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Thema / Archiv | Beitrag vom 08.02.2008

"Dieser Film ist eine Beerdigung des Rock & Roll"

Musikkritiker Uwe Golz über Martin Scorseses "Shine a Light"

Moderation: Liane von Billerbeck

Filmregisseur Martin Scorsese und die Band "Rolling Stones" in Berlin (AP)
Filmregisseur Martin Scorsese und die Band "Rolling Stones" in Berlin (AP)

Am Eröffnungsfilm der Berlinale, Martin Scorseses "Shine a Light" über die Rolling Stones, scheiden sich die Geister: Während Filmkritiker Hans-Ulrich Pönack darin "ein wunderbares Statement und Vermächtnis" der Stones sieht, ist es für Musikkritiker Uwe Golz nur eine "Werbemaschinerie" und ein Abgesang auf den Rock & Roll.

Liane von Billerbeck: Er war meine erste Wahl für den Film, hatte Mick Jagger über den Hollywood-Regisseur Martin Scorsese gesagt. Das klingt so ein bisschen danach, als hätte sich der Frontmann der berühmtesten Band der Welt den allerbesten Regisseur gekauft, um den Musikfilm über die Stones schlechthin zu drehen. Es war ja nicht Scorseses erster Musikfilm, und an den Stones haben sich schon Regiegrößen wie Peter Whitehead und Jean-Luc Godard versucht, nun also Scorsese. Was das für ein Film geworden ist, das sahen gestern Abend die Premierengäste der 58. Berlinale, die nämlich mit dem Stones-Film "Shine A Light" eröffnet wurde. Und in dieser Premiere saßen für das "Radiofeuilleton" zwei Männer nebeneinander, der Filmkritiker Hans-Ulrich Pönack und unser Musikredakteur Uwe Golz. Guten Tag!

Hans-Ulrich Pönack Hi, guten Morgen!

Uwe Golz: Morgen!

von Billerbeck: Sie haben da beide gestern den Scorsese-Film gesehen als Kritiker oder doch mehr als Fan?

Pönack: Beides, beides, einmal der Fan und einmal der Kritiker. Das lässt sich auch schwer trennen, das gebe ich gerne zu. Aber man ist mit Rolling Stones aufgewachsen, und seit Jahrzehnten begleiten die einen, die Musik, ununterbrochen und ständig, und so was wie gestern habe ich noch nie erlebt. Und ich bin so was von begeistert, ich flippe, auf Deutsch gesagt, richtig gut aus.

Uwe Golz: Ganz im Gegensatz zu mir, ich bin ja eigentlich eher der Beatles-Fraktion zuzurechnen, wenn man aus diesem alten Streit Beatles kontra Stones mal hervorgeht. Ich finde, die Stones haben ihre wirkliche Berechtigung innerhalb der Rockgeschichte, aber als Fan war ich gestern nicht da.

von Billerbeck: Wann haben Sie beide denn die Stones zum ersten Mal überhaupt gesehen, damit wir mal wissen, über welche Zeit wir hier eigentlich reden?

Pönack: Ich habe das legendäre Konzert in der Waldbühne erlebt, wo es schön losging. Man Vater, mein Daddy, hatte zwei Karten gekauft, und wir sind in die Waldbühne gegangen, und dann wurde die Waldbühne zertrümmert. Das muss irgendwann Mitte der 60er gewesen sein. Und er hatte die Karten, das hat er mir hinterher gesagt, von der Siemens-Betriebsgruppe bekommen, das wurde damals spendiert, und er war entsetzt, und ich war begeistert, dass man freiwillig so viel zertrümmern darf.

von Billerbeck: Betriebsausflug zum Rock and Roll, und Sie, Herr Golz?

Golz: Auch so, Ende der 60er Jahre. Ich kann mich wirklich nicht mehr genau erinnern, wo und wann das war. Im Laufe der Jahre hat man so viele Konzerte gesehen, auch so viele Stones-Konzerte, dass man das überhaupt nicht mehr so richtig auf die Reihe kriegt, weil es wurde ja immer gesagt, es ist die letzte Tour der Stones. Das hat man schon '67 gesagt, '69 gesagt, '72 gesagt, man sagt das heute noch, dass es wieder die letzte Tour ist, die Jungs touren wahrscheinlich, bis sie tot auf der Bühne umfallen.

von Billerbeck: Ich war Anfang der 90er, kann ich mich erinnern, weil die Mauer dann auf war und die Stones auch im Osten gespielt haben, in der Radrennbahn in Weißensee. Es war auch ein sehr nettes Konzert.

Golz: Und war auch eine Abschiedstour, nehme ich an?

von Billerbeck: Ganz sicher, eine der vielen Abschiedstouren. Aber bevor wir weiter über den Film reden, wollen wir natürlich ein bisschen Musik hören.

Golz: Ja, richtig freigegeben ist ja leider noch nichts aus diesem Film, weil der Soundtrack erscheint erst im April, aber ich habe mal den Trailer, der freigegeben wurde zum Spielen, etwas zusammengeschnitten, darin auch eine der schönsten Szenen, wie ich finde, aus dem ganzen Film, wo sich nämlich Martin Scorsese mit einem Mitarbeiter unterhält über die Beleuchtung, und der Mitarbeiter sagt, wenn Mick Jagger 18 Sekunden in diesem Scheinwerfer steht, dann geht der in Flammen auf. Und Scorsese sagt ganz cool nur, du meinst wirklich Flammen?

((Musikeinspielung))

von Billerbeck: Das waren jetzt ein paar Appetithäppchen aus dem Film "Shine A Light", den Martin Scorsese über die Stones oder von einem Konzert der Stones gedreht hat, gestern Abend Premierenfilm der Berlinale. Herr Pönack, Sie als Filmkritiker, was für ein Film, es ist zwar ein Musikfilm, aber was für ein Film hat Scorsese denn da gedreht?

Pönack: Es ist einmal ein melancholischer Film und einmal ein Film, der Hoffnung macht. Melancholisch, weil immer steht im Raum das Wort, der Begriff Endlichkeit. Wenn man diese Typen auf der Bühne sieht, denkt man, das ist das definitive Vermächtnis. Und wenn man sie kämpfen sieht und ackern sieht und Musik spielen sieht in ihrer eigenen Welt, dann denkt man, die haben alles überstanden. Die haben alles, alles, was im Rockleben übersteht, wie viele sind auf der Strecke geblieben, die haben es geschafft, die spielen. Die spielen auf der Bühne in ihrer Welt, in ihrer eigenen Welt und liefern eine Show ab, und die Hoffnung ist, dass man ihnen sagt, die Pflegefallgeneration ist so was von aktiv, das macht einem richtig Mut, das macht einem richtig Spaß, und das gibt einem richtig genauso Power im Parkett, denn diesem Lager nähern wir uns ja alle. Und das hat mir so viel Freude bereitet, aber ich habe immer eine Träne im Augen gehabt, und als ich im Nachspann dann las, dass die vier das produziert haben, wusste ich, das ist ihr Vermächtnis, einfach so.

Und wenn man das Gesicht zum Beispiel von Keith Richards, das ja lastwagenartig erzählt, was da im Leben passiert ist, so was Freies, Hässliches haben Sie noch nie gesehen, das ist gleichzeitig faszinierend und schön und sinnlich zugleich. Es ist so was von aufregend und so was von interpretationswunderbar. Ich gehe darin auf, in dem Film.

von Billerbeck: Ein begeisterter Hans-Ulrich Pönack. Dem entgegen sitzt der Musikkritiker hier so ein bisschen, ja, abgefuckt, würde ich sagen.

Golz: Ach, nee, nee. Abgefuckt würde ich nun wirklich nicht behaupten, aber ich habe da ein etwas anderen Blick, glaube ich. Für mich war dieser Film in weiten Stellen, kam mir jedenfalls bei mir die Überlegung, ob da Martin Scorsese einen Work-out-Film diesmal nicht mit Jane Fonda, sondern mit Mick Jagger als Frontmann gedreht hat, weil wenn man sieht, wie der Mann zwei Stunden lang, jedenfalls in der kurzen Filmfassung, über die Bühne springt, hüpft, tanzt, wie ein Derwisch dahinwackelt, dann muss man sagen, das ist ein Work-out-Film, aber nicht so sehr ein Musikfilm.

Und es gibt Szenen in dem Film, gerade mit den Gästen dann zum Beispiel, es sind ja drei Gäste dabei, u.a. eben eine alte Blues-Legende, Buddy Guy. Und wenn Buddy Guy plötzlich seinen "Champagne and Reefer" singt, dann merkt man erst, dass Mick Jagger ein Stimmchen hat und keine Stimme. Denn, wenn Buddy Guy da losröhrt, dann geht der Blues ab, und da merkt man, wo die Stones herkommen, weil das können sie wirklich noch, den alten Blues spielen. Und man hört wirklich die Anfänge in London in dem Jazzclub mit Alexis Corner, diesem Vater des britischen Blues. Und eigentlich sollten die Stones viel mehr so was machen als diese hundertfach gehörten Rocksongs, die man nur wieder vorgekaut bekommt, die man auf, ich weiß nicht, wie viele Hunderten Live-LPs oder Live-CDs der Stones zu hören kriegt. So viel anders war es nicht.

Pönack: Die kann man immer und immer und wieder hören, Antwort. Zweitens, die Souveränität, die sie haben, dass sie einen Buddy Guy auf die Bühne lassen, wohlwissend, der steckt sie in die Tasche mit den ganz kleinsten Bewegungen, mit seiner Körpersprache, mit seiner Mundsprache, mit seinem Mundwinkel, dass sie das zulassen, die Gelassenheit, die Souveränität, die Weisheit haben, das finde ich faszinierend, dass sie genau wissen, wo ihre Grenzen sind, und sie lassen das zu. Die sagen, wir sind so, wie wir sind, ihr nehmt uns so, wie wir sind, mit dem Stimmchen, wie Uwe Golz sagte, das mag sein, aber es ist so. Akzeptiert uns so, wie wir sind, wir haben inzwischen alles erreicht, und wir brauchen auch nichts mehr täuschen, wir brauchen nicht mehr verrückt spielen, wir brauchen nicht mehr Technik noch dazu nehmen, damit wir vielleicht besser sind. Wir lassen es zu, dass Buddy Guy uns gegenübersteht, wohlwissend, der stiehlt ihnen die Show.

von Billerbeck: Da kommen wir gleich mal drauf. Ich hatte ja am Anfang schon ein Zitat von Mick Jagger gebracht, der gesagt hat über Scorsese, er war meine erste Wahl. Das klingt so ein bisschen so, als ob er sich den Regisseur ausgesucht hat, der unter ihm einen Film dreht. Jagger ist bekanntlich Kontrollfreak, was das Geld angeht und was jede Sekunde Bild angeht. Die "FAZ" hat das auch so ein bisschen so eine Art doppelten Egotrip genannt, was die da abliefern. Frage: Sieht man das, wenn man drin sitzt, dass das quasi ein Auftragswerk ist, dass da jede Sekunde kontrolliert ist?

Pönack: Denke ich überhaupt nicht dran. Ich weiß nur, dass Scorsese einer der begnadetsten Regisseure der Filmgeschichte ist und dass der in seinen ganzen Filmen immer mit Musik zu tun hatte. Wenn ich an "Good Fellas" denke, die Mafia-Geschichte, die über mehrere Jahrzehnte geht, da war immer die Jahrzehntemusik ständig dabei. Das heißt, Scorsese lebt von Anfang an mit Musik. Er fing ja auch an, habe ich gelesen, 72, Elvis on Tour, wusste ich gar nicht, aber gut. Scorsese ist musikbegeistert, musikbegnadet, und er wusste genau, das ist mein Werk. Wenn ich für Musik Interesse habe, für Rock-and-Roll-Musik Interesse habe, für Popmusik Interesse habe, dann sind die Stones genau richtig. Ich bin der fünfte Stone.

von Billerbeck: Herr Golz, nun ist der Film mitproduziert von Tourmanager der Stones und finanziert.

Golz: Das ist einfach eine große Werbemaschinerie, es ist gleichzeitig eine große Geldmaschinerie, und das ist für mich in manchen Momenten auch fast eine politische Maschinerie, nämlich in dem Moment, wo die Clintons auftauchen. Man darf nicht vergessen, dass diese zwei Shows, die Stones haben ja dafür ihre Tournee unterbrochen, sind nach New York ins Beacon Theatre gegangen für zwei Abende, das Ganze als Benefizkonzert für die Clinton-Stiftung, und wenn man überlegt, der Film hat jetzt Weltpremiere im Wahlkampf der USA, wo es darum geht, wer wird nun Präsidentschaftskandidat bei den Demokraten, Billy Clinton taucht auf, und ganz kurz und sehr geschickt, wie ich fand, eingeschnitten auch ein Bild von Hillary, dann ist das für mich auch aktive Wahlkampfunterstützung gewesen. Das kam für wenige Momente, wahrscheinlich wird es der Filmkritiker anders sehen, aber es war sehr geschickt gemacht, es war auch musikalisch. Und die Ansprache von Bill Clinton zum Beispiel zum Beginn der Stones, es hätte nicht sein müssen, wenn es ein Stones-Film, einer reiner Stones-Film ist. Und darum, glaube ich, es war kein reiner, und es soll auch keiner reiner Stones-Film sein.

Pönack: Aber es gibt eine süffisante Ergänzung. Die Mutter von Clinton ist dabei. Und wie die Stones auf sie reagieren, da werden die plötzlich so klein mit Hut, so menschlich, so kindlich, haben einen Respekt vor dieser alten Dame, die sie entsprechend komisch anspricht. Wenn Sie diese paar Sekunden erleben, das berührt, das ist ungemein. Im Übrigen ist mir das wurscht, ob die da Clinton oder nicht Clinton haben.

von Billerbeck: Dann hören wir jetzt vielleicht noch mal den Titelsong dieses Musikfilms "Shine A Light", war mir jetzt nicht so bekannt.

Golz: Das ist auch nicht einer der ganz großen Hits der Stones, muss ich sagen.

((Musikeinspielung))

von Billerbeck: "Shine A Light", der Titelsong des Martin-Scorsese-Films über die Stones, gestern hatte er Premiere bei der Berlinale. Uwe Golz, Sie sind im Studio, unser Musikkritiker, und Hans-Ulrich Pönack, Filmkritiker, beide haben gestern den Film gesehen. Wie lassen sich die Stones denn da so inszenieren, und müsste man so eine Art Film eigentlich als den Abgesang auf den Rock and Roll, wie er früher mal war, betrachten, man geht ins Kino und guckt sich Rock and Roller an?

Pönack Nein, sie lassen sich vor allen Dingen "nur beruflich", in Anführungsstrichen, fotografieren, von einem exzellenten Kamerateam übrigens, die haben 16 Kameraleute gehabt vom Allerallerfeinsten. Die Bilder, die Scorsese ja zaubert, sind sensationell, und das, finde ich, ist auch die Qualität zum Beispiel des Films, dass sich hier die Stones, dass ich ein Konzert mit den Stones so nahe sehe, so empfinden sehe, so berührbar sehe, das ich sah, das kann ich nirgendwo anders als im Kino erleben, und das genieße ich. Das genieße ich pur bis zum Gehtnichtmehr. Die Kamera kraucht quasi in die Gesichter, in die Seelen rein. Wann kann ich denn das als Zuschauer beim Konzertsaal erleben? Nur im Kino, nur bei diesem Film. Und ich würde nicht Abgesang sagen, sondern es ist ein wunderbares Statement und Vermächtnis, so würde ich es nennen.

von Billerbeck: Abgesang auf den Rock and Roll, Herr Golz?

Golz: Wenn ich die früheren Stones-Filme, es war ja nicht der erste Stones-Film, den es gibt, wenn ich die dazu zähle, dann war es eigentlich für mich "Jurassic Park III", sozusagen die Folgetitel, und er ist der Abgesang.

von Billerbeck: Und die Stones als Dinosaurier?

Golz: Die sind Dinosaurier des Rock, eindeutig. Und dieser Film ist eigentlich eine Beerdigung des Rock and Roll. Die Bilder waren brillant, der Ton ist brillant, aber es kommt für mich nichts rüber. Ich sehe Mick Jagger, ich sehe keinen richtigen Schweißtropfen. Ich sehe den Mann rumhampeln, ich sehe ihn singen, ich sehe, wie Keith Richards in seiner ganzen eigenen rhythmischen Welt immer zwischen und neben den Tönen der Stones umherspielt. Ich erlebe eine Band in wirklich ihrem eigenen Kosmos, aber dieser Kosmos erschließt sich nicht mir als Zuschauer, mir als Zuhörer.

Pönack: Wir haben ihn mittags um zwölf gesehen, vielleicht liegt es daran. Ich fand das irre.

von Billerbeck: Sie hätten vielleicht irgendwelche Betäubungsmittel benötigt?

Golz: "Champagne and Reefer", so nach dem alten Blues von Buddy Guy.

Pönack: Es gibt einen wunderschönen Schlusssatz, Frau von Billerbeck. Keith Richards kommt raus, ist völlig kaputt und sagt zu einem: Können Sie mir mal den Mantel reichen?

von Billerbeck: Herrlich!

Golz: Aber was hat das mit Rock and Roll zu tun, frage ich mich.

Pönack: Das sagt alles, mein Lieber, und vieles.

Golz: Ach, nee, für mich nicht. Wie gesagt, dieser Film hat sicher seine Berechtigung. Und er hat eine Möglichkeit, dass viele Leute Stones sehen können, die sonst vielleicht gar nicht die Chance hätten, sich die inzwischen ja doch etwas sehr teuren Konzertkarten für so ein Ereignis zu leisten. Acht Euro im Kino schafft fast jeder und hat damit noch mal die Chance, die Stones in wirklich brillanten Bildern, brillantem Ton, das muss ich noch mal wiederholen, zu sehen. Aber ansonsten Rock and Roll oder Rock selber? Nee.

von Billerbeck: Wir spielen noch einen Titel, und zwar einen der bekannteren, den vermutlich fast jeder kennt, nämlich "As Tears Go By".

((Musikeinspielung))

von Billerbeck: "As Tears Go By", der Titel wird übrigens in dem Film "Shine A Light" zum ersten Mal live gesungen von den Stones.

Golz: Ja, und ich hab den extra ausgesucht für den Herrn Pönack.

Pönack: Oh!

Golz: Weil ich weiß, ja, das ist genau die Art von Rock, die er liebt.

Pönack: Rock ist Seele, und Seele ist Gefühl, und das kommt raus, und der Film ist klasse, basta! Am 4. April im Kino übrigens.

von Billerbeck: Das war das Schlusswort. Über Martin Scorseses Stones-Film "Shine A Light" sprachen wir mit unserem Filmkritiker Hans-Ulrich Pönack und dem Musikredakteur Uwe Golz. Beide waren gestern in der Premiere des Eröffnungsfilms der Berlinale "Shine A Light". Ich danken Ihnen!

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