Sendung: Freistil

Marlene Dietrich in Billy Wilders "Zeugin der Anklage" mit Charles Laughton und John Williams, 1957 (imago / Prod.DB)

Sie war ein Zwitterwesen, ein bisexuelles Gesamtkunstwerk, dessen Tragödie darin bestand, in der Einsamkeit einer Pariser Luxuswohnung vom eigenen Mythos überholt zu werden. Ein halbes Jahrhundert zuvor war sie vom blauen Engel zur blonden Hollywood-Sirene aufgestiegen. Ein Blick auf das atemberaubende Leben der Marlene Dietrich.

Der Spielplatz zwischen Utopie und DystopieJunge auf einem Spielplatz (Symbolfoto) (imago / Westend61)

Auf Sand gebaut

Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

Der Spielplatz ist ein Nebenprodukt der industrialisierten Stadt des 20. Jahrhunderts. In ihm konzentrieren sich wie kaum anderswo Vorstellungen zu Erziehung und Kindheit, zu Stadtplanung und öffentlichem Raum, zu Architektur und Kunst und zu Kreativität und Kontrolle. Wie sieht der ideale Spielplatz der Zukunft aus?

Eine Spurensuche auf der TextoberflächeEin Web-Projekt erinnert an den Grafikdesigner Herb Lubalin (1918 bis 1981). (www.lubalin100.com/)

Das Auge liest mit

Von Jochen Meißner

Die heute für das Lesen und das Schreiben zuständigen Hirnareale wurden früher für das Fährten- und Spurenlesen eingesetzt. Typografen und Buchgestalter wie Erik Spiekermann und Friedrich Forssman, sowie die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky wissen, dass es keinen Inhalt ohne Form und Gestaltung gibt.

Vorschau

Maikäfer (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)

Eine kribbelnde Hommage an die InsektenDie Sechsbeiner

Erst kamen die Schaben, dann die Fliegen und Käfer, dann die Heuschrecken, Bienen und Ameisen. Dann erst, Abermillionen von Jahren später, trat der Mensch hinzu – und entwickelte fortan ein ambivalentes Verhältnis zu diesen kleinen Wesen, die ihm so vertraut wie unheimlich, so lästig wie nützlich - und überlebensnotwendig sind.

Freistil31.03.2019, 20:05 Uhr
Sound waves, artwork Sound waves, computer artwork. PUBLICATIONxINxGERxSUIxHUNxONLY MEHAUxKULYK/SCIENCExPHOTOxLIBRARY F003/0083 Sound Waves Artwork Sound Waves Computer Artwork PUBLICATIONxINxGERxSUIxHUNxONLY MEHAUxKULYK SCIENCExPHOTOxLIBRARY F003 (imago stock&people)

Erfahrungen jenseits des HörbarenInfrasound und Ultraschall

Unser Gehör ist eingeschränkt. Alle Schallereignisse unter 20 Hz und über 20.000 Hz finden eigentlich ohne unser Zuhören statt. Elefanten und Fledermäuse, Wale und Delfine sind uns hier voraus, sie haben sich Infrasound und Ultraschall als ihre Kommunikationsräume erobert. Wie klingt diese Welt?

Freistil07.04.2019, 20:05 Uhr
Bentheimer Ferkel spielen miteinander. (Carsten Rehder/ dpa)

Essen als Pop-PhänomenFoodamentalismus

„Essen hat viele andere Themen wie zum Beispiel die Mode abgelöst. Essen ist ein Thema, bei dem man sich im Moment eigentlich neu erfinden kann“, sagt die Ernährungsforscherin Hanni Rützler. Was sagen die neuen Essens-Trends über uns? Wieso ist ausgerechnet Essen so wichtig geworden?

Freistil14.04.2019, 20:05 Uhr
Das Logo der Künstlersozialkasse. (dpa/picture-alliance/Daniel Karmann)

Die prekäre Lebenslage von KünstlernDie Kunst, von der Kunst zu leben

Obwohl heute einzelne Kunstwerke für viele Millionen Euro versteigert werden, hangeln sich viele deutsche Künstler mit Hungerlöhnen durchs Leben. 80 Prozent müssen einer Nebentätigkeit nachgehen. Ihre prekäre Lebenslage lässt kaum Spielraum, sich frühzeitig finanziell abzusichern - Altersarmut ist vorprogrammiert.

Freistil21.04.2019, 20:05 Uhr
Spain: Spanish lottery vendors in Madrid Spanish Christmas El Gordo lottery tickets seen in Madrid. Madrid Madrid Spain PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY JorgexSanz (imago / Jorge Sanz)

Vom VerlierenDie Gewinner

Wir wollen ständig gewinnen. Wenn wir zum Schnäppchenpreis einkaufen, den günstigsten Versicherungstarif finden, den Urlaub billiger buchen als der Nachbar - dann stehen wir auf der Gewinnerseite. Aber geht es uns wirklich ums Gewinnen – oder um den Weg dorthin?

Freistil28.04.2019, 20:05 Uhr
Der deutsche Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant Gustaf Gründgens als Mephisto in einer Szene von Goethes Faust II in einer von ihm im Jahr 1959 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg inszenierten Aufführung. (picture-alliance / dpa / Herold)

Bühne des Lebens und TarnkappeShowroom Gesicht

Das Allererste, worauf Menschen achten, ist das Gesicht des Gegenübers. Es erzählt die Geschichte seines Inhabers, spiegelt oft sein Temperament und seine Gefühle. Doch nicht immer zeigt das Antlitz den wahren Charakter.

Freistil05.05.2019, 20:05 Uhr
Ein Mensch bekommt eine Torte ins Gesicht. (imago/Ikon Images)

Anleitung zur politischen WurfkunstTorte statt Worte

Was verbindet Sarah Wagenknecht und Nicolas Sarkozy, Bill Gates und Helmut Kohl? Sie alle sind mit Eiern, Torten oder Tomaten beworfen worden. Ob Joghurt in Griechenland oder Nudeln in der Ukraine: Die Verwendung fliegender Nahrungsmittel als alternative Form des politischen Protests hat eine ganz eigene Geschichte.

Freistil12.05.2019, 20:05 Uhr