Freistil, vom 19.04.2020, 20:05 Uhr

Eine Expedition in die ÜbergangszonenAuf der Grenze

Der Mauerfall und das große Feuerwerk des Liberalismus sind lange Jahre her. Jetzt werden wieder Grenzzäune gebaut. In Ungarn, Mazedonien, im Süden der USA und vielleicht sogar am Brenner. Aber nicht nur hier gibt es neue und alte Grenzen. Denn eingegrenzt, ausgegrenzt, abgegrenzt wird schon immer und überall.

Ein alter Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien. (imago stock&people)
Welchen Zweck erfüllen Grenzen? (imago stock&people)

Armutsgrenze. Schmerzgrenze. Schamgrenze. Baumgrenze. Leistungsgrenze. Klassengrenze. Eine Grenze verläuft nicht nur zwischen Ländern. Aber was ist eigentlich die Natur der Grenze, und was ist ihr Sinn und Zweck? Warum wollte der expansive abendländische Liberalismus stets über Grenzen hinausgehen? Und warum dürfen Türsteher mit Diktatorenwillkür darüber bestimmen, wer in den Nightlifetempel hineindarf und wer heute leider nicht?

Wie fühlt man sich zwischen Grenzen, auf der Schwelle? Und wie, wenn eine Grenze überschritten wird? Eine Expedition in Grenzregionen und zu ihren Bewohnern. Zu Türhütern, Zöllnern, Grenzforschern und Grenzbewohnern.

Auf der Grenze
Eine Expedition in die Übergangszonen
Von Christoph Spittler

Regie: Philippe Brühl
Es sprachen: Meriam Abbas, Gabriele Blum, Viktor Neumann, Oliver Bröcker
Ton und Technik: Inge Görgner 
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Dlf 2017

Auf der Grenze. Eine Expedition in die Übergangszonen (PDF)

Auf der Grenze. Eine Expedition in die Übergangszonen (Textversion)

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