Freistil, vom 18.08.2019, 20:05 Uhr

Eine Untersuchung verschiedener VerlusteAus dem Land der verlorenen Dinge

Wohin verschwindet das, was wir verlieren? Muss es nicht noch irgendwo sein? Wie der verlorene Schlüssel im Fundbüro?! Wo und wie aber findet man die verlorene Heimat, den Humor oder den Verstand wieder? Ein Feature über Abwesendes.

Das Schlüsselbrett des Kölner Fundbüros. (Deutschlandradio / Sophie Garke)
Das Schlüsselbrett des Kölner Fundbüros. (Deutschlandradio / Sophie Garke)

Menschen verlieren Portemonnaies, die Geduld, den Krieg, einen Rucksack, andere Menschen, das Bewusstsein, Haare, Zähne, das Herz an jemanden, einen Prozess, Kontakt, die Unschuld, den Kopf, die Orientierung, das Leben…

Verlieren kann Ohnmacht und Kontrollverlust bedeuten, und dass sich etwas radikal verändert. Was, wenn man das Verlorene nicht wiederbekommt? Ist das manchmal nicht sogar gut so?

Um das herauszufinden geht Sophie Garke ins Fundbüro, in die Psychiatrie, zur Sprachtherapeutin Ien Svea Bäumler, zum Dokumentarfilmer Claudio de Oliveira Marques und zum Satiriker Torsten Sträter. Das Feature ist eine Suche. Gesucht wird nach Dingen, Orten, Menschen und dem, was wichtig ist.

Aus dem Land der verlorenen Dinge
Eine Untersuchung verschiedener Verluste
Von Sophie Garke

Regie: Thomas Wolferz
Es sprachen: Juan-Carlos Lobo, Susanne Pätzold und Glenn Goltz
Ton und Technik: Ernst Hartmann und Corinna Eddy
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2019

Aus dem Land der verlorenen Dinge (PDF)

Aus dem Land der verlorenen Dinge (Textversion)

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