Seit 15:05 Uhr Interpretationen

Sonntag, 18.08.2019
 
Seit 15:05 Uhr Interpretationen

In Concert | Beitrag vom 05.08.2019

Erik Truffaz beim Cully Jazz Festival 2019Moderne Jazzgeschichte

Moderation: Matthias Wegner

Beitrag hören
Der französische Trompeter Erik Truffaz (picture alliance / dpa / Rene Fluger)
Der französische Trompeter Erik Truffaz bei einem Auftritt (picture alliance / dpa / Rene Fluger)

Der Trompeter Erik Truffaz hat Ende der 1990er Jahre sehr gekonnt Jazz mit HipHop und Drum ’n’ Bass verknüpft. 20 Jahren später bringt der Franzose diese Zeit noch einmal auf die Bühne.

In den 1990er Jahren gab es nicht wenige Musiker, die Jazz mit HipHop und später auch mit Drum’n’Bass zusammenbrachten. Der große Quincy Jones hatte es vorgemacht, im Verlauf der Jahre wurde das Ganze weiter ausformuliert z. T. mit wirklich gutem Ergebnis. Das galt für die New Yorker M-Base-Szene um Musiker wie Gary Thomas, Steve Coleman und Greg Osby und natürlich auch für Branford Marsalis und sein "Buckshot"-Projekt.

Geschmackvolle Verbindung von Jazz und Rap

Aber auch in Europa gab es jede Menge Hörenswertes. Zum Beispiel den Franzosen Erik Truffaz. Auf seinen Blue Note-Platten "The Dawn" (von 1998) und vor allem "Bending New Corners" (von 1999) hat er sehr geschmackvoll Jazz mit Rap und Drum ’n’ Bass verknüpft. Wichtiger Bestandteil seiner Band war der Rapper und Poet NYA, der immer wieder gezeigt hat, wie musikalisch und variabel der Sprachgesang sein kann.

Tour zum Jubiläumsjahr

20 Jahre sind seit dieser Zusammenarbeit verstrichen und nun – quasi im Jubiläumsjahr – hat Eric Truffaz seine alten Buddys von damals nochmal zusammengerufen und geht seitdem auf eine ausgedehnte Tour, die u. a. beim Cully Jazz Festival Station machte.

Erik Truffaz Quartet feat. Nya
"Bending New Corners"
Erik Truffaz, Trompete
Benoît Corboz, Piano und Fender Rhodes
Marcello Giuliani, Bass
Marc Erbetta, Schlagzeug
Nya, Vocals

Cully Jazz Festival (Schweiz)
Chapiteau
Aufzeichnung vom 08.04.2019

In Concert

Cristina Branco und die hr-BigbandFado & More
Die Sängerin Cristina Branco lächelt im Interview und spielt dabei mit der rechten Hand in ihren Haaren (imago/Nuno Pinto Fernandes)

Cristina Branco zählt nicht nur zu den bekanntesten und einflussreichsten Fadistas Portugals, sie hat den Fado auch immer wieder mit anderen musikalischen Einflüssen bereichert. Im Januar stand sie mit der hr-Bigband in Frankfurt am Main auf der Bühne. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur