Freistil, vom 21.01.2018, 20:05 Uhr

Die weltverbessernden Effekte des KaraokeLeeres Orchester

Im Sommer 1970 tingelt der junge Schlagzeuger Daisuke Inoue durch die japanische Provinz. Für saketrunkene Firmenchefs erfindet er das Mitsinggerät - einen rot-weißen Holzkasten mit Kassettenrecorder und Gitarrenverstärker - das Karaoke (Japanisch für Leeres Orchester) ist geboren.

Eine Frau sing mit weiteren Gästen in einer Karaoke-Bar (imago stock&people)
Karaoke wurde zuerst in den frühen 1970er-Jahren in Japan betrieben und fand seither weltweite Verbreitung. (imago stock&people)

1998 kommt Ron Rineck, gerade in New York karaokesüchtig geworden, nach Berlin. Mit seiner ersten eigenen Karaokemaschine schlägt der Punk voll in der Berliner Hausbesetzer-Szene ein. Heute lädt er in der Kult-Karaoke-Bar Monster Ronsons Ichiban Karaoke die Berliner Promiszene zum Chillout. Ob in Karaokebars oder beim Privatkaraoke zu Hause: Das Feature spürt jener schieren Lust nach, vor und mit anderen Menschen zu singen. Einer Lust, die auch gnadenlos sein kann.

Produktion: Dlf 2018

Leeres Orchester - Die weltverbessernden Effekte des Karaoke (PDF)

Leeres Orchester - Die weltverbessernden Effekte des Karaoke (Textversion)

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