. Mein Name ist Jaureria Ndyaye, ich bin die Koordinatorin des Zentrums und werde ihnen eine kleine Führung geben."

Jaureria Ndyaye ist Anfang 40, sie trägt eine dunkle Hose und Bluse und empfängt mich in einem unscheinbaren Gebäude, mitten in einem typischen Viertel der senegalesischen Mittelschicht in Dakar. Hierhin hat mich die deutsche Internetseite "build-your-future.net" geführt, von hier aus will die deutsche Bundesregierung Migration aus dem Senegal steuern.

Das Deutsch-Senegalesische Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration in Dakar. Drei neue Computerarbeitsplätze stehen an der Wand. (Christina Zimmermann)Das Deutsch-Senegalesische Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration in Dakar hat Anfang des Jahres eröffnet. (Christina Zimmermann)

Die Möbel sehen noch wie neu aus, die Farbe an den Wänden ist frisch. Das Zentrum hat erst Anfang des Jahres eröffnet. Es hat sich auf die Fahnen geschrieben Rückkehrern z. B. aus Deutschland Hilfestellungen zu leisten, über Möglichkeiten der legalen Migration nach Europa zu informieren und bei der Jobsuche zu helfen. Auch vor den Gefahren der illegalen Migration soll gewarnt werden. Dafür fördert die deutsche Bundesregierung dieses Anlaufstelle im Senegal bis 2020 mit immerhin 1,3 Millionen Euro.

"Hier ist das Büro von Guédira Mirija. Sie ist gerade im Gespräch mit einem unserer Kunden. Er hat an einem Workshop zum Thema Gesundheit teilgenommen und jetzt wollen sie darüber reden, wie es für ihn weitergeht."

Guédira Mirija: "Erstmal geht es darum vorzustellen, was wir machen, unser Aufgabenspektrum. Uns es geht darum, dass die Person, die zu uns kommt sich vorstellt und ihr Projekt beschreibt, wenn das Projekt schon steht. Wenn es noch nicht steht geht es darum, es gemeinsam zu definieren, so dass wir danach, im zweiten Schritt, einen Aktionsplan erstellen."

Ein Aktionsplan. Damit ist auch gemeint, Menschen mit Migrationsabsichten, die weg wollen aus dem Senegal, über das benötigte Sprachniveau und Papiere zu informieren. Allerdings: Die angebotenen Deutschkurse zum Beispiel im Goethe Institut von Dakar kosten schnell so viel, wie der durchschnittliche Monatsverdienst eines Senegalesen.

Sind diese Informationen hilfreich oder schlichtweg abschreckend? Das würde ich gerne den Kunden von Madame Mirija fragen. Aber weder für ein Gespräch mit ihm noch mit anderen Besuchern des Zentrums erhalte ich die Erlaubnis. Es sei nach den ersten paar Monaten zu früh, um bereits Erfolge oder Entwicklungen präsentieren zu können, heißt es.

Kein Job nach fünf Jahren Studium und Praktika

Eine Stunde später: Vor dem Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration spreche ich einen jungen Mann an, der gerade zu einem Beratungstermin angereist ist. Wir verabreden uns für ein Gespräch in einem Restaurant am selben Abend.

In einer trubeligen Hähnchenburger-Bude treffen wir uns einige Stunden später wieder. Ibrahima verdrückt einen Hähnchenburger mit Pommes, vor ihm liegt sein Lebenslauf und verschiedene Bewerbungsschreiben. Er ist vor zwei Wochen aus Italien zurück gekommen und präsentiert stolz seine frisch erworbenen Sprachkenntnisse.

"Ich war zum ersten Mal in Europa, ich habe da eine Ausbildung zum Lederschneider gemacht. Im Senegal war ich an der Uni, ich habe Finanzen und Buchhaltung studiert. Vor fünf Jahren hab ich mein Studium abgeschlossen und dann einige Praktika gemacht. Mit der Buchhaltung hatte ich auch schon einiges an Arbeitserfahrung.

Nach den Praktika wollte ich eine Anstellung finden und mir ein Leben aufbauen, aber Jobs sind sehr schwer zu bekommen. Ich habe die Lederschneiderei von meinem Vater gelernt, es ist ein traditioneller Beruf in meiner Familie. Als ich im Internet die Anzeige für die Ausbildung in Italien gesehen habe, habe ich meine Papiere hingeschickt und Glück gehabt. So bin ich also aufgebrochen, Europa zu entdecken."

Vier Monate Ausbildung bedeutete auch: Vier Monate ohne Thiboudienne, das senegalesische Nationalgericht, weit weg von seiner Frau, der gerade geborenen Tochter und was Ibrahimas Gesichtsausdruck folgend besonders gravierend erscheint, seinen sieben Schafen. Vier Monate in Florenz mit 900 Euro Gesamtlohn. Und am Ende hat es Mamandou sogar geschafft, sich eine gebrauchte Nähmaschine zu kaufen.

"Bei uns gibt es eine Weisheit, die besagt: Der Euro und der Westafrikanische Franc sind nicht dasselbe Geld. Wenn jemand in Europa sagen wir 1000 Euro im Monat verdient, hat er für senegalesische Verhältnisse das Gehalt eines leitenden Angestellten. Er kann sich ein Haus bauen und gut mit seiner Familie leben. Das ist die Realität. Aber Europa ist eben nicht das wahre Leben, wir haben hier unsere eigene Kultur."

"Mir fehlt nichts Unglaubliches: einfach eine gute Arbeit"

Freunde und auch Mitglieder seiner Familie haben Ibrahima geraten, auch ohne Aufenthaltsgenehmigung in Europa zu bleiben. Doch von einem Leben in der Illegalität hält der 23-Jährige nichts. Nach seiner Rückkehr hat er vom Deutsch-Senegalesischen Migrationszentrum gehört und schnell einen Termin vereinbart.

"Ich habe ein Projekt rund um die Lederschneiderei. Ich muss dafür ab und an nach Italien reisen, um Materialien einzukaufen. Im Zentrum habe ich versucht, Informationen dazu zu bekommen. Sie haben mir einen Termin gegeben. Die Dame hat mich eben nach meine Mailadresse gefragt und mir versprochen, mir einige Informationen zusammenzustellen, die ich brauche."

Aber Ibrahima kann sich in letzter Instanz auch jeden anderen Beruf in Europa vorstellen - auch mit einem geringen Verdienst würde er seinen Vorstellungen von einem guten Leben näher kommen.

"Ich habe keine außergewöhnlichen Ambitionen im Leben. Ich will einfach ein ruhiges Leben mit meiner Familie. Leider konnte ich bislang kein Grundstück kaufen, auf dem ich bauen kann. Ein Haus und genug Geld für die alltäglichen Ausgaben und das Leben wäre schön. Dafür fehlt mir nur eine gute Arbeit. Nichts Unglaubliches. Einfach eine gute Arbeit."

Senegal besitzt einige der fischreichsten Gewässer weltweit

Was eine gute Arbeit sein kann und wie sich die Definition davon gerade verändert, das ist besonders eindrücklich am Fischereihafen von Joal Fajiout zu sehen. Der Senegal besitzt einige der fischreichsten Gewässer weltweit.

Der Strand von Joal ist über und über mit den zerbrochenen Schalen von Muscheln übersät, Reste der Fangmengen, die hier für den Export nach Asien weiterverarbeitet werden. Hunderte bunter Pirogen, also Einbaumboote, schaukeln auf dem Meer, Fischer und Händler tummeln sich am Strand. Mittendrin erwartet mich Abdou Karim Sall, Präsident der Gemeinschaft der Kleinfischerei im Senegal, um das bunte Chaos zu erklären.

"Wir sind hier in Joal Fajiout, einem Fischerdorf und der größten Anlegestellte von ganz Westafrika. Wir verschiffen über 150.000 Tonnen Fisch von hier jährlich. Gleich fährt eine neue Schicht raus. Hier am Strand siehst du neben dem Fischern auch die Frauen, die den Fang weiterverarbeiten. Der gesamte Hafen wird von uns Fischern selbst organisiert.

Ich zum Beispiel bin Fischer, aber auch Generaldirektor der Zone. Da drüben sind die Hallen zu Weiterverarbeitung, dort wird der Fisch getrocknet oder geräuchert. Die Laster dort drüben sind bis oben hin beladen, sie bringen den Fisch in die unterschiedlichen Regionen des Senegal. Und da drüben, hinter der Mauer liegt Europa. Also alles, was nach Europa kommt, wird hier gesammelt und von uns kontrolliert. Calamaris, Tintenfisch, Thunfisch, Dorade."

Hier in der "Europahalle" sammeln die Kleinfischer die Sorten für diesen Markt. LKW stehen vor großen Fischbehältern mit Eis. (Peter Dörrie)In der "Europahalle" wird der Fisch für die EU gesammelt. (Peter Dörrie)

Joal hat an die 55.000 Einwohner, fast alle leben vom Fisch - seit Generationen. Abdoul Karim muss sich deshalb mit seiner Organisation immer intensiver um die Nachhaltigkeit der Fischbestände kümmern. Denn in den letzten Jahren haben die Fischbestände auf Grund von illegalem Fang drastisch abgenommen. Immer mehr Fischer sehen sich in ihrer Lebensgrundlage bedroht. Mit weitreichenden Auswirkungen. Die Arbeiten rund um die Kleinfischerei tragen zum Einkommen von 600.000 Menschen bei - das ist jeder sechste Arbeitnehmer im Senegal.

"Was Überfischung möglich macht, kommt aus Europa"

Jungen Menschen fehle es an Perspektiven, sagt Abdou Karim. Viele verließen Joal, nicht selten in der Hoffnung, in Europa bessere Arbeitsmöglichkeiten zu finden. Dabei sei die Europäische Union selbst maßgeblich für die Überfischung der Gewässer verantwortlich, ist Abdou Karim überzeugt.

"Zuerst gab es die Sklaverei, dann die Kolonisation und seit der Unabhängigkeit herrscht heute eine neue, maskierte Form der Sklaverei. Schau dich um, alle Materialien, die du hier siehst, kommen aus Europa. Die Motoren, die Maschinen, der industrielle Fischfang. Alles, was eine Überfischung möglich macht, kommt aus Europa."

Motoren und Maschinen sind eine Sache. Aber weit entscheidender für die Überfischung im Senegal sind die riesigen Fischereiflotten der EU-Staaten, die weit draußen vor der Küste die Bestände leerfischen. Zwar gibt es Abkommen und Verträge über die zugelassenen Fischmengen.

Die EU bezahlt der senegalesischen Regierung einen geringen Millionen-Betrag für das Recht, in ihrer 200-Meilen-Zone zu fischen, aber Studien legen nahe, dass die EU-Staaten gerade mal 23 Prozent des von ihr gefangenen Fisches auch deklarieren. Also weit mehr fangen, als sie dürften.

"Europäer müssten sich klaren Kontrollen stellen"

Wie die Auswirkungen von Überfischung im Alltag aussehen, erfahre ich von Ahmed und seiner Crew, die mich auf ihre nächste Tour mitnimmt. Mit aller Kraft schieben sie ihre bunte Piroge ins Meer. Der Wind bläst stark. Die Stimmung unter den Männer ist gedrückt, vor wenigen Tagen sind Fischer bei Demonstrationen gegen illegalen Fischfang ertrunken. Ahmed’s kleiner Bruder ist unterdessen ins Wasser gesprungen und nestelt an dem Netz herum.

Wenn das Netz gut befestigt ist, beginnen die Fischer mit rhythmischen Bewegungen auf das Boot zu klopfen. So treiben sie die Fische nach und nach in die Netze. An Tagen wie diesen, wo Wind und Überfischung einen guten Fang besonders schwer machen, machen sich die Fischer gegenseitig mit Liedern Mut.

Doch beim Einholen sind nur wenige Fische im Netz. Ahmed und seine Crew sind konsterniert, an diesem Tag werden sie mit Glück jeder mit knapp 1000 Westafrikanischen Franc nach Hause gehen – umgerechnet rund 1,50 Euro. Zurück am Strand spreche ich nochmal mit Abdou Karim Sall – dem Verbandschef der Kleinfischer - über den illegalen Fischfang.

"Wenn wir von illegalem Fischfang reden, dann sprechen wir dabei über die Europäische Union. Die Afrikaner haben überhaupt nicht die Boote, um so weit draußen solche Mengen zu fangen. Und die EU weiß, dass wir bislang auch nicht die Möglichkeiten einer transparenten Kontrolle haben. Wenn sie uns wirklich helfen wollten, wüssten sie schon wie: Sie müssten aufhören schön zu reden und sich klaren Kontrollen stellen."

"Wir Kleinfischer können die Situation nicht wirklich beeinflussen. Wir kommen mit unseren Booten nicht so weit raus, wir können nicht sehen, was sie alles wirklich fischen. Die Boote der EU legen weder hier ab, noch hier an - sie fahren direkt zurück nach Europa. Und von objektiven Beobachtern kann man nicht sprechen. Jemand kann nicht von der EU angestellt werden und sie gleichzeitig kontrollieren. Das müsste alles im Hafen von Dakar geschehen. Aber die großen Boote steuern ja nie einen Hafen an. Es müsste ein Kontrollgremium geben, das aus Fischern, dem Staat und nicht-staatlichen Organisationen besteht."

Migration und Handel hängen zusammen

Im nächsten Jahr wird das Fischereiabkommen zwischen dem Senegal und der Europäischen Union neu verhandelt. Die Westafrika-Abteilung von Greenpeace kämpft seit Jahren für eine starke Verhandlungsposition.

Im Hauptquartier in Dakar treffe ich Coulibaly Bakary, den Pressesprecher der Kampagne "Océans". In einer groß angelegten Aktion haben er und ein Team aus Greenpeace-Aktivisten mit der Erlaubnis der Regierung mehrere der Hochseeboote kontrolliert und dabei signifikante Verstöße gegen offizielle Abkommen festgestellt.

"Wir versuchen, Grenzen zu verschieben und so lange Druck aufzubauen, bis wir ans Ziel kommen. Diese Expedition hat der ganzen Welt gezeigt, was auf den Booten passiert und alleine das hat enormen Druck auf den Staat und die handelnden Akteure ausgeübt. Während unserer Kontrollen ist der illegale Fischfang stark zurückgegangen."

Für Coulibaly Bakary von Greenpeace ist auch die Frage von Migration letztendlich mit der Verwirklichung fairer Handelsbeziehungen verbunden.

"Die EU hat eine große Verantwortung im Senegal, denn sie ist unser größter und ein privilegierter Handelspartner. Wenn die EU morgen entscheidet zu sagen: Wir arbeiten mit euch unter der Voraussetzung, dass die Ressourcen gerecht verteilt werden und es eine länderübergreifende Überwachung der Bestände gibt, dann würde der illegale Fischfang sofort sinken. Und wenn der illegale Fischfang sinkt, haben die Fischer wieder mehr in ihren Netzen. Sie können von ihrer Arbeit leben und brauchen nicht mehr nach Europa auszuwandern."

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