Ein Mann muss wehrhaft sein

In den Metropolen nutzen Einrichtungen wie die "Stick Fighting Company" die Tradition, um Jugendliche von der Straße zu holen. © AP
Von Leonie March · 04.03.2012
Die Tradition des Stockkampfes in Südafrika geht auf den berühmt-berüchtigten König der Zulu, Shaka, im 19. Jahrhundert zurück. Seine Kämpfer schulten sich in dieser Kunst, um sich zu verteidigen und ihre Wehrhaftigkeit bei traditionellen Festen unter Beweis zu stellen.
Noch heute werden viele junge Zulus in den Dörfern im Stockkampf ausgebildet. Doch es bleibt nicht bei der traditionellen Variante auf dem Land: In den Metropolen nutzen Einrichtungen wie die "Stick Fighting Company" die Tradition, um Jugendliche von der Straße zu holen.

In den Cape Flats, den Ghettos bei Kapstadt, in der Drogen und Gangkriminalität den Alltag bestimmen, lernen junge Männer diszipliniert zu trainieren, auf ihre Gesundheit zu achten und sich an die Regeln der Fairness zu halten. Wie auch in den Dörfern finden hier regelmäßig Wettkämpfe statt, bei denen sich die Jugendlichen beweisen können.

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