Sendung: Das Feature

US-WahlenDie defekte Demokratie

Von Thomas Reintjes
(161108) -- NEW YORK, Nov. 8, 2016 -- Voters cast their ballots at a polling station in Harlem, New York City, the United States, Nov. 8, 2016. The U.S. presidential elections kicked off on Tuesday. ) U.S.-NEW YORK-PRESIDENTIAL ELECTIONS BaoxDandan PUBLICATIONxNOTxINxCHN 161108 New York Nov 8 2016 Voters Cast their Ballots AT a Polling Station in Harlem New York City The United States Nov 8 2016 The U S Presidential Elections kicked off ON Tuesday U S New York Presidential Elections baoxdandan PUBLICATIONxNOTxINxCHN (imago stock&people)

In den vergangenen 20 Jahren wurden in den USA zahlreiche Gesetze erlassen, die angeblich Wahlbetrug verhindern sollen. Tatsächlich ging es darum, People of Color und Angehörige anderer Minderheiten vom Wählen abzuhalten. Auch 2020 hat Donald Trump wiederholt vor Wahlbetrug gewarnt. Aus denselben Motiven.

Die Hohenzollern und die Restitution alten AdelsbesitzesPotsdam Landeshauptstadt Brandenburg 14.08.2020 Schloss CECILIENHOF Neuer Garten Potsdam Blick vom Jungfernsee Gebäudeensemble im englischen Landhausstil, entstand in den Jahren 19131917 nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg. Es liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens in Potsdam, unweit vom Ufer des Jungfernsees.Weltgeschichtlich bekannt wurde Cecilienhof als Ort der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis 2. August 1945. copyright camera4/ Eberhard Thonfeld  (imago /camera4/ Eberhard Thonfeld )

Junkerland in Bundeshand

Von Carsten Probst

Tausende Grundbesitzerfamilien in der späteren DDR waren nach 1945 enteignet worden. Nach 1989 hofften sie, Grundbesitz und Kunstgegenstände zurückzubekommen, doch der Einigungsvertrag enttäuschte sie. Vor allem ehemalige Fürstengeschlechter wie Wettiner und Hohenzollern ringen mit der öffentlichen Hand seither um jedes Stück Porzellan und wollen ihre ehemaligen Schlösser und Burgen wieder nutzen.

SchwangerschaftsabbruchEine junge Frau auf einem Steg blickt ins Wasser (imago)

Ein Tabu und seine Folgen

Von Gaby Mayr

Der Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe: Rund 100.000 Mal im Jahr lassen Frauen abtreiben. Die wenigsten sprechen darüber, kaum ein Arzt bekennt sich dazu, denn Abtreibung ist strafbewehrt. Hinter dem Tabu hat sich gefährliches Unwissen angestaut.

Die PIS-Kampagne gegen GdanskPortrait von Aleksandra Dulkiewicz, Bürgermeisterin von Danzig (imago)

Eine Straßenbahn namens Danzig

Von David Z. Mairowitz und Malgorzata Zerwe

In den großen Städten Polens fehlt es der regierenden PIS-Partei an politischem Rückhalt. In Gdansk ist die Opposition besonders stark. Sie wirft der rechtsgerichteten Partei Homophobie, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus vor und besinnt sich dabei auch auf ihre deutschen Wurzeln. Heimatverrat, kontert die PIS. Sie warnt vor dem Verlust der polnischen Identität.

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Vorschau

Masthähnchen in einem der Ställe der Agrarproduktionsgesellschaft Agp Lübesse. (picture alliance / dpa)

Im Parlament der DingeDas Huhn

Das Huhn steht exemplarisch für das Effizienzdenken des Agrobusiness. Ab Mitte des 20.Jahrhunderts tritt es als erstes hybrid gezüchtetes Nutztier seinen Siegeszug über die Welt an.

Das Feature03.11.2020, 19:15 Uhr
Der Maler Norbert Bisky steht vor einem Bild in der Ausstellung Norbert Bisky - Rant in der Villa Schöningen in Potsdam, 7. November 2019. Die Arbeiten thematisieren die deutsche Teilung und können vom 9. November 2019 bis 23. Februar 2020 besichtigt werden. Villa Schöningen Potsdam Ausstellung Norbert Bisky (imago / Martin Müller)

Der Künstler Norbert Bisky Desmadre - Aufstand

Sie feiern, sie haben Sex oder sie liegen am Strand, tun einfach gar nichts. Die Gesichter dieser Menschen sind inspiriert von Fotografien oder flüchtigen Begegnungen auf der Straße. Es sind Figuren, die viele Geschichten erzählen. Die Geschichten des Malers Norbert Bisky.

Das Feature06.11.2020, 20:05 Uhr
Demonstranten in Marokkos Hauptstadt Rabat fordern die Bekämpfung von Korruption und Arbeitslosigkeit. (STRINGER / AFP)

Wie Marokko die Opposition mundtot machtKein sicheres Herkunftsland

Marokko ist ein beliebtes Reiseland, Die Bundesregierung möchte es als „sicheres Herkunftsland“ einstufen. Doch hinter der Kulisse von traditionellen Märkten und Surfer-Stränden verbirgt sich nicht nur Armut. Wer hier lebt, für den gelten andere Gesetze als für Touristen.

Das Feature10.11.2020, 19:15 Uhr
Szene aus dem ersten Spielfilm der Peanuts - "Ein Junge namens Charlie Brown" aus dem Jahre 1969. (imago / United Archives)

Mit den Peanuts die Welt sehen„Steck nie den Kopf in eine Hundehütte!“

Vor siebzig Jahren, am 2. Oktober 1950, veröffentlichte Charles M. Schulz seinen ersten „Peanuts“-Strip. Die kurzen Geschichten um Charlie Brown und seine Freunde gelten als comicgewordene Philosopie. Welche Antworten geben die Peanuts auf fundamentale Fragen nach Sinn und Identität, Beziehung und Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit?

Das Feature13.11.2020, 20:05 Uhr
Inklusionsunterricht in der Grundschule Biersstadt, Wiesbaden (imago/ Michael Schick)

Schulische InklusionZwei Wege, ein Ziel?

Leo ist zehn, Autist, Inklusionsschüler - und sitzt seit Monaten zu Hause. Seine Schulbegleiterin hatte während des Lockdowns gekündigt, und den Platz an der Regelschule hatte er ohnehin erst nach langen Auseinandersetzungen erhalten. Ein Paradebeispiel für die Schwierigkeiten, mit denen behinderte Kinder und ihre Eltern zu kämpfen haben.

Das Feature17.11.2020, 19:15 Uhr
Bundeskanzler Helmut Kohl (r), der sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow (M) und Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (l) unterhalten sich am 15.07.1990 in entspannter Atmosphäre an einem rustikalen Arbeitstisch in der freien russischen Natur, während die anderen Gäste unter anderem Raissa Gorbatschowa (M hinten) und Eduard Schewardnadse amüsiert die Szene betrachten. (picture alliance / dpa)

Russland und die Deutsche Einheit 1990Die Wurzeln des Misstrauens

Kaum ein Thema belastet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen so stark wie die Osterweiterung der NATO. Während der Westen sich keines gebrochenen Versprechens schuldig fühlt, sieht sich Russland belogen und betrogen. Dokumente zeigen: Beide Seiten machen es sich zu einfach.

Das Feature24.11.2020, 19:15 Uhr