Seit 13:05 Uhr Länderreport

Mittwoch, 19.09.2018
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport

Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 24.03.2010

"Drachenzähmen leicht gemacht"

Jörg Taszman über einen Trickfilm über einen Wikinger-Jungen

Nach "Shrek" und "Madagascar" kommt aus dem Hause "Dreamworx Animation" des ehemaligen Disney Bosses Jeffrey Katzenberg nun ein ebenso unterhaltsamer, spannender und rührender 3D-Film um den schmächtigen Wikinger-Jungen Hicks, der eigentlich wie alle anderen auch das Ungeziefer, dass die Wikinger regelmäßig heimsucht, bekämpfen und töten soll.

Nur handelt es sich bei diesem fliegenden Ungeziefer um ganz unterschiedlich-gefährliche Drachen. Hicks gelingt es, sich mit einem von ihm selber abgeschossenen Nachtfalter, dem gefährlichsten aller Drachen anzufreunden und ihn zu zähmen. Wie aber erklärt er vor dem gesamten Dorf und seinem furchterregenden Vater, das alles; was man über Drachen zu wissen glaubte, falsch war ?

Die beiden "Lilo & Stitch"-Regisseure Chris Sanders und Dean DeBlois haben einen auch optisch schönen 3D-Film geschaffen, der vor allem die jüngeren Zuschauer ab circa sechs Jahren anspricht, aber mit vielen Schauwerten und Spannungselementen aufwartet. Wie immer ist "Dreamworx" nicht so genial und generationsübergreifend wie "Pixar", dafür aber liebevoll, sympathisch unterhaltsam.

USA 2010, Regie: Chris Sanders und Dean DeBlois, 3D-Animationsfilm, ab sechs Jahren

Filmhomepage

Filme der Woche

Neu im KinoAttraktive Chefin im tristen Büro
Der britische Schauspieler Nick Frost (dpa / picture alliance / Dan Himbrechts)

Bruce war drauf und dran, als 13-Jähriger die Salsa-Junioren-WM zu gewinnen. Dann hat er lange mit dem Tanzen nichts mehr am Hut - bis er eine neue Chefin bekommt. Um sie zu beeindrucken, fängt er wieder damit an.Mehr

Neu im KinoUnsterblich verliebte Todgeweihte
Schauspielerin Shailene Woodley, aufgenommen am 30. März 2014 in London. (picture alliance / dpa / Tal Cohen)

Die Jugendbuchverfilmung um die 16-jährige Hasel, die unheilbar an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist, schafft, was schon der Romanvorlage gelang: unkonventionelle Charakterzeichnung und Herzkino ohne Gefühlsduselei.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur