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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 17.01.2014

ErnährungMit Risiken und Nebenwirkungen

Politiker und Verbraucherschützer diskutieren über globale Fleischproduktion

Moderation: Christian Rabhansl

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Ein Schlachter schneidet Fleisch im Fleischhof Rasting GmbH in Meckenheim bei Bonn verarbeitet. (AP)
Die Nachfrage nach Fleisch wächst. (AP)

Bis 2050 könnte die weltweite Fleischproduktion um 57 Prozent auf 470 Millionen Tonnen pro Jahr zulegen. Über Folgen und Maßnahmen diskutieren Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Dabei geht es nicht nur um die Dritte Welt. Hierzulande verzehren wir durchschnittlich 60 Kilo Fleisch im Jahr - mehr als das Doppelte dessen, was medizinisch ratsam ist. Die Mehrheit der Verbraucher wünscht billiges Fleisch - über die mitunter üblen Produktionsbedingungen möchten die Kunden lieber nichts erfahren.

Wie wirkt sich das Konsumverhalten mittel- und langfristig auf unsere Gesundheit aus? Welche Folgen hat der Anstieg der Fleischproduktion für die ärmsten Länder, die unter Hunger leiden? Welche Umweltfragen müssen im Hinblick auf den Futtermittelanbau beantwortet werden? Sollte der Staat eingreifen? Oder ist, was auf den Tisch kommt, Privatsache?

Teilnehmer beim "Wortwechsel":

Bärbel Höhn, MdB, Grüne
Marlene Mortler, MdB, CSU
Matthias Wolfschmidt, foodwatch
Udo Hemmerling, stellvertr. Generalsekretär Bauernverband

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