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Stunde 1 Labor | Beitrag vom 10.01.2021

Eine kleine Schule des urbanen SehensDie universelle Stadtführung funktioniert überall

Von Turit Fröbe und Eckhard Roelcke

Collage von vier verschiedenen Hausfassaden. (Turit Fröbe, Collage: Deutschlandradio)
Auch verschiedene Hausfassaden sind bei einem Spaziergang zu entdecken. (Turit Fröbe, Collage: Deutschlandradio)

Was für ein Vergnügen: Durch eine Stadt schlendern und sich überraschen lassen. Unvorhergesehenes entdecken und dem Zufall auf die Schliche kommen. Der Spaziergang funktioniert in einer Kleinstadt wie in einer Metropole. Jeder kann mitspazieren.

Die Urbanistin und Architekturhistorikerin Turit Fröbe und der Radiojournalist Eckhard Roelcke flanieren durch eine Stadt. Mit liebevollem Blick betrachten sie Details und machen überraschende Entdeckungen. Sie wollen nicht gleich werten, sondern allem etwas Positives abgewinnen. Und siehe da: Auch graue Fassaden und hässliche Ecken haben ihren ganz eigenen Reiz.

Augen auf! Und los!

Hier ein Gebäude, das sich vielleicht mit kleinen baulichen Tricks aufplustert und größer macht, als es ist. Dort eine Fassade, die so gar nicht zur Fassade des Nachbarn passt. Und schnell wird klar: Alles ist geplant, jedes Sockelgeschoss, jedes Dach, jeder Stromkasten, jede Laterne. Doch gibt es einen Zusammenhang?

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Wo gibt es Brüche, wo hat der Zufall mitgespielt? Und dann all die rätselhaften Zeichen im städtischen Raum! Und die Bäume, Sträucher, das Moos ...

Die Urbanistin Turit Fröbe steht zusammen mit Eckhard Roelcke vor einer, mit Graffiti besprühten, Fasade. (Deutschlandradio / Thomas Schütt)Die Urbanistin Turit Fröbe beim universellen Stadtspaziergang mit Eckhard Roelcke. (Deutschlandradio / Thomas Schütt)

Jede Hörerin, jeder Hörer kann Turit Fröbe und Eckhard Roelcke bei einem eigenen Spaziergang akustisch folgen. Jede und jeder entdeckt auch in seiner Stadt genau an der richtigen Stelle alle Details. Die Methode: Genau betrachten, was möglicherweise auf den ersten Blick nicht betrachtenswert erscheint. Die Flaneurin und der Flaneur garantieren: Es funktioniert!

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