Das Feature, vom 25.03.2014, 19:15 Uhr

Drittes Reich "... gedenkt des Führers und gelobt treueste Gefolgschaft"

Eine Adelsfamilie auf dem Weg vom Kaiser zum Führer
Von Dörte von Westernhagen

Adel im Dritten Reich - das Stichwort ruft den Widerstand gegen Hitler und Namen wie von Stauffenberg, von Treskow, von Moltke ins Gedächtnis, erfasst damit jedoch nur einen sehr kleinen Teil des deutschen Adels.

Ein schwarz-weiß Porträt von Claus Schenk Graf von Stauffenberg. (AP)
Claus Schenk Graf von Stauffenberg: ein Adliger, der am 20. Juli 1944 versuchte, Hitler zu ermorden (AP)

Publizierte Chroniken von Adelsfamilien über deren Geschichte im Nationalsozialismus sucht man vergebens. Denn anders als große Firmen wie zum Beispiel die Deutsche Bank oder Thyssen Krupp, die Historiker mit der Erforschung der Unternehmensgeschichte beauftragten, hält der Adel seine Archive verschlossen. Auf den Glanz des Namens darf kein Schatten fallen.

Das Feature zeichnet den Weg einer Familie aus dem Uradel nach, die den Statusverlust, die Brüche in der adligen Lebenswelt und den wirtschaftlichen Abstieg nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg kompensierte, indem sie sich vom monarchischen Konservatismus abwandte und in Hitlers Gefolgschaft, in NSDAP, SA und SS, eine neue soziale Identität fand.

Produktion: DLF 2014

"Gedenkt des Führers und gelobt treueste Gefolgschaft!" (pdf-Dokument) (910 kB)

"Gedenkt des Führers und gelobt treueste Gefolgschaft!" (38 kB)

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