Freistil, vom 26.11.2017, 20:05 Uhr

Drifting Away - Von Schlaf und Traum (Teil 4)Auf den Spuren des Alptraums

Von Matthias Käther und Teresa Schomburg

Dunkle Schatten, verwirrende Perspektiven, fantastische Kreaturen: Kein Horrorfilm, kein surreales Gemälde verfügt über das atemberaubende Material an verstörenden Plots und Bildern wie ein Alptraum. In der Fähigkeit, im Schlaf Ängste zu visualisieren, sind fast alle Menschen echte Meister.

Ein Wolf fletscht die Zähne. (imago stock&people)
Taucht der Wolf negativ in einem Alptraum auf, ist man oft von Problemen bedroht und die Träume werden eine Belastung für einen gesunden Schlaf. (imago stock&people)

Die wenigsten allerdings freuen sich darüber. Im Gegenteil, Alpträume sind unwillkommene Gäste. Schon im Mittelalter wurden sie dämonisiert, wurden angeblich von Kobolden oder übelwollenden Mitmenschen geschickt. Warum wir Alpträume haben, ist bis heute nicht restlos geklärt. Das Feature ist eine Zustandsbeschreibung des Phänomens Alptraum, die zeigt, dass die Menschen ihre Urängste mit dem Wertvollsten bekämpfen, das ihnen zur Verfügung steht: ihrer Kreativität.

Produktion: DLF 2009

Der Alp steckt seine Zunge den Leuten ins Maul“ - Auf den Spuren des Alptraums (PDF)

Der Alp steckt seine Zunge den Leuten ins Maul“ - Auf den Spuren des Alptraums (Textversion)

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