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Sonntag, 18.11.2018
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 8. November 2018

documenta bekommt "neues strukturelles Rückgrat"

Sabine Schormann tritt ihr Amt als Generaldirektorin an

Die Kunstausstellung documenta hat eine neue Geschäftsführerin. Sabine Schormann hat ihr Amt als Generaldirektorin der gemeinnützigen documenta und Museum Fridericianum GmbH angetreten. "Was wir nun angehen ist, der documenta ein neues strukturelles Rückgrat zu geben", sagte die 56-Jährige bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt in der neuen Position. Sie präsentierte im Kasseler Museum Fridericianum die Ausstellung "AMVK" der belgischen Künstlerin Anne-Mie Van Kerckhoven. Schormann ist seit Anfang November im Amt - war aber schon seit Monaten hinter den Kulissen aktiv. So wählte Schormann den neuen Direktor des Fridericianum mit aus und schlug Mitglieder der Findungskommission vor, die den künstlerischen Leiter der documenta 15 sucht. Ihr Vorgänger, der Musikmanager Wolfgang Orthmayr, hatte sein Amt nur wenige Monate als Übergang ausgefüllt. Zuvor war die damalige Geschäftsführerin Annette Kulenkampff vorzeitig ausgeschieden, nachdem die vergangene documenta mit einem Defizit von 5,4 Millionen Euro abgeschlossen hatte und in eine Krise geraten war.

1,5 Millionen Euro für Deutschen Verlagspreis

Bundestag stellt Betrag zur Verfügung

Unabhängige Verlage können im kommenden Jahr mit 1,5 Millionen Euro gefördert werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestags stellte den Betrag am Donnerstag in seiner sogenannten Bereinigungssitzung für den geplanten Deutschen Verlagspreis zur Verfügung. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sprach als Initiatorin des Projekts von einem guten Tag für die Verlags- und Buchbranche. "Die Situation gerade kleinerer und unabhängiger Verlage ist angespannt", erklärte sie. "Deshalb ist zur Ergänzung einzelner Länderinitiativen eine weitere Unterstützung der Verlage in Deutschland dringend notwendig."

Klarinettist Widmann erhält Schumann-Preis für Dichtung und Musik

Er spiele mit „unnachahmlicher Intensität"

Der diesjährige Robert-Schumann-Preis für Dichtung und Musik geht an den Klarinettisten und Komponisten Jörg Widmann. Die Mainzer Akademie der Wissenschaften begründete die Wahl damit, dass der 45-Jährige mit „unnachahmlicher Intensität" spiele. Widmann verwandle eigene und fremde Partituren in "lebenspralle Erlebnisse unmittelbarer Emotionalität". Der Robert-Schumann-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 15 000 Euro dotiert.

Gemeinsame Schlösserstiftung für Thüringen und Sachsen-Anhalt geplant

Bund stellt 200 Millionen Euro bereit

In Thüringen und Sachsen-Anhalt soll mit finanzieller Unterstützung des Bundes eine neue Stiftung Mitteldeutscher Schlösser und Gärten entstehen. Vom kommenden Jahr an sollen 200 Millionen Euro für Investitionen in historische Schlösser, Burgen und Parks zur Verfügung stehen. Die beiden Länder sollen nochmals denselben Betrag übernehmen. Zudem sei der Bund bereit, dauerhaft die Hälfte der laufenden Kosten der Stiftung zu übernehmen. Zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit 31 historischen Bauwerken und Parks gehören beispielsweise das Schloss Friedenstein in Gotha und das Schloss Sondershausen, zur Kulturstiftung Sachsen-Anhalt mit 18 Denkmälern und Kultureinrichtungen unter anderem der Magdeburger Dom.

Ebert-Stiftung sagt Menschenrechtspreis-Vergabe ab

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßt Absage

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat die Entscheidung der Friedrich-Ebert-Stiftung begrüßt, die Vergabe ihres Menschenrechtspreises an die US-Organisation "Women's March" abzusagen. Giffey sollte bei der Veranstaltung die Laudatio halten. Das "Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus" hatte gegen die Preisverleihung protestiert. Organisatoren des "Women's March" von 2017 in den USA seien "wiederholt durch antisemitische Äußerungen" aufgefallen, schrieben Stipendiaten und Ehemalige der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in einem offenen Brief. Eine FES-Sprecherin sagte, die Stiftung werde die Vorwürfe prüfen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Ursprünglich sollte der Preis am kommenden Montag verliehen werden.

Israel: Künstlerprotest gegen neues Gesetz

Künstler sorgen sich um die Meinungsfreiheit

Öffentliches Geld nur gegen Loyalität zum Staat, diese Entwicklung befürchten israelische Künstler angesichts eines neuen Gesetzes. Künstler kritisieren es als Gefahr für die Meinungsfreiheit. Aus Protest hat ein israelischer Künstler eine lebensgroße Figur von Kulturministerin Miri Regev (Likud) vor dem Nationaltheater aufgestellt. Die Ministerin wurde dabei am Donnerstag in Tel Aviv als böse Schneekönigin vor einem Spiegel dargestellt. Daneben steht "In the heart of the nation" (Im Herzen der Nation). Nach Medienberichten könnte finanzielle Förderung teilweise oder ganz entzogen werden, wenn eine Einrichtung zu Rassismus und Gewalt aufruft, aber auch wenn sie etwa den Unabhängigkeitstag als Tag der Trauer bezeichnet. Palästinenser und viele arabische Israelis erinnern am Unabhängigkeitstag an die Flucht und Vertreibung Hunderttausender im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948. Am Montag hatte der Gesetzesentwurf in einer ersten Lesung eine Mehrheit erhalten. Bevor er Gesetz wird, muss er noch zwei Lesungen passieren.

Chris Dercon wird Präsident französischer Museen

Ex-Volksbühnenintendant tritt neues Amt am 1.Januar 2019 an

Der Ex-Intendant der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, wird neuer Präsident der französischen Vereinigung der Nationalmuseen. Der 60-Jährige wird, laut französischem Kulturministerium das Amt am 1. Januar 2019 übernehmen. Dercon nehme seit 30 Jahren einen bedeutenden Platz in den Museen und deren Entwicklung ein, hieß es in einer Pressemitteilung. Er war unter anderem Leiter der Tate Gallery of Modern Art in London und des Hauses der Kunst in München. Zuletzt stand der belgische Kurator und Theaterwissenschaftler als Nachfolger von Frank Castorf an der Spitze der Volksbühne in Berlin. Nach anhaltenden Protesten gegen sein Konzept trat er im April 2018 nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt im August 2017 zurück. Die Réunion des musées nationaux (RMN) ist eine Einrichtung des öffentlichen Rechts und vereint die bedeutendsten staatlichen Museen Frankreichs wie den Louvre, das Picasso-Museum und das Grand Palais.

Russischer Maler Oskar Rabin ist tot.

Gründer nonkonformistischer Künstlervereinigung lebte seit 40 Jahren in Frankreich

Der russische Maler Oskar Rabin starb am Mittwoch in Florenz, wo er eine Ausstellung eröffnen wollte. Der 1928 in Moskau geborene Künstler war einer der Gründer der Lianozovo-Schule, einer Vereinigung von Künstlern und nonkonformistischen Dichtern. Rabin war einer der Organisatoren der "Bulldozer Exhibition" von 1974 – einer der bekanntesten öffentlichen Veranstaltungen inoffizieller Kunst in der UdSSR, die durch den KGB mittels Planierraupen zerschlagen wurde. 1978 gingen Rabin und seine Ehefrau, die Künstlerin Valentina Kropivnitskaya, ins französische Exil.

Älteste Wandgemälde der Welt entdeckt

Kunst auf Borneo Jahrtausende älter als Malereien in europäischen Höhlen

Auf Borneo ist die älteste Kunst der Welt entdeckt worden. Die gefundenen Wandgemälde in Südostasien seien Jahrtausende älter als die frühzeitlichen Malereien aus den europäischen Eiszeithöhlen von Lascaux, Chauvet oder Altamira, berichtet die Wochenzeitung "Zeit" unter Berufung auf Befunde, die das Wissenschaftsmagazin "Nature" in dieser Woche publizierte. Der Tübinger Archäologieprofessor Nicholas Conard sieht laut Bericht durch den Fund seine Theorie bestätigt, dass Kunst nicht an einem Ort entstanden sei. Der neue Altersrekord ändere aber nichts an der Exklusivität jüngerer Malereien. Es sei zu erwarten, dass noch an vielen Orten der Welt Spuren frühzeitlichen Schaffens entdeckt werden.

"Love Story"-Komponist gestorben

Oscar-Preisträger Lai wurde 86 Jahre alt

Der französische Komponist Francis Lai ist tot. Wie der Bürgermeister seiner Geburtsstadt Nizza mitteilte, starb er im Alter von 86 Jahren. Weltweit berühmt wurde Lai durch seine Titelmusik für den Filmklassiker „Love Story".  Dafür erhielt er 1970 den Oscar für die beste Filmmusik. Lai schrieb aber auch Lieder für Chansoniers wie Edith Piaf, Juliette Gréco oder Yves Montand. Er komponierte auch für das deutsche Fernsehen – für die zweite Staffel der ZDF-Serie „Das Traumschiff".

Multimedia-Projekt für Jüdisches Museum

Neuer Kunstpreis auf Jüdischem Zukunftskongress verliehen

Zum ersten Mal ist der Dagesh-Kunstpreis beim Jüdischen Zukunftskongress in Berlin verliehen worden. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung ging am Mittwochabend an ein multimediales Projekt der jüdischen Künstler Liat Grayver, Yair Kira und Amir Shpilman. Das Kunstwerk soll von Juni 2019 an im Jüdischen Museum in Berlin zu sehen sein. Bei dem Gewinnerprojekt "Open Closed Open" können Besucher mit einem Roboter zusammenarbeiten und hebräische Buchstaben auf eine Sandfläche schreiben, die immer wieder verweht werden. Dies spiegele "gegenwärtige Erfahrungen des Jüdisch-Seins, die Fluidität von Identitäten und Identitätskonstruktionen sowie die Vergänglichkeit von Erinnerung" wider, hieß es in der Begründung. "Zur Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland gehört die Kunst", sagte der Direktor des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks, Rabbiner Walter Homolka. Das Begabtenförderungswerk vergibt mit dem Jüdischen Museum Berlin den Preis, den die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin stiftet. In seinem Grußwort widmete sich der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, der Frage, was Jüdischsein heute bedeuten kann. Für ihn sei das Judentum "eine alte Tradition, die in der Lage ist, auf Neues zu reagieren". Dies weise in die Zukunft. Das Judentum zeichne sich durch eine große Vielfalt aus. Mit Blick auf den 80. Jahrestag der NS-Novemberpogrome an diesem Freitag und jüdische Schicksale während der Schoah sagte Schuster, dass Jüdischsein mehr als Erinnerung und Trauer sei, sondern auch Lebensfreude. Schuster wandte sich gegen die als israelfeindlich kritisierte BDS- Bewegung ("Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen") und warnte davor, sich "mit Feinden des jüdischen Volkes gemein zu machen". Er zeigte sich zudem erschüttert über den Angriff auf eine Synagoge in Pittsburgh mit elf Toten. Eine Attacke gegen eine Synagoge sei ein "Alptraum". Es gelte nun, Mut zu fassen und sich nicht einschüchtern zu lassen, betonte Schuster. In Deutschland seien Synagogen gut bewacht. In "Tagen wie diesen" sei es hoch zu schätzen, dass in Deutschland jüdisches Leben vom Staat geschützt werde.

Weiteres Mitglied der Schwedischen Akademie hört auf

Es bleiben zehn von 18 Gremiumsmitgliedern

Die für die Vergabe des Literaturnobelpreises zuständige Schwedische Akademie hat ein weiteres Mitglied verloren. Der schwedische Rundfunksender SVT berichtete am Mittwoch, Jayne Svenungsson sei nach "reiflicher Überlegung" ausgetreten. Sie wolle sich auf ihre Arbeit als Theologieprofessorin konzentrieren. Sie ist die achte Person, die das 18-köpfige Gremium der Schwedischen Akademie seit Beginn eines Skandals um sexuellen Missbrauch und Finanzbetrug vergangenes Jahr freiwillig oder gezwungenermaßen verlassen hat. Die Skandale bei der Schwedischen Akademie standen mit Jean-Claude Arnault in Verbindung, dem Ehemann von Mitglied Katarina Frostenson. Er wurde im Oktober wegen Vergewaltigung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Die Akademie vergibt in diesem Jahr keinen Literaturnobelpreis.

Hamburger Museum gibt während NS-Zeit beschlagnahmten Becher zurück

Kidduschbecher geht an jüdische Familie zurück

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe hat einen sogenannten Kidduschbecher aus seiner Sammlung an die Nachkommen seines jüdischen Besitzers zurückgeben. Museumsdirektorin Sabine Schulze übergab den aus Silber gefertigten Becher am Mittwoch im Auftrag der Stadt Hamburg an einen Enkel des Göttinger Kunstsammlers und Unternehmers Max Raphael Hahn, wie die Hamburger Kulturbehörde mitteilte. Kiddusch, nach dem hebräischen Wort kadosch für "heilig", bezeichnet den Segensspruch über einen Becher Wein. Mit ihm werden der Sabbat und andere jüdische Feiertage eingeleitet.

Geldsegen für ostdeutsche Kultureinrichtungen

Bund stellt 550 000 Euro bereit

Instandsetzung von Gewässern, Sanierung von Fenstern, neue Beleuchtung: Das Unesco-Welterbe Wörlitzer Park, die Franckeschen Stiftungen Halle, die Stiftung Bauhaus Dessau und die Klassik Stiftung Weimar sollen von den Geldern profitieren. Das teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland". Seit 2004 stellte der Bund in diesem Rahmen 87 Millionen Euro bereit. Die Mittel müssen in mindestens gleicher Höhe durch Länder, Kommunen und weitere Träger kofinanziert werden. Grütters kündigte an, das Programm erheblich aufzustocken und auf die gesamte Bundesrepublik auszuweiten. Es sei ein "Beleg für einen hervorragend funktionierenden kooperativen Kulturföderalismus".

Österreich hat nach 20 Jahren sein "Haus der Geschichte"

Erstmals setzt sich ein Bundesmuseum mit jüngerer Vergangenheit auseinander

Als "Meilenstein in der Museumslandschaft der Alpenrepublik" und ein "klares Bekenntnis des Landes zur Auseinandersetzung mit allen Facetten der vergangenen 100 Jahre" bezeichnete Museumsdirektorin Monika Sommer das neue "Haus der Geschichte". Unter dem Titel "Aufbruch ins Ungewisse - Österreich seit 1918" werden unter anderem das Elend der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, die Zeit des sogenannten Austro-Faschismus in den 1930er Jahren, der Anschluss an Nazi-Deutschland 1938 und die Beteiligung der Österreicher am Völkermord an den Juden thematisiert. Die Ausstellung solle dazu beitragen, die oft "erschütternde" Unkenntnis der Jugend zu bekämpfen, meinte der Historiker Oliver Rathkolb. Rund 20 Jahre lang war die Errichtung des Museums debattiert worden. Erst 2017 nahm die Verwirklichung angesichts des bevorstehenden 100. Jahrestags der Gründung der Republik Fahrt auf. Das "Haus der Geschichte Österreich" wird am Samstag in der Wiener Hofburg eröffnet. Auf den 800 Quadratmetern der Ausstellung ist unter anderem das "Waldheimpferd" zu sehen - eine vier mal vier Meter große Holzkonstruktion eines Vereins, die 1986 in plakativer Weise an die NS-Vergangenheit des damaligen Präsidentschaftskandidaten Kurt Waldheim erinnerte.

Künstler aus 31 Weltkriegsländern setzen Friedenszeichen

Werke aus 31 Eichenholzquadern für Toleranz und Mitmenschlichkeit

Die Arbeiten sind von Samstag an in einer Ausstellung im Bundestag zu sehen und sollen später im UN-Hauptquartier in New York gezeigt werden. Beteiligt haben sich unter anderem Monica Bonvicini (Italien), Tony Cragg (Großbritannien), Fiona Hall (Australien), Anish Kapoor (Indien), Kiki Smith (USA) und Günther Uecker (Deutschland). Initiator ist der Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb. Mit der Auswahl der Künstler wollte man laut Kurator eine Vielfalt an Ausdrucksformen erzielen.
So übergießt der österreichische Künstler Hermann Nitsch seinen Holzblock mit roter Farbe, der Neuseeländer David McCracken verarbeitet ihn zu Holzwolle und legt eine bombenförmige Skulptur darauf. Und die italienische Künstlerin Monica Bonvicini nutzt ihn symbolisch, um Ketten zu sprengen.
Die Ausstellung "1914/1918 - Not Then, Not Now, Not Ever" (Damals nicht, jetzt nicht, niemals!) ist vom 10. November bis zum 6. Januar im Reichstagsgebäude zu sehen.

Doch noch Lizenz für Actionfilm "Hunter Killer" in Russland

US-Soldaten dürfen russischen Präsidenten retten

Das Kulturministerium in Moskau hat dem Hollywood-Actionfilm "Hunter Killer" nun doch die Aufführungslizenz erteilt. Jetzt dürfen US-Soldaten den russischen Präsidenten auch in Russlands Kinos aus der Hand von Putschisten retten. Eigentlich hätte der U-Boot-Film von Donovan Marsh mit Gerard Butler und Gary Oldman in den Hauptrollen schon am vergangenen Donnerstag in Russland anlaufen sollen. Das Ministerium machte den Verleih für die Verzögerung verantwortlich: Die nötige Archivkopie sei zu spät eingereicht worden. Oppositionspolitiker hatten vermutet, die Handlung mit einem Militärputsch in Russland sei nicht genehm.

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