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Fazit / Archiv | Beitrag vom 16.06.2008

"Es geht allen um eine konfliktfreie Zukunft des Verlages"

Aufbau-Geschäftsführer Erben begrüßt Annäherung zwischen Verlagschef und Insolvenzverwaltung

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Verleger Bernd Lunkewitz und die damalige Kanzlerfrau Doris Schröder-Köpf auf der Buchmesse in Leipzig, 2004. (AP)
Verleger Bernd Lunkewitz und die damalige Kanzlerfrau Doris Schröder-Köpf auf der Buchmesse in Leipzig, 2004. (AP)

Im Streit um die Rechte am insolventen Aufbau-Verlag sieht der Geschäftsführer, Tom Erben, Anzeichen für eine Einigung zwischen Verleger Bernd Lunkewitz und der Insolvenzverwaltung. Es sei eine "kleine Kursänderung" eingetreten, sagte Erben im Deutschlandradio Kultur.

Erben bestätigte, dass es ein Gespräch zwischen Lunkewitz und der Insolvenzverwaltung gegeben habe. Selbstverständlich seien alle Beteiligten an einer konfliktfreien Zukunft des Verlages interessiert. "Wenn das dadurch zustande kommt, dass Herr Lunkewitz und der Insolvenzverwalter sich einigen, ist das natürlich auch im Sinne der Geschäftsführung", sagte Erben. "Es geht uns zuvorderst nicht um Kriegserklärungen, sondern um den Erhalt des Verlages."

Es gehe darum, das Herbstprogramm herauszubringen. "Das tun wir in dem vollen Bewusstsein, dass wir hier der einzig berechtigte Betrieb sind, der diesen Namen Aufbau und die daran geknüpften Verlagsrechte verwenden darf."

Zugleich wies Erben Vorwürfe zurück, die Geschäftsführung wolle sich den Verlag aneignen. "Es gab und gibt keinen Plan der Geschäftsführung, diesen Verlag zu okkupieren", sagte Erben. Über Details zu Verkaufsgesprächen wollte Erben keine Angaben machen.

Das vollständige Interview mit Tom Erben können Sie mindestens bis zum 16. November 2008 in unserem Audio-on-demand-Angebot nachhören. (MP3-Audio)

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