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Literatur / Archiv | Beitrag vom 14.03.2006

Diener zweier Herren?

Verlagslektoren und ihre Arbeit

Eine Sendung von Lutz Bunk

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Lektoren müssen viele Manuskripte lesen. (AP)
Lektoren müssen viele Manuskripte lesen. (AP)

Im Idealfall ist der Verlagslektor der Mittler zwischen Autoren- und Verlagsinteressen. Manche Autoren hingegen betrachten den Lektor eher als Hauptfeind, der ihre Texte zerstören will und/oder allein den Verlagsinteressen dient, - Zitat einer Autorin: "Lektoren? Das sind Verlags-Schergen !"

Andererseits gibt es auch in Zeiten großer Buchkonzerne immer noch Verlage, die Autoren gerade über die Betreuung durch die Lektoren an sich binden, gibt es Buchprojekte, die nicht nur gemeinsam bearbeitet, sondern bisweilen auch geboren werden wie das neue Buch des indischen Bestsellerautors Vikram Seth.

Wie nun sieht tatsächlich der Arbeitstag von LektorInnen aus? Wie intensiv können sie sich, nachdem sich die Arbeitsbedingungen in den Verlagen in den letzten Jahren sehr verändert haben, um Autoren und Texte kümmern? Und welches Selbstverständnis haben sie selbst von ihrem Beruf, sind sie tatsächlich die Mittler zwischen Literatur und Leser?

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Diener zweier Herren

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