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Lange Nacht | Beitrag vom 20.04.2019

Eine Lange Nacht über ErinnerungsstückeWegbegleiter durch das Leben

Von Doris Arp

Auf dem Schreibtisch in Andres Veiels Jugendzimmer in Stuttgart: eine Muschelsammlung, ein Telefon, Figuren und andere Kleinigkeiten. (Deutschlandradio / Frank Ulbricht)
Eine Muschelsammlung, Figuren und andere Kleinigkeiten auf dem Schreibtisch im Jugendzimmer des Regisseurs Andres Veiel in Stuttgart: Fast jeder Mensch hat Erinnerungsstücke (Deutschlandradio / Frank Ulbricht)

Die Lieblingsstrickjacke, der Verlobungsring der Oma, das Tagebuch: Die Beziehungen zu geliebten Objekten durchziehen unser gesamtes Leben, sie geben Halt, Orientierung, verbinden das Gestern mit dem Heute und begleiten uns treu ins ungewisse Morgen.

Autobiographische Souvenirs nennt der Psychologe Tilman Habermas geliebte Objekte, an denen die Menschen ihr Herz hängen. Wir haben die Dinge, aber die Dinge haben auch uns, meint er: Sie entwickeln durchaus Eigensinn.

Mindestens 10.000 Dinge besitzt ein Deutscher im Durchschnitt. Psychologen, Ethnologen und Kulturwissenschaftler forschen immer wieder nach der Dingbedeutsamkeit. In der Langen Nacht tauchen wir ein in die lebendige Welt von alten Knöpfen, Türklinken, Wasserspritzpistolen, Stoffen und anderen Lieblingsstücken. Und wir fragen Menschen, was sie auf jeden Fall in ihren letzten und einzigen Koffer packen würden.

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