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Literatur / Archiv | Beitrag vom 02.02.2020

Ein literarischer RaumflugWort und Weltall

Von Dana Ranga

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NASA-Astronaut Story Musgrave 1983 während eines Weltraumspazierganges in der Erdumlaufbahn. (imago images / ZUMA Press / NASA)
Astronaut Story Musgrave bei einem Weltraumspaziergang 1983. Musgrave ist bislang der einzige Raumfahrer, der Literatur studiert hat. (imago images / ZUMA Press / NASA)

Rainer Maria Rilke und Vladimir Nabokov schrieben über Schwerelosigkeit und Sterne, bevor sie erkundet wurden, William Carlos Williams und Allen Ginsberg reisten mittels Sprache zum Mond. Was passiert, wenn der Mensch auf das Weltall trifft? Wie drückt er das aus?

Neben den Schriftstellern sind es die Astronauten und Astronautinnen, die den Sternen und der samtigen Dunkelheit besonders nah gekommen sind.

Einer von ihnen hat sogar darüber geschrieben – Astronaut Story Musgrave, bislang der einzige Raumfahrer, der Literatur studiert hat. Was passiert bei der Begegnung mit dem Weltall? Und: Wie drückt der Mensch das aus?

Sicher ist, dass Sprache an die Erde, an die Schwerkraft gebunden ist – an den Planeten, auf dem sie entstanden ist. Schwerelosigkeit kann von den Regeln der Grammatik befreien, die Sprache lockern und beschwingen. Kein Wunder, dass das Weltall auch auf Popstars anziehend wirkt, auf David Bowie ("Major Tom"), Kate Bush ("Rocket Man") und viele andere.

Die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren bleibt fest im Herzen der Menschen verankert.

Das Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat.

Eine Wiederholung vom 25. Mai 2004.

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