Freistil, vom 05.11.2017, 20:05 Uhr

Drifting Away - Von Schlaf und Traum (Teil 1)Dream Sounds - Schlaf und Traum in der Musik

Von Raphael Smarzoch

Es gibt kaum einen Komponisten, der nicht die Themen Schlaf oder Traum verarbeitet hätte. Franz Liszt und Johannes Brahms komponierten Wiegenlieder, Robert Schuman eine "Träumerei" und Frédéric Chopin die "Nocturnes". Die Protagonisten des Hypnagogic Pop vertonen Träume und Erinnerungen aus ihrer Kindheit.

Ein junge Frau macht ein Nickerchen auf dem Sofa (picture-alliance / dpa-Zentralbild / Hans-Jürgen Wiedl)
Heutzutage bieten Streamingdienste Einschlafplaylisten und Videoportale Geräuschsoundtracks für ein schnelles Einschlafen (picture-alliance / dpa-Zentralbild / Hans-Jürgen Wiedl)

Robert Rich bastelt an einer Ambient-Schlafmusik. In dieses Genre fällt auch Max Richters achtstündiges Epos "Sleep", eine Sinfonie gegen die Schnelllebigkeit des digitalen Alltags.

Dabei sind digitale Medien die Wiegenliedmaschinen von heute. Streamingdienste bieten Einschlafplaylisten an, Apps verwandeln das Smartphone in einen akustischen Schlummerkasten und Videoportale liefern Geräuschsoundtracks zur Entspannung und gegen die Schlaflosigkeit.

Produktion: Dlf 2017

Ausstellung über den Schlaf Vom subversiven Potenzial des Schlummerns

Dream Sounds – Schlaf und Traum in der Musik (PDF)

Dream Sounds – Schlaf und Traum in der Musik (Textversion)

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