Freistil, vom 07.04.2019

Erfahrungen jenseits des HörbarenInfrasound und Ultraschall

Unser Gehör ist eingeschränkt. Alle Schallereignisse unter 20 Hz und über 20.000 Hz finden eigentlich ohne unser Zuhören statt. Elefanten und Fledermäuse, Wale und Delfine sind uns hier voraus, sie haben sich Infrasound und Ultraschall als ihre Kommunikationsräume erobert. Wie klingt diese Welt?

Computergrafik von Soundwellen. (imago stock&people)
Im Elektronik-Musikbereich können sehr tiefe Töne auch über andere Sinnesorgane wahrgenommen werden, als über unsere Ohren. (imago stock&people)

Ausgerüstet mit Detektoren und Sensoren, hören Menschen erst seit wenigen Jahrzehnten in diese nur scheinbar stillen Geräuschwelten, um zu berichten, was unterhalb der tiefsten Basstöne und oberhalb der fiepsigsten Hochtöne zu hören ist.

Künstlerinnen und Künstler erschließen sich langsam diese Gebiete als Kulturräume, verwandeln Erdbeben in Musik, bringen die Kurzwellen unserer Umgebung zum Klingen oder führen uns mit ihrer Kunst an die Ränder des Gerade-noch-so-Erfahrbaren.

Eine Berg-und-Tal-Fahrt durch die Frequenzen.

Infrasound und Ultraschall
Erfahrungen jenseits des Hörbaren
Von Olaf Karnik und Volker Zander

Regie: Philippe Bruehl
Es sprachen: Nicola Gründel, Hüseyin Michael Cirpici und Sigrid Burkholder
Ton und Technik: Angelika  Brochhaus und Ernst Hartmann
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2019

Infrasound und Ultraschall - Erfahrungen jenseits des Hörbaren (PDF)

Infrasound und Ultraschall - Erfahrungen jenseits des Hörbaren (Textversion)