Freistil, vom 28.06.2020, 20:05 Uhr

Ein Blick in die deutschen SterneküchenDie Rechnung bitte!

Ein Besuch im Sternerestaurant ist meist ein teures Vergnügen: 100 Euro aufwärts kostet ein Menü ganz schnell. Trotzdem verdient ein Gastronom daran nicht viel. Denn hinter dem Essen stehen hohe Kosten und ein großes unternehmerisches Risiko.

Hummer auf grünem Apfelgelee mit Kaviar. (dpa / Udo Bernhart)
Seit 1926 vergibt der Guide Michelin seine begehrten Sterne für Restaurants. (dpa / Udo Bernhart)

Hohe Ausgaben für Personal, teure Lebensmittel, Miete, Strom, Versicherungen, und Gäste, die trotz Reservierung einfach nicht erscheinen: Ein Restaurant auf Spitzenniveau zu betreiben bedeutet ein hohes unternehmerisches Risiko. Wer diese Kosten nicht alle auf den Menüpreis aufschlagen will, braucht häufig einen Sponsor - ein Hotel etwa, das seine Buchungszahlen durch ein Sternerestaurant verbessern kann.

Auch eigene Produktlinien, Fernsehauftritte oder Werbeaufträge verschaffen Köchen zusätzliche Einnahmen, mit denen sie das Restaurant quersubventionieren können.

Zeit, einmal die Rechnung aufzumachen: Welche Kosten stecken in einem Menü, für das ein Gast leicht über 100 Euro ausgibt? Und wie lässt sich Sterneküche eigentlich rentabel betreiben?

Die Rechnung bitte!
Ein Blick in die deutschen Sterneküchen
Von Maike von Galen

Es sprachen: Maya Bothe, Vittorio Alfieri, Dominik Freiberger, Volker Niederfarenhorst, Heiko Obermöller, Anja Gawlick und Michael Müller
Technische Realisation: Barbara Göbel
Regie: Natia Koukoulli-Marx
Redaktion Dlf: Klaus Pilger
Produktion: WDR 2019

Die Rechnung bitte! Ein Blick in die deutschen Sterneküchen (PDF)

Die Rechnung bitte! Ein Blick in die deutschen Sterneküchen (Textversion)

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