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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 11.09.2017

Erst Worte, dann TatenWo fängt rechter Terrorismus an?

Von Phillip Schnee

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Festnahmen bei rechter «Freier Kameradschaft Dresden» am 30.11.2016| (picture alliance / Tino Plunert /dpa-Zentralbild)
Razzia und Festnahmen bei rechter "Freier Kameradschaft Dresden" (picture alliance / Tino Plunert /dpa-Zentralbild)

Selbsternannte Bürgerwehren verabreden sich über Facebook oder Messenger-Dienste zur Jagd auf ausländische Menschen: Aktionen rechter Terroristen oder Straßengewalt?

Der Bundeswehrsoldat Franco A. hortet mit seinen Komplizen Waffen und führt eine "Todesliste" potenzieller Anschlagsopfer. Die "Gruppe Freital" verabredet sich zu Angriffen auf Flüchtlinge und politische Gegner über Whatsapp.

Büros von Politikern und zivilgesellschaftlichen Gruppen werden mit Steinen beworfen, beschmiert, beschossen, Hunderte Flüchtlingsunterkünfte attackiert. Rechte Cliquen terrorisieren ganze Nachbarschaften.

Aber ist das schon Terror? Freizeit- und Feierabend-Terrorismus? Was ist Rechtsterrorismus genau? Sowohl Sicherheitsbehörden, die Öffentlichkeit, selbst antifaschistische Kreise tun sich schwer mit der Beantwortung dieser Frage. Die Übergänge von spontaner Straßengewalt hin zum terroristischen Akt sind in der rechten Szene fließend.

Das Manuskript der Sendung zum Download im PDF-Format

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