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Echtzeit | Beitrag vom 06.02.2016

"Echtzeit"-SendungDas Leben mit der Zwei

Moderation: Katja Bigalke

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Das Yin-Yang-Symbol in einer chinesischen Landschaft (picture alliance / dpa)
Symbolisiert seit alters her den Dualismus: das Yin-Yang-Symbol (picture alliance / dpa)

In dieser Woche dreht sich in der "Echtzeit" alles um die "Zwei": um Duos und andere Formen der Zweisamkeit, doppelte Identitäten, der schwierige zweite Album und das Problem mit der zweiten Geige.

Die "Zwei" - ist das eine Zahl, eine Nummer oder eine Wertung? Die zweite Geige, das zweite Album, das zweite Ich ... Das alles können wir nur erfahren, weil es auch den Gegensatz davon gibt: Positives und Negatives, Licht und Dunkelheit, das Gute und Schlechte, das Männliche und Weibliche, Yin und Yang. Die "Zwei" spielt eine beachtliche Rolle in vielen Lebensbereichen – auch die Farbe des Jahres 2016 ist zum ersten Mal eine Kombination aus zwei Farbtönen: ein kühles Mittelblau und ein blasses Rosa. Und doch macht es auf Dauer keinen Spaß, immer nur die Nummer Zwei zu sein. Warum eigentlich? Und warum ist die zweite Geige zu sein für einen Orchestermusiker kein Schimpfwort? Was ist das Geheimnis hinter funktionierenden Film-Duos? Und: warum brauchen manche zwei Identitäten?

Eröffnungskolumne

"Die 2" - Von David Tschöpe

Das zweite Album

Dem zweiten Album wird sehr große Aufmerksamkeit zuteil. Meist sehr skeptische. Musikkritiker sprechen vom "schwierigen zweiten Album". Woran liegt das? Und wie gehen Musiker damit um? Johanna Borchert zum Beispiel, die mit ihrem ersten Album den Echo-Preis gewann, und nun unter Druck steht.
Von Gesine Kühne

Lob auf die Zweisamkeit oder: Duos pflastern unseren Weg

Was waren Adam und Eva bevor die blöde Schlange ins Spiel kam? ...Zu Zweit! Und was am Anfang war hat sich bewährt: Das Duo pflastert unseren Weg durch die Popkultur. Und die Politik. Und überhaupt. Ein nicht ganz ernster Blick auf Zweierteams und was sie sio erfolgreich macht.
Von Julius Stucke

Das Schicksal der Zwei 

Zwei sein oder nicht zwei sein – das ist hier die Frage, heute in der Echtzeit. Zu zweit macht alles mehr Spaß, sagt man. Und geteiltes Leid ist halbes Leid. Aber ist die Zwei auch wirklich besser als die Eins? Immerhin steht die ja auf dem Siegertreppchen noch eine Stufe höher als die Zwei – wo's aber auch ganz schön einsam ist ... Also, wie ist das nun mit der Nummer eins und der Nummer zwei?
Von Christoph Reimann

Interview: Das zweite Ich – Anwalt und Schamane in einer Person

Es gibt Menschen, die haben zwei Ichs – oder Identitäten: In der Woche arbeitet er als Rechtsanwalt, am Wochenende als Schamane. Schon rein optisch unterscheidet er sich dabei: Sein erstes Ich trägt Anzug und Krawatte, das zweite hüllt sich in weite Leinengewänder. Aber auch sonst prallen hier zwei unterschiedlichen Welten aufeinander. Was fasziniert ihn daran, diese Welten zu verbinden?

Die zweite Geige

Wer die zweite Geige spielt, gilt nicht nur als unwichtig, er ist auch verzichtbar, stört mitunter sogar. Einer, der über diese sprachlichen Abschätzigkeiten nur wohlwollend lächelt, ist David Drop. Er spielt die zweite Geige im Rundfunksinfonieorchester Berlin. 
Von Nemanja Novkovic

Serie Küchenarien – Folge 5

Hatten Sie schon mal einen großen Auftritt, vor dem Sie sich Sorgen gemacht haben? Sebastian geht das so. Bald soll die große Audition in New York stattfinden, aber er wird immer schlapper. Und seine Stimme auch. Seine Mutter und Tina machen sich beide Sorgen um ihn und versuchen ihm zu helfen – jede auf ihre Art. Und Sebastian, der leidet und singt sich seinen Frust von der Seele.
Mehr zum Thema

"Echtzeit"-Sendung - Schlaf
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 30.01.2016)

"Echtzeit"-Sendung - Perspektivwechsel
(Deutschlandradio Kultur, Echtzeit, 16.01.2016)

Fazit

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