Dienstag, 22.10.2019
 

Neue Musik | Beitrag vom 09.04.2019

Die Zwischentöne des Edu HaubensakFalsches Konzert

Von Thomas Meyer

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Der Schweizer Komponist Edu Haubensak blickt auf einem Stuhl sitzend in die Kamera (Ayse Yavas)
Der Schweizer Komponist Edu Haubensak (Ayse Yavas)

Um 1988 hat er begonnen, akustische Instrumente umzustimmen. Seither forscht der Schweizer Komponist Edu Haubensak nach "neuen Harmonien".

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Edu Haubensak mit Stimmungen, die vom traditionell temperierten Tonsystem abweichen. Auf dem schwankenden Boden variabler Stimmungen unternimmt er den Versuch, sinnvollen Zusammenhang neu und ganz individuell zu konstituieren. 

Physikalische Versuchsanordnungen

Geleitet wird Edu Haubensak dabei vor allem von seinem Interesse am physikalischen Phänomen des Klanges. Er versteht Musik als eine ebenso freie wie strenge Choreographie von Klängen.

Neben Stücken in traditioneller Besetzung gibt es dabei immer wieder extrem reduzierte Kompositionen, die allein durch die Wahl des Instrumentariums etwas von einer physikalischen Versuchsanordnung haben.

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