Seit 08:50 Uhr Buchkritik

Mittwoch, 22.05.2019
 
Seit 08:50 Uhr Buchkritik

Fazit / Archiv | Beitrag vom 16.06.2008

"Es geht allen um eine konfliktfreie Zukunft des Verlages"

Aufbau-Geschäftsführer Erben begrüßt Annäherung zwischen Verlagschef und Insolvenzverwaltung

Podcast abonnieren
Verleger Bernd Lunkewitz und die damalige Kanzlerfrau Doris Schröder-Köpf auf der Buchmesse in Leipzig, 2004. (AP)
Verleger Bernd Lunkewitz und die damalige Kanzlerfrau Doris Schröder-Köpf auf der Buchmesse in Leipzig, 2004. (AP)

Im Streit um die Rechte am insolventen Aufbau-Verlag sieht der Geschäftsführer, Tom Erben, Anzeichen für eine Einigung zwischen Verleger Bernd Lunkewitz und der Insolvenzverwaltung. Es sei eine "kleine Kursänderung" eingetreten, sagte Erben im Deutschlandradio Kultur.

Erben bestätigte, dass es ein Gespräch zwischen Lunkewitz und der Insolvenzverwaltung gegeben habe. Selbstverständlich seien alle Beteiligten an einer konfliktfreien Zukunft des Verlages interessiert. "Wenn das dadurch zustande kommt, dass Herr Lunkewitz und der Insolvenzverwalter sich einigen, ist das natürlich auch im Sinne der Geschäftsführung", sagte Erben. "Es geht uns zuvorderst nicht um Kriegserklärungen, sondern um den Erhalt des Verlages."

Es gehe darum, das Herbstprogramm herauszubringen. "Das tun wir in dem vollen Bewusstsein, dass wir hier der einzig berechtigte Betrieb sind, der diesen Namen Aufbau und die daran geknüpften Verlagsrechte verwenden darf."

Zugleich wies Erben Vorwürfe zurück, die Geschäftsführung wolle sich den Verlag aneignen. "Es gab und gibt keinen Plan der Geschäftsführung, diesen Verlag zu okkupieren", sagte Erben. Über Details zu Verkaufsgesprächen wollte Erben keine Angaben machen.

Das vollständige Interview mit Tom Erben können Sie mindestens bis zum 16. November 2008 in unserem Audio-on-demand-Angebot nachhören. (MP3-Audio)

Kulturpresseschau

Aus den FeuiletonsDreiecksgeschichte mit Roboter
Weiblicher Roboter mit dem Spiegelbild einer Frau. (imago stock&people)

Was passiert, wenn ein Haushaltsroboter Gedichte schreibt und sich in die Freundin des Hausherrn verliebt? Das zeigt der Schriftsteller Ian McEwan in seinem neuen Roman, der das Jahr 1982 neu erfindet – und die Beziehung zwischen Mensch und Maschine.Mehr

weitere Beiträge

Der Theaterpodcast

Folge 14Der Stoff, aus dem der Osten ist
Szene aus "Düsterbuschs City Lights" am Theater Magdeburg (Theater Magdeburg)

Von einer Magdeburg-Reise kommen wir mit Fragen zurück: Welche Themen interessieren 30 Jahre nach dem Mauerfall das Publikum in den neuen Bundesländern? Muss man hier anders Theater machen? Und warum fallen Kritiken oft anders aus als Zuschauerreaktionen?Mehr

Folge 13Konfetti und Konflikte
Bühnenbild von Katrin Brack für „Immer noch Sturm“ am Thalia Theater Hamburg (Armin Smailovic)

Konfetti, Nebel und Schaumstoffquader: In Folge #13 des Theaterpodcasts schauen wir auf die Bühnenbilder von Katrin Brack und fragen am Beispiel der Bühnen Halle, wie viel Experimente das Stadttheater verträgt.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur