Hörspiel, vom 08.01.2017, 18:30 Uhr

Ein antiker König fürchtet den TodGilgamesh-Epos (2/3)

Von Raoul Schrott

Die Geschichte von Gilgamesh ist auch eine Parabel auf den modernen Menschen: Der Gedanke an die eigene Vergänglichkeit kränkt den König in seinem grenzenlosen Narzissmus.

Hörspiel: „Die Kunst an nichts zu glauben", Produktion Deutschlandradio Kultur 2016. Abgebildet: Raoul Schrott.     (Deutschlandradio / Christoph Richter)
Der Autor Raoul Schrott. (Deutschlandradio / Christoph Richter)

Durch das Tor der Sonne wandert Gilgamesh bis an den Rand der Welt, wo er auf die Hilfe von Uta-Napishti hofft. Der Einsiedler hatte einst in einem hölzernen Schiff die Sintflut überlebt, wofür die Götter ihm das ewige Leben schenkten.

Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert
Mit: Martin Wuttke, Josef Bierbichler, Michael Lucke, Kathrin Angerer, Jutta Hoffmann, Thomas Holtzmann, Felix von Manteuffel, Jennifer Minetti, Jürgen Rohe, Christiane Roßbach, Christine Schorn, Helmut Stange, Bernhard Schütz, Thomas Thieme, Christine Diensberg, Rike Schinzler, Gesche Piening
Ton: Hans Scheck, Susanne Herzig
Produktion: Bayerischer Rundfunk 2001

Länge: 62'50

Raoul Schrott, Schriftsteller, Übersetzer und Literaturwissenschaftler, geboren 1964 in Tirol. Er schreibt Romane, Essays und Lyrik und übersetzt mit Vorliebe antike Stoffe, z.B. Homers "Ilias". Viele seiner Romane und Neuübersetzungen wurden als mehrteilige Hörspiele produziert, zuletzt "Die Kunst an nichts zu glauben" (DKultur 2016) und die Reihe "Erste Erde Epos" für den BR. Der Autor erhielt zahlreiche Literaturpreise und ist seit 2002 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Teil 3 am 15. Januar, um 18:30 Uhr

Anschließend:
Wie soll ein Gott sterben? (1/2)
Raoul Schrott im Gespräch mit Julian Doepp
Produktion: BR 2001
Länge: 21‘30

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