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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 17.11.2016

Erinnerungskultur in HamburgDer Garten der Frauen

Von Elke Pressler

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Der Grabstein der 1901 an Schwindsucht gestorbenen Schauspielerin Annie Kalmar steht auf dem weltweit größten Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf. (dpa picture alliance/ Ulrich Perrey)
Der Grabstein der 1901 an Schwindsucht gestorbenen Schauspielerin Annie Kalmar steht auf dem weltweit größten Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf. In einem "Garten der Frauen" können Hamburgerinnen jetzt ihre letzte Ruhestätte finden. (dpa picture alliance/ Ulrich Perrey)

Historisch bemerkenswerte Frauen sollen nicht in Vergessenheit geraten. Das ist das Ziel des Vereins "Garten der Frauen" in Hamburg. Inzwischen ist auf einem Friedhof mitten in der Hansestadt ein lebendiges Freilichtmuseum entstanden.

Begonnen hatte es 2001 mit einer Rettungsaktion: Der Grabstein einer NS-Widerstandskämpferin sollte nach Ablauf der Nutzungsdauer zerschreddert werden. "Das gehört sich nicht", fand Rita Bake, Hamburger Historikerin und Forscherin. Sie gründete einen Verein, den "Garten der Frauen", der es sich zur Aufgabe machte, historische Grabsteine bemerkenswerter Frauen zu retten - und damit die Erinnerung an sie. Inzwischen ist auf dem Ohlsdorfer Friedhof, mitten in Hamburg, ein lebendiges Freilichtmuseum und eine individuelle Begräbnisstätte entstanden.

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