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Neue Musik | Beitrag vom 09.07.2019

EchtzeitmusikszeneKlangforschung made in Berlin

Von Christoph Reimann

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Momentaufnahme: 23 Mitglieder des Splitterorchesters lösen sich aus einer Pose für das Gruppenfoto und gehen davon. (Uta Neumann)
Mit 23 Mitgliedern ist das Splitter Orchester die größte Formation der Echtzeitmusikszene (Uta Neumann)

In Berlin hat sich ein neues Genre entwickelt, das Free Jazz, Neue Musik, Pop und Noise unter einem Namen vereint: "Echtzeitmusik". Mit Improvisation, Klangforschung und selbst gebauten Instrumenten haben sich die Musiker ein eigenes Feld erobert.

Zwar ist der Begriff "Echtzeitmusik" nicht eindeutig definiert – für die einen markiert er eine ästhetische Richtung, für andere ist er schlicht ein Label, unter dem sich verschiedene Projekte zusammenfassen lassen –, doch haben sich unter diesem Begriff einen ganze Reihe von Gruppen gebildet, die regelmäßig zusammen spielen.

Was mit einem überschaubaren Kreis von Musikern begann, ist inzwischen zu einer großen Szene angewachsen, die weit über die Grenzen Berlins hinaus wirkt. Für viele Musikerinnen und Musiker ist sie so attraktiv, dass es sie aus den verschiedensten Winkeln der Welt nach Berlin zieht, um der Echtzeitmusik neue musikalische Impulse zu geben.

Hier geht es zur Playlist der Sendung

In seiner Sendung aus dem Jahr 2013 zeichnet Christoph Reimann die Entwicklung der Berliner Echtzeitmusik nach, in Gesprächen mit dem Schlagzeuger Burkhard Beins, dem Klarinettisten Kai Fagaschinsky, dem Posaunisten Matthias Müller und dem Schlagzeuger Hannes Lingens.

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