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Plus Eins | Beitrag vom 04.09.2020

Eine Familie nimmt einen Weltstar in Pflege„Wir holen Helmut Berger zu uns!“

Moderation: Utz Dräger

Helmut Berger in einer Szene aus HELMUT BERGER, MEINE MUTTER UND ICH, einem Film von Valesca Peters (Edition Salzgeber / Valesca Peters)
Eine Szene aus dem Film über Helmut Berger. Valesca Peters berichtet, wie es zum Dreh in Niedersachsen gekommen ist. (Edition Salzgeber / Valesca Peters)

Bettina Vorndamme will Gerechtigkeit für Helmut Berger. Sie will einen Film über den einstigen Kino-Star drehen, ihre Tochter unterstützt sie dabei. Die Regisseurin Valesca Peters erzählt in „Plus Eins“ die Geschichte über ihren Dokumentarfilm.

Nach der Trennung von ihrem Partner verbringt Bettina Vorndamme viel Zeit im Internet. Durch Zufall stößt sie auf ein Interview mit Helmut Berger, der einmal als ›schönster Mann der Welt‹ galt – und mittlerweile alt und krank ist.

Besorgt um seine Gesundheit und entrüstet über die Ungerechtigkeit, die ihm durch reißerische Mediendarstellung widerfährt, beschließt Bettina Vorndamme, sich um den früheren Kino-Star zu kümmern. Sie will einen Film über ihn drehen, der ihn wieder ins rechte Licht setzen soll. Für die Umsetzung hat sie ihre bis dahin nichts ahnende Tochter Valesca Peters vorgesehen. Die Idee: Helmut Berger soll auf den Bauernhof der Familie ins niedersächsische Nordsehl kommen, weil Land und Luft schließlich heilsam sein können. Beherzt ruft Bettina Vorndamme ihn in Salzburg an…

Helmut Berger in einer Szene aus HELMUT BERGER, MEINE MUTTER UND ICH, einem Film von Valesca Peters. (Edition Salzgeber)Helmut Berger, noch einmal vor der Kamera: Bettina Vorndamme wollte sich nicht nur um den früheren Kino-Star kümmern, sondern auch gleich einen Film über ihn drehen. (Edition Salzgeber)

Regisseurin Valesca Peters erzählt bei "Plus Eins" die ganze Geschichte ihres Dokumentarfilms ›Helmut Berger, meine Mutter und ich‹ und was das Projekt mit ihr und ihrer Mutter gemacht hat.

Moderator Utz Dräger hat als Lieblingsgast den Psychiater und Psychotherapeuten Jan Kalbitzer ins Studio eingeladen. Jan Kalbitzer erzählt von einer Zeit in seinem Leben, in der er große Angst hatte – als er ›nicht mehr zuhause war in der Geschichte von sich selbst‹. Und er erklärt, warum Krise zwar definitiv kein Spaß ist, aber trotzdem produktive Kräfte freisetzen kann.

Sonja Eismann, Herausgeberin des ›Missy Magazins‹, stellt Glücksgefühle in Aussicht, wenn man in Beziehungen die Rollen-Komfortzone verlässt und im Zweifel neu verhandelt, wer den Umzugswagen fährt, große Spinnen einfangen muss oder die Schlagbohrmaschine in die Hand nimmt.

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