Seit 05:05 Uhr Studio 9

Montag, 21.01.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 15.05.2008

Endstation Balkon

Vom Verschwinden der Moore

Von Maren Schibilsky

Podcast abonnieren
Bei der Gartenarbeit (Stock.XCHNG /  Dieter Joel Jagnow)
Bei der Gartenarbeit (Stock.XCHNG / Dieter Joel Jagnow)

Torf steckt in jeder Gartenerde, die säckeweise für Balkonkästen und Gärten verkauft wird. Torf ist aber auch der letzte Rest von Mooren. Von einst 500.000 Hektar Hochmoor-Fläche in der Republik sind nunmehr 95 Prozent zerstört.

25.000 Hektar sind der klägliche Rest. Dennoch wird Torf weiter abgebaut, Beispiel Emsland, obwohl Moore als "CO2-Senker" dringend zur Klimastabilisierung gebraucht werden. Deutsche Wissenschaftler entwickeln derzeit Alternativen zur "Torferde", um die Moorzerstörung weltweit zu stoppen. Und um auf den Balkon zurück zu kommen: Der natürliche Torf enthält kaum Nährstoffe für Pflanzen.

Geräusch: Aufreißen von Plastiksäcken mit Gartenerde

Millionenfach erklingt dieser Sound im Frühjahr.

Auf Balkonen. In Gewächshäusern. Auf Friedhöfen. In Gärten.
Die Pflanzzeit ist da. Für jede Blume, jeden Strauch, jede Obst- und Gemüsepflanze gibt es die passende Erde.

Doch was millionenfach in Blumentöpfen, Balkonkästen oder auf Beeten landet, ist Torf. Abgebautes Moor.

Das Westermoor im Saterland. Nahe der Ortschaft Ramsloh. Soweit das Auge reicht – Moorland. Es gehört zum Hochmoor Esterweger Dose im Nordwesten Niedersachsens. 5000 Hektar groß. Eine Autostunde von Oldenburg entfernt.

Die kleine Moorbahn der Torfwerke Moorkultur Ramsloh verlässt das Moorgut. Sie hat ungewöhnliche Fracht an Bord. In den umgebauten Wagen, die sonst bergeweise Torf bringen, sitzen Wissenschaftler, Naturschützer, Mitarbeiter niedersächsischer Landesämter, Landwirte und Vertreter der Torfindustrie.

Die Stimmung ist gut. Denn sie fahren in die Zukunft.
In eine mögliche Zukunft für das Moorland.
Rechts und links des Schienenweges tun sich tiefe Entwässerungsgräben auf. Dahinter tiefschwarze Abbaufelder. An ihren Rändern wachsen die Schwarztorfberge Richtung Himmel.

Rund 400.000 Kubikmeter Torf im Jahr holen die Torfwerke Moorkultur Ramsloh aus dem Westermoor heraus, um daraus Gartenerde zu machen. Das mittelständische Unternehmen ist eins von drei Abbaufirmen in der Esterweger Dose. Doch hier - im größten Torfabbaugebiet Mitteleuropas – hat ein Zukunftsprojekt begonnen. Es könnte das Schicksal der Hochmoore weltweit verändern.

Zu dieser Zukunftsreise eingeladen haben Wissenschaftler der Universität Greifswald und das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie. Darunter Projektleiter Hans Joosten. Der gebürtige Holländer kennt Moorlandschaften rund um den ganzen Erdball.

"Die Esterweger Dose ist natürlich ein interessantes Gebiet. Es ist eines der letzten Hochmoorrestflächen, die wir in Zentraleuropa haben. Aber es ist ein degeneriertes Moor, eine tote Leiche, die versucht wird, neu aufzuwecken mit allen Schwierigkeiten, die es gibt."

Die Exkursionsteilnehmer folgen jetzt zu Fuß dem Moorexperten mit seinem grauen Regencape und breitkrempigen braunen Hut.

"Es gibt leider in Deutschland, in Norddeutschland und in Nordwesteuropa keine jungfräulichen Hochmoore mehr. Die sind alle drainiert, abgegraben. Wir können eigentlich nirgendwo in diesem Bereich die Idee bekommen, wie früher ein Hochmoor ausgesehen hat."

Die Zeit, in der es in der Esterweger Dose unberührte Moore gab, liegt lange zurück. Torf ist seit dem Mittelalter der Reichtum des Saterlandes. Schon im 13. Jahrhundert war das Torfgraben weit verbreitet. Der zwei bis vier Kilometer breite Sandrücken, auf dem die Bauern damals siedelten, war nur von Moor umgeben. Per Schiff transportierten sie den Torf als Brennmaterial in die Städte. Aber sie begannen auch, das Moor urbar zu machen. Eckhard Schmatzler hat Anfang der 80-er Jahre den Zustand aller niedersächsischen Moore erforscht. Und die Narben ihrer Vergangenheit studiert.

"Alle Moore in Niedersachsen sind in irgendeiner Weise mal genutzt worden. Man hat bäuerlichen Torfstich betrieben, um Heizmaterial für den Winter zu bekommen und hier in Niedersachsen insbesondere die Nutzung als Moorbrandkulturfläche. Wir haben hier auf den großen Mooren Niedersachsens die Buchweizenbrandkultur gehabt. Das bedeutet, dass die Flächen entwässert wurden, dass sie dann angezündet wurden und in die Asche Buchweizen eingesät wurde."

Der Buchweizen war lange Grundnahrungsmittel im Saterland. Der Anbau dieser anspruchslosen Kulturpflanze hat neben dem Torfabbau das Westermoor stark verändert.

Die Exkursionsteilnehmer nähern sich einer grünen Oase. Inmitten der Torfabbaufelder. Eine Versuchsfläche. Eintausend Quadratmeter groß. Seit vier Jahren wachsen darauf Torfmoose. Holzstege führen dorthin. Denn der Untergrund wird immer feuchter und sumpfiger.

"Herzlich willkommen. Wir sind hier auf der Fläche …"

Die Wissenschaftler präsentieren ihr Projekt Zukunft. Torfmoosanbau in einem abgetorften Moor. Die kleinen grünen Pflänzchen, die hier vollgesogen mit Wasser stehen, kommen in jedem lebenden Hochmoor vor. Wenn sie absterben und unter Luftabschluss geraten, entsteht über Jahrtausende der begehrte fossile Torf.

Auf der Versuchsfläche wachsen die Torfmoose aber als landwirtschaftliche Pflanze. Sie sollen als schnell nachwachsender Rohstoff eine Alternative zu fossilem Torf werden. Wie überall in Zentraleuropa wird im Westermoor seit den 50-er Jahren Torf abgebaut, um daraus Pflanzenerde herzustellen. Bis heute ist Deutschland der größte Substrat- und Erdenproduzent Europas.

"Wir essen jeden Tag alle Torf. Wir wissen das meistens nicht. Aber alles Gemüse, alle Blumen, die wir sehen, sind fast alle auf Torf gezüchtet."

Hans Joosten ist überzeugt, dass die Entwässerung und der Abbau von Mooren nur gestoppt werden kann, wenn der begehrte fossile Torf für den Gartenbau ersetzt wird. Es geht dabei um Klimaschutz.

"Erst seit kurzem wissen wir, als wir Bilanzen gemacht haben, dass die entwässerten Moore weltweit verantwortlich sind für zehn Prozent aller C02-Emissionen. Wir reden über beträchtliche Mengen. Was hier geschieht, ist aus Klimasicht bedeutend."

Torfmoosanbau als Klimaschutzprojekt. Ein Torfersatzstoff soll gefunden werden. Hans Joosten ist begeistert über den dichten Moosrasen, der sich im Laufe der vier Jahre auf der Versuchsfläche entwickelt hat. Mit der Hand zieht der Wissenschaftler ein Torfmoosbüschel heraus und zeigt es herum. Alle fünf bis zehn Jahre will der Greifswalder Moorexperte diese Torfmoose ernten. Aus der gewonnenen Biomasse soll ein neues Gartensubstrat werden.

Wenige hundert Meter von der Versuchsfläche entfernt steht das Substratwerk des Torfunternehmens Moorkultur Ramsloh. Dutzende Male am Tag bringt die Moorbahn Schwarztorf von den Abbaufeldern.

Dieser Rohtorf gelangt über ein Fließband in ein Sieb- und Mahlwerk, wo er zu feinkörnigem Material verarbeitet wird.

Danach wird der feinkörnige Torf bei 80 Grad Celsius gedämpft. Dieser heißen Prozedur muss er sich unterziehen, damit alle Wildkrautsamen und Keime abgetötet werden.

Silke Kumar betritt die Lagerhalle, wo der keimfreie Torf in großen Halden liegt. Schöne Pflanzen fangen hier an- heißt es auf einem Plakat an der Wand. Die Enkelin des Firmengründers Werner Koch erzählt, warum der Torf als Pflanzenerde seit Jahrzehnten unersetzbar ist.

"Da ist einmal die Tatsache, dass natürlicher Torf kaum Pflanzenkrankheiten enthält. Dann ist die Tatsache, dass der ph-Wert des Torfes niedrig ist und ich entsprechend Torf aufkalken kann und dann einen ph-Wert einstellen kann, je nach dem, was für die Pflanze, die darin kultiviert werden soll, am besten ist. Und der Torf enthält selber keine Pflanzennährstoffe, das heißt ich kann auch mit verschiedenen Düngern genau das Nährstofflevel einstellen, dass ich dann für eine bestimmte Kultur brauche."

Für jede Pflanze die richtige Erde. Das ist das, was der industrielle Gartenbau verlangt. Im Substratwerk lässt Silke Kumar Presstopf-Erde mischen und Erde für Baumschulen. Der Rest wird als Rohware verkauft. Das Torfwerk Moorkultur Ramsloh beliefert Länder in ganz Europa: Niederlande, Belgien, Schweiz Frankreich, Österreich, Italien. Der größte Teil verbleibt aber in Deutschland.

Doch der Torfabbau ist ein endliches Geschäft. Seit Jahren muss Silke Kumar Weißtorf aus dem Baltikum dazu kaufen. Der kommt per Schiff über die Ost- und Nordsee ins nahe gelegene Papenburg. Von dort fahren LKWs jährlich zehntausend Kubikmeter ins Substratwerk nach Ramsloh, wo der baltische Weißtorf mit dem Schwarztorf aus dem Westermoor vermischt wird.

"Es ist schon so, dass die Weißtorfreserven in Deutschland nahezu erschöpft sind, dass es keine abbaubaren Vorräte mehr gibt."

Auch der Schwarztorf neigt sich dem Ende. Das Hochmoor ist aufgebraucht.

"Wir haben hier Torfreserven für 20 Jahre. Das heißt, für meine Generation würde es noch reichen. Aber für die nächste Generation wäre nichts mehr da. Deswegen ist das für uns auch eine Frage, wo wollen wir mit dem Betrieb hin."

Seniorchef Christian Koch hatte in den 90-er Jahren eine Verlegung des Torfwerks ins Baltikum überlegt. Einige deutsche Unternehmen erwarben damals Abbaurechte in den baltischen Hochmooren. Sie graben bis heute dort Torf ab. Doch Koch blieb.
Eine Entscheidung, die das Familienunternehmen bis heute nicht bereut –meint Silke Kumar.

""Ich sehe die Alternative nicht darin, dass man immer weiter weg von den Ländern, wo es gebraucht wird, geht, immer weiter nach Osten und dort weitere Moore abbaut und den Torf über immer weitere Distanzen hier her transportiert."

Seniorchef Christian Koch fährt selten auf die Abbaufelder raus. Die Geschäfte hat er großteils an seine Kinder übergeben. Doch um die Zukunft des Unternehmens macht er sich große Sorgen. Noch rollen die Bagger und verladen den gefrästen Torf auf die Moorbahn.

"Wir haben früher mal in der Esterweger Dose bis zu zwölf Meter Moor gehabt. Da ist dann 1,60 Meter bis 2 Meter Weißtorf gestochen worden. Und wir haben dann 1,60 m bis 2 m Schwarztorf dann rausholen können.""

Zwölf Meter Torf sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Zwölf Meter Moorboden. 12.000 Jahre Moorentwicklung. Für Balkonkästen, Gewächshäuser, Gärten.
Dieser Torf hat drei Generationen ernährt.
Doch die Zukunft ist ungewiss.
Der Druck auf das Unternehmen wächst. Deshalb haben sich Christian Koch und seine Familie vor vier Jahren entschieden, das wissenschaftliche Projekt zum Torfmoosanbau zu unterstützen. Finanziell und mit Know-how vor Ort.

"Wir setzen in diese Methode sehr viel. Wir hoffen, dass wir in 25 Jahren soweit sind, dass wir aus diesem Bereich soviel Rohstoffe herleiten können. Das sind Ideen."

Christian Koch braucht neue Ideen. Auf 800 Hektar Fläche entwässert sein Unternehmen das Moor, um Torf zu gewinnen. Das niedersächsische Bodenabbaugesetz verpflichtet ihn seit Anfang der 80-er Jahre, diese Flächen nach dem Abbau zu rekultivieren. Das heißt, um jede abgetorfte Fläche muss Christian Koch einen Erdwall schütten lassen, damit sie mit Regenwasser vollaufen und wieder nass werden kann. Auf über 200 Hektar ist das bereits geschehen.

"Das bringt Besucher her. Wir sind auch stolz, dass es gelingt. Vor allem sind wir froh, dass wir viel Wasserwild hier wieder haben. Ob es der Kiebitz ist oder der Goldregenpfeifer."

Durch die Rekultivierung soll das Moor wieder zum Wachsen gebracht werden. Ein mühsamer Prozess, der Jahrhunderte andauern wird. Denn Torf – das Herzstück der Moore- wächst nur ein Millimeter im Jahr.

Christian Koch läuft über eine Fläche, die er vor 20 Jahren rekultivieren ließ. Der schwankende Untergrund lässt eine Ahnung von Moor entstehen.

"Hier fängst schon wieder was an zu wachsen. Nach vier, fünf Jahren geht es richtig los. Man muss aufpassen. 40 bis 60 Zentimeter kann man hier fast versinken, tiefer, Gott sei Dank, noch nicht."

Für den Torfunternehmer bringen diese Flächen aber keinen Gewinn. Früher als Christian Koch die abgetorften Flächen noch umbrechen und in Ackerland verwandeln durfte, konnte er sie wenigstens an Landwirte verkaufen. Das ist vorbei.
Deshalb hofft er auf den Torfmoosanbau. Wenn der sich rechnet, muss er in Zukunft vielleicht nicht mehr alle Flächen rekultivieren.
Ein Teil der abgetorften Moore könnten wieder landwirtschaftliche Nutzfläche werden. Für Torfmoose, aus denen ein neues Substrat für den Gartenbau entstehen soll.

Versuchsfläche für Torfmoosanbau im Westermoor. Alle, die dieser Zukunftsreise gefolgt sind, haben sich um das Torfmoosfeld herum versammelt. Aufmerksam verfolgen sie, was die Greifswalder Wissenschaftlerin Greta Gaudig über die ersten Anbauerfahrungen im Freiland berichtet. Über Probleme, die sie hatte, den hohen Wasserstand in Trockenzeiten aufrecht zu erhalten. Oder über Schwierigkeiten, Unkräuter auf dem Torfmoosfeld zu beseitigen.

"Dennoch hat sich nach drei Jahren ein richtiger Torfmoosrasen entwickelt mit ungefähr eineinhalb Tonnen Trockenmasse pro Hektar und Jahr Wuchsleistung. Das ist erst mal noch nicht so viel. Im Gewächshaus haben wir da ganz andere Größenordnungen erreicht. Aber wir müssen auch sehen, dass das erst mal ein Pilotprojekt war."

Jahrelang hatte Greta Gaudig im Gewächshaus sechs Torfmoosarten getestet. Durch Düngung und hohen Wasserstand versuchte sie, die Wuchsleistung der Moose ständig zu verbessern.
Ihr Ziel ist es, soviel Torfmoosfrischmasse wie möglich zu ernten. Diese bräunliche Biomasse ist dann Grundlage für die neue Gartenerde.
Die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Hannover hat das neue Substrat bewertet – erzählt die junge Wissenschaftlerin.

"Bisher wurde das untersucht für die Weiterkultur von Zierpflanzen. Hier hat sich gezeigt, dass selbst 100 Prozent Torfmoosfrischmasse kann den Torf ersetzen, also konnten gute Ergebnisse erzielt werden."

Die Bundesvereinigung für Torf- und Humuswirtschaft verfolgt seit Anbeginn das Torfmoosprojekt. Tanja Konstabel ist die neue Vorsitzende der Bundesvereinigung. Zum ersten Mal ist sie auf der Versuchsfläche im Westermoor. Seit Jahren sucht die Bundesvereinigung nach einem Torfersatz. Versuche mit Kompost, Holz- oder Kokusfasern brachten nie den großen Durchbruch. Skeptisch betrachtet Tanja Konstabel die kleinen Torfmoose, die sich zu ihren Füßen mit Nieselregenwasser vollsaugen.

"Ich denke, wir sind da noch ganz am Anfang. Es muss gerade für die Wirtschaft erstmal zeigen, ob das wirklich wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Frage ist am Ende, wie hoch tatsächlich die Verfügbarkeit des Stoffes ist. Da gibt es einen massiven Bedarf. Ob das auf lange Sicht über diese nachwachsenden Torfmoose gedeckt werden kann, das wird sich erst zeigen müssen."

Rund neun Millionen Kubikmeter Gartenerde im Jahr werden in Deutschland produziert. Diese Mengen müssten ersetzt werden. Projektleiter Hans Joosten ist nicht bange bei dieser Herausforderung.

"Ich weiß nicht, ob es möglich ist, aber es ist die Sache, das sich solche Dinge entwickeln, wenn die Not da ist. Die Tatsache, dass wir zunehmend Hochmoore vernichten, wird nicht weiter gehen. Das wird angehalten werden, weil wir aus Klimasicht sagen, hier muss es ein Ende haben."

Hans Joosten hat es genau ausgerechnet. Wenn man auf 30.000 Hektar Torfmoose anbauen würde, könnte man langfristig den Bedarf der deutschen Torfindustrie decken.
Doch zuvor müssen die Greifswalder Forscher zusammen mit dem niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie den Beweis antreten, dass sich das alles auf großer Fläche rechnet.
Gemeinsam mit den Torfwerken Moorkultur Ramsloh suchen sie nach einem geeigneten Testgebiet.

Für Silke Kumar, Enkelin des Firmengründers Werner Koch, ist das eine Investition in die Zukunft.

"Für uns ist es nach wie vor vielversprechend. Wir werden uns auch an weiteren Projekten beteiligen. Es muss noch sehr viel Arbeit geleistet werden. Auf der anderen Seite sehen wir das so, dass uns auch die Zeit davon läuft."

In den Gartencentern der Republik stapeln sich die Plastiksäcke mit Erden und Substraten bis unter die Dächer. Alles gibt es, was das Gärtnerherz höher schlagen lässt: Anzuchterde, Topferde, Pflanzerde, Moorbeeterde, Universalerde, Bio-Blumenerde, Friedhoferde, Gärtnererde, Rhododendrenerde, Rosenerde, Tomaten- und Gurkenerde, Pflanzenhumus, Rasengittererde und vieles mehr.
Einziger Nachteil: Sie enthalten alle Torf. Abgebautes Moor.

Länderreport

Wie Bayern Fachkräfte umwirbtMassage inklusive
Teilzeitazubi Martha Sowada (links) mit IHK-Beraterin Jacqueline Schuster (Susanne Lettenbauer)

Der bayerischen Wirtschaft fehlen 260.000 Fachkräfte. Handwerkskammern und Firmen bieten zahlreiche Attraktionen für Jugendliche oder Studienabbrecher – Wohlfühl-Pakete, Azubi-Apps und kleine Goodies. Raus aus dem Hörsaal, rein in den Blaumann!Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur