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Fazit / Archiv | Beitrag vom 07.08.2012

"Es ist ein Machtkampf"

Rumänischer Historiker sieht keine scharfen Trennlinien zwischen Parteien

Bogdan Murgescu im Gespräch mit Susanne Führer

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Rumäniens Präsident Traian Basescu feiert in Bukarest das gescheiterte Referendum für seine Abwahl. (picture alliance / dpa / Mihai Barbu)
Rumäniens Präsident Traian Basescu feiert in Bukarest das gescheiterte Referendum für seine Abwahl. (picture alliance / dpa / Mihai Barbu)

Der Machtkampf zwischen dem rumänischen Ministerpräsidenten Ponta und Staatspräsident Basescu ist eine Auseinandersetzung zwischen zwei großen Interessensgruppen, sagt der Leiter des Historikerverbandes Bogdan Murgescu. Es sei auch ein Kampf um die unabhängiger werdende Justiz.

"Es ist ein Machtkampf, das ist klar", sagt Murgescu. Die zwei Gruppen, zwischen denen er ausgetragen werde, ließen sich aber nicht auf bestimmte Parteien reduzieren. Die eine schare sich um den Präsidenten, die andere sei "sehr bunt ideologisch".

Die Gruppen kämpften auch wegen der unabhängiger werdenden Justiz Rumäniens. Richter fingen an, gegen Vertreter aller Parteien vorzugehen, ohne auf das Parteibuch zu schauen. Das gefalle vielen nicht. Die rumänische Bevölkerung sei gespalten. Unterstützer gebe es für beide Lager, manche Menschen versuchten aber auch, das Geschehen überparteilich zu beurteilen und verachteten sowohl Ponta als auch Basescu.

Das vollständige Interview lief um 16.10 Uhr im Radiofeuilleton und Sie können es noch bis zum 7.2.2013 in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.

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