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Donnerstag, 15.11.2018
 
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Kulturnachrichten

Freitag, 2. November 2018

"Die Zertrennlichen" und "Der (vorletzte) Panda" geehrt

Würdigung für Autoren des Kinder - und Jugendtheaters

Autoren aus Frankreich und Kroatien und ihre Übersetzer sind in Frankfurt mit dem Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis ausgezeichnet worden. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert und werden alle zwei Jahre vom Bundesfamilienministerium vergeben. Den Deutschen Kindertheaterpreis erhielt der Franzose Fabrice Melquiot für sein Stück "Die Zertrennlichen" in der Übersetzung von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand - laut Jury "eine große Tragödie um Liebe, Macht und Herrschaftsansprüche für Kinder". Der Deutsche Jugendtheaterpreis geht an den Kroaten Dino Pesut für "Der (vorletzte) Panda oder Die Statik" in der Übersetzung von Alida Bremer unter Mitarbeit von Sonja Anders und Friederike Heller. Für die Jury ist das Stück "eines der politischsten des aktuellen Jugendtheaters" mit "messerscharfen Sätzen". Zwei Sonderpreise für Studierende gingen an Fabienne Dür für "Zu wenig Wut oder So etwas passiert doch hier nicht" und Vera Schindler für "Allahu Akbar".

Hessischer Jazzpreis für Matthias Schubert

Der Saxofonist Schubert spiele "ausdrucksstark und mit ganzem Körpereinsatz"

Der Saxofonist Matthias Schubert ist am Freitagabend in Rüsselsheim mit dem Hessischen Jazzpreis 2018 ausgezeichnet worden. Schubert spiele "ausdrucksstark und mit ganzem Körpereinsatz", lobte Kulturstaatssekretär Patrick Burghardt. Er sei in der ganzen Welt unterwegs, um seine Leidenschaft für die Musik zu den Menschen zu bringen. Dieses "Herzblut sowie sein enormes künstlerisches und technisches Können" machten ihn zu einem würdigen Preisträger. Der seit 1990 von der Landesregierung zur Förderung des Jazz in Hessen gestiftete Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Rattenfänger-Literaturpreis für Wieland Freund

Ausgezeichnet wurde er für seinen Roman "Krakonos"

Der Berliner Autor Wieland Freund hat den Rattenfänger-Literaturpreis 2018 der Stadt Hameln erhalten. Der Schriftsteller nahm die Auszeichnung am Freitagabend für sein Buch "Krakonos" entgegen. Die Jury würdige das Werk als "klug gebauten und temporeich erzählten Roman mit Thriller-Elementen". Mit frischer, schnörkelloser Sprache verbinde Freund "eine sterile, in der unmittelbaren Zukunft angesiedelte High-Tech-Welt auf höchst originelle Weise mit der deutschen Sagen-Tradition". "Krakonos" habe das Zeug, "zum Wegbereiter einer neuen Art des Schreibens innerhalb der deutschsprachigen Fantastik zu werden". Der mit 5.000 Euro dotierte Rattenfänger-Literaturpreis wird seit 1984 alle zwei Jahre für herausragende Märchen- und Sagenbücher, fantastische Erzählungen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche vergeben.

Grabungen auf wohl ältestem Friedhof gehen weiter

Das zweijährige Projekt wird von der DFG mit rund 250.000 Euro unterstützt

Nach fünfjähriger Pause gehen im nächsten Frühjahr die Grabungen auf Deutschlands vermutlich ältestem Friedhof bei Groß Fredenwalde weiter. Der Bestattungsplatz auf einem Weinberg in der Uckermark ist rund 8.500 Jahre alt. Wie Forschungsleiter Thomas Terberger von der Universität Göttingen am Freitag sagte, wird das zweijährige Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 250.000 Euro unterstützt. Nicht nur die Größe des Friedhofs sei besonders. Auch lasse der Zustand der Skelette Folgeforschungen zu. Erste Gräber auf dem Hügel waren bereits 1962 bei Bauarbeiten entdeckt worden, Nachgrabungen gab es zuletzt 2014. Bisher wurden unter anderem die Gräber eines aufrecht stehenden jungen Mannes und eines würdevoll bestatteten Kleinkindes entdeckt. Terberger zeigte sich nun zuversichtlich, weitere "sensationelle" Funde zu machen. Beteiligt an dem Projekt sind auch die Uni Kiel, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum.

Kunstausstellung in Hongkong abgesagt

Peking-kritischer Karikaturist darf seine Bilder nicht zeigen

Die kurzfristige Absage einer chinakritischen Kunstausstellung lässt in Hongkong die Sorge um die Meinungsfreiheit wachsen. Die Veranstalter begründeten die kurzfristige Absage am Freitag mit "Drohungen der chinesischen Behörden" gegen den Karikaturisten Badiucao, dessen Werke ab Samstag in der halbautonomen Stadt hätten gezeigt werden sollen. Der Schritt sei aus Sicherheitsgründen erforderlich gewesen. Die Opposition sprach von einem weiteren unverhohlenen Eingriff Pekings in die Grundrechte Hongkongs. Der Karikaturist Badiucao kritisiert in seinem Werk auf satirische Weise die politische Repression in seinem Heimatland China. Der Künstler selbst lebt in Australien. Seine Hongkonger Ausstellung sollte sich um das Thema Meinungsfreiheit drehen. Sie wurde unter anderem von der Nachrichtenwebseite Hong Kong Free Press organisiert. "Während die Organisatoren der Meinungsfreiheit hohen Wert beimessen, bleibt die Sicherheit unserer Partner eine wichtige Sorge", hieß es in einer Erklärung.

Magdeburger "Ottonianum" wird feierlich eröffnet

Das Dommuseum ist ab Sonntag für Besucher geöffnet

Das neue Magdeburger Dommuseum "Ottonianum" wird am Wochenende seine Pforten öffnen. Auf 650 Quadratmetern Fläche in einem ehemaligen, aus dem Jahr 1923 stammenden Reichsbankgebäude nahe dem Magdeburger Dom ist ein Museum der mittelalterlichen Kunst- und Kulturgeschichte entstanden. Drei bedeutende Themenkomplexe des europäischen Mittelalters werden präsentiert: Kaiser Otto der Große und Königin Editha, das Erzbistum Magdeburg und die archäologischen Forschungen in und am Magdeburger Dom. Nach der offiziellen Eröffnung am Sonnabend ist das Ottonianum ab Sonntag für Besucher offen.

Skopje und Athen wollen Schulbücher ändern

Nach Namensänderung Mazedoniens soll Lehrmaterial überholt werden

Nach der Einigung im Streit um den Namen Mazedoniens haben Experten aus Athen und Skopje damit angefangen, die Schulbücher der beiden Nachbarstaaten unter die Lupe zu nehmen. Ziel sei es, Themen wie Gebietsansprüche oder historische Ungenauigkeiten nicht in neue Schulbücher zu übernehmen. Dies teilte das griechische Außenministerium mit. Die erste Runde der Unterredungen findet in Athen statt. Athen und Skopje hatten im Juni vereinbart, dass die bisherige Republik Mazedonien künftig Nord-Mazedonien heißen soll. Griechenland besteht seit fast drei Jahrzehnten auf der Namensänderung, weil eine Provinz im Norden Griechenlands ebenfalls den Namen Mazedonien trägt.

Mädchen macht Selfie und beschädigt Dalí-Zeichnung

Wand mit Kunstwerken laut Medienberichten umgestürzt

Ein russisches Mädchen hat beim Versuch, ein Selfie zu machen, eine Zeichnung des spanischen Malers Salvador Dalí in Mitleidenschaft gezogen. Auch ein Werk seines Landsmannes Francisco de Goya wurde beschädigt. Wie russische Medien berichteten, fiel eine Wand mit den Zeichnungen in einer Ausstellung in Jekaterinburg um, als sich die Besucherin mit dem Handy fotografierte. Bei dem Aufprall wurde demnach die Oberfläche der Dali-Zeichnung beschädigt. Bei dem Werk von de Goya gingen Rahmen und die Verglasung zu Bruch. Ein Fernsehsender veröffentlichte ein Video, in dem zu sehen war, wie das Mädchen neben den Bildern stand, um ein Foto von sich zu machen.

Dirk Pilz ist tot

Kulturjournalist war Mitbegründer von "nachtktitik.de"

Dirk Pilz, Kulturjournalist und Mitbegründer von "nachtkritik.de", ist tot. Er starb mit 46 Jahren an einer Krebserkrankung, wie die "Berliner Zeitung" mitteilte, für die er als Kritiker tätig war. Pilz war von 2003 bis 2007 Redakteur beim Fachblatt "Theater der Zeit". 2007 war er Mitbegründer des Onlineportals für Theaterkritik und Theaterberichterstattung "nachtkritik.de", für das er die Kolumne "Experte des Monats" schrieb. Als Theater-, Literatur- und Sachbuchkritiker war er auch für die "Berliner Zeitung", die "Frankfurter Rundschau" und die "Neue Zürcher Zeitung" aktiv.

Von Trotta äußert sich zu #MeeToo

Filmemacherin kritisiert "Denunziationen"

Die Regisseurin Margarethe von Trotta hat sich zum ersten Mal zur MeToo-Debatte geäußert. Sie finde es "grundsätzlich okay", wenn Frauen das Problem sexueller Belästigung weiter in die Öffentlichkeit brächten, sagte sie der "Welt". Es sei gut, wenn Männer jetzt sensibilisierter würden. Sie habe aber ein Problem mit den "Denunziationen". Sie finde es schwierig, jemanden nach 20 Jahren öffentlich anzuklagen, nur weil es im Rahmen dieser Debatte jetzt möglich sei, sagte von Trotta mit Blick auf den Regisseur Dieter Wedel. Ihm hatten mehrere Schauspielerinnen sexuelle Belästigung vorgeworfen. "Viele hätten sofort reagieren müssen, nicht erst 20 Jahre später", so von Trotta. Sei sei in so einem Fall immer für Eigenverteidigung gewesen, auch mit der Folge, dass sie in ihrer aktiven Zeit als Schauspielerin eine Rolle dann nicht bekommen habe.

Kunst für Flüchtlinge

Millionärs-Witwe versteigert Sammlung

Die Witwe eines US-Investmentbankers versteigert die gemeinsame Kunstsammlung des Paares zu Gunsten der Flüchtlingshilfe. Die Sammlung von Kevin und Barrie Landry werde Schätzungen zufolge etwa 1,7 Millionen Euro einbringen, teilte das Auktionshaus Christie's mit. Der Erlös solle mehreren Organisationen zur Verfügung gestellt werden, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Die Sammlung besteht aus 13 Gemälden, alles Arbeiten der so genannten Hudson River School, einer Gruppe amerikanischer Landschaftsmaler aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Auktion ist für den 20. November in New York geplant.

Osterinsel fordert archäologische Funde zurück

Forscher Thor Heyerdahl sammelte Stücke bei seiner Entdeckungsreise

Chile fordert Norwegen auf, archäologische Funde von der Osterinsel zurückzugeben. In den 50er Jahren hatte der Entdecker und Forscher Thor Heyerdahl die Exponate mit in seine Heimat genommen, wo sie seitdem im Kon-Tiki-Museum in Oslo ausgestellt werden. Das Museum zeigte sich nach Angaben Chiles bereit, über eine Rückgabe zu diskutieren. Die Sammlung umfasst archäologische und ethnografische Stücke, Skulpturen, genetisches Material sowie eine große Anzahl Fotos aus den 1950er Jahren. Chile verhandelt derzeit auch mit dem British Museum in London über die Rückgabe einer der weltbekannten geheimnisvollen Moai-Steinstatuen der Insel.

MCH steigt bei Art Düsseldorf aus

Art-Basel-Veranstalter muss sparen

Die Kunstmesse Art Düsseldorf verliert einen wichtigen Partner: wie die Schweizer Messegesellschaft MCH mitteilte, wird sie ihre Beteiligung verkaufen. Zu welchem Zeitpunkt ist noch unklar. Als Begründung nannte MCH Sparzwänge. Die Gruppe veranstaltet unter anderem die weltweit wichtigste Kunstmesse Art Basel. Die 2017 gestartete Art Düsseldorf gilt als Konkurrenz der größeren Art Cologne.

Familie von Sänger Chris Cornell verklagt Arzt

Mediziner soll fahrlässig starke Medikamente verschrieben haben

Die Witwe des verstorbenen Rocksängers Chris Cornell hat einen Arzt wegen des Todes des Musikers verklagt. Der Mediziner habe dem früheren Soundgarden-Frontmann wiederholt gefährliche und zu viele Medikamente verschrieben, die Cornells Wahrnehmung gestört und letztlich zu seinem Tod geführt hätten. So heißt es in einer in Los Angeles eingereichten Klageschrift von Vicky Cornell und ihren Kindern. Die Gerichtsmedizin hatte den Tod des Sängers vor eineinhalb Jahren als Suizid eingestuft. In der Klage heißt es dagegen, die Mittel hätten ein launisches, impulsives Verhalten bei Cornell ausgelöst, das letztlich zum Tod geführt habe. Cornell wurde 52 Jahre alt.

Luis Goytisolo mit Carlos-Fuentes-Preis ausgezeichnet

83-jähriger Spanier betont die Bedeutung des Romans

Der Schriftsteller Luis Goytisolo hat den mexikanischen Carlos-Fuentes-Preis für spanisch-sprachige Literatur erhalten. In seiner Dankesrede in Mexiko-Stadt erinnerte der 83-jährige Spanier daran, dass der Roman als Genre uns dabei helfe, die Welt und uns selbst besser zu verstehen. Von Goytisolos Werken wurde unter anderem sein Roman "Vom Schein des Feuers" auch ins Deutsche übersetzt. Die Auszeichnung wurde durch den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto überreicht. Mit 250.000 Dollar gehört der Carlos-Fuentes-Preis zu den am höchsten dotierten Literaturpreisen im spanisch-sprachigen Raum. Zu den früheren Preisträgern gehören der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa, der nicaraguanische Schriftsteller Sergio Ramírez und der mexikanische Dichter Eduardo Lizalde.

US-Universität bewahrt das Erbe von Tupac Shakur

Hochschule zeigt Gegenstände aus dem Besitz des Rappers

Die Temple University in Philadelphia kann sich über Gegenstände aus dem Besitz von Tupac Shakur freuen. Darunter seien ein Goldmedaillon sowie handgeschriebene Songtexte von "It Ain't Easy" und "I Ain't Mad At Cha". Weitere Objekte seien Tracklisten für Alben, an denen der Musiker vor seiner Ermordung 1996 arbeitete, sowie ein Diamanten-Ohrring, den er auf dem Albumcover "All Eyez On Me" trug. Die Gegenstände würden in der afro-amerikanischen Sammlung Charles L. Blockson gezeigt, teilte die Hochschule mit. Diese präsentiert unter dem Titel "Die globale schwarze Erfahrung" rund 500.000 Ausstellungsstücke. Die Kuratorin, Diane Turner, kündigte an, mit den Besitztümern Tupacs werde ein größerer Schwerpunkt auf Hip-Hop-Kultur gelegt. "Das ist nur der Anfang einer langen Reise, um Hip-Hop-Kultur zu sammeln und zu bewahren."

Google-Mitarbeiter protestieren für Gleichberechtigung

Konzern steht unter anderem wegen Sexismus in der Kritik

Tausende Google-Mitarbeiter haben weltweit gegen Sexismus, Rassismus und unkontrollierte Macht von Managern in ihrem Konzern protestiert. In Asien, Europa und den USA legten Mitarbeiter jeweils am späten Vormittag die Arbeit nieder und verließen vorübergehend ihre Büros. Auch in den USA riefen die Organisatoren des Protests zu solchen Aktionen und Kundgebungen auf. Sie fordern unter anderem, dass der Google-Mutterkonzern Alphabet einen Arbeitnehmer-Vertreter in seinen Verwaltungsrat aufnimmt und gleiche Bezahlung von Männern und Frauen. Die Protest-Aktionen folgen monatelangen Diskussionen über Gleichberechtigung, Sexismus und mangelnder Diversität in dem Technologiekonzern. In den vergangenen zwei Jahren hat der Konzern 48 Mitarbeiter, davon 13 Manager, wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz vor die Tür gesetzt. Mitarbeiter hätten interne Meldesysteme genutzt, um unangemessenes Verhalten anonym anzuzeigen.

Novemberrevolution 1918 "live" auf Twitter

Historiker erzählen Ereignis in jeweils 280 Zeichen nach

100 Jahre nach Beginn der Novemberrevolution 1918 wollen Studenten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das Ereignis auf Twitter nacherzählen. Vom 7. November bis 26. März soll in bis zu 280 Zeichen langen Nachrichten täglich über das politische und alltägliche Leben in der Saalestadt berichtet werden, wie die Universität mitteilte. Halle habe für die Novemberrevolution eine große Bedeutung gehabt, sagte der Historiker Patrick Wagner, der das Projekt gemeinsam mit der Uni Halle und dem Zentrum für Multimediales Lehren und Lernen organisiert.

Neuer Chef für Preußische Schlösser und Gärten

Leiter der Hamburger Kunsthalle wird Generaldirektor

In der Berliner Kulturlandschaft ist heute ein hochrangiger Posten neu besetzt worden. Neuer Generaldirektor der "Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg" wird der Kunsthistoriker Christoph Martin Vogtherr. Derzeit ist er der Direktor der Hamburger Kunsthalle. Fast 30 Interessenten hatten sich um das Amt beworben. Der bisherige langjährige Generaldirektor Hartmut Dorgerloh war im Sommer zum Generalintendanten des Humboldt Forums Berlin berufen worden. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten kümmert sich in den Ländern Berlin und Brandenburg um rund 30 Schlösser und 800 Hektar Parkanlagen.

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