Seit 22:00 Uhr Chormusik

Donnerstag, 16.08.2018
 
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Hörspiel | Sendung am 14.10.2018 um 18:30 Uhr

Ein Hörspiel über drei KünsteSchauspieler, Tänzer, Sängerin

Von Gisela von Wysocki

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Der Tänzer Richard Cragun im Juli 1995  (picture-alliance / dpa / Bernd Weißbrod)
Der Tänzer Richard Cragun im Juli 1995 (picture-alliance / dpa / Bernd Weißbrod)

Drei darstellende Künste werden exemplarisch ironisch vorgeführt. Ulrich Wildgruber spielt, Richard Cragun tanzt, und Isolde Siebert singt. Gleichzeitig sprechen sie über das, was sie tun. Etwa so: "Die Sopranistin ist per se in weiter Entfernung von zu Hause. Und gerade damit trifft sie uns ins Herz." Oder der Schauspieler: "Im Zorn sind beide Nasenflügel weit gebläht (den Ausschlag gibt wie überall der richtige Gebrauch des Muskelapparats)". Oder der Tänzer: "Ein Schritt ist nicht mehr als ein Meter. Ein Sprung ist nicht höher als zwei."

Der Schauspieler Ulrich Wildgruber im Jahr 1997 (picture-alliance / dpa)Der Schauspieler Ulrich Wildgruber im Jahr 1997 (picture-alliance / dpa)

Schauspieler, Tänzer, Sängerin
Hörspiel von Gisela von Wysocki
Regie: Ulrich Gerhardt
Mit: Ulrich Wildgruber, Richard Cragun, Isolde Siebert
Produktion: BR/NDR/SWF 1992

Länge: 60'

Frankfurter Schriftstellerin (u.a. "Der Erdbebenforscher, Fremde Bühnen, Mitteilungen über das menschliche Gesicht"), Trägerin der Roswitha-Gedenkmedaille der Stadt Bad Gandersheim, aufgenommen am 4.10.1996 in Frankfurt/Main. (picture-alliance / dpa / Stephanie Pilick)Die Frankfurter Schriftstellerin Gisela von Wysocki (picture-alliance / dpa / Stephanie Pilick)Gisela von Wysocki, geboren 1940 in Berlin, Schriftstellerin, Essayistin, Dramatikerin, Hörspielautorin und zeitweise Dozentin für Theaterwissenschaft. Sie studierte Musikwissenschaft und Klavier (ihr Vater war langjähriger Produktionsleiter bei der Schallplattenfirma Odeon), promovierte in Philosophie. Hörspiele u.a: ‚Der Erdbebenforscher’ (NDR/BR 1992) war Hörspiel des Jahres 1993, ‚Tragende Wände’ (DLR Berlin/HR 2000), ‚Und nirgends eine Erde’ (NDR 2005), ‚Wir machen Musik. Die Geschichte einer Suggestion’ (HR 2006). Mehrere Auszeichnungen: Zuletzt 2017, Heinrich-Mann-Preis für Essayistik der Berliner Akademie der Künste. 2016 erschien ihr Roman ‚Wiesengrund’. 

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