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Konzert / Archiv | Beitrag vom 13.12.2008

"Die Rose vom Liebesgarten"

Premiere im Opernhaus Chemnitz

"Die Rose vom Liebesgarten", Szenenfoto (Dieter Wuschanski)
"Die Rose vom Liebesgarten", Szenenfoto (Dieter Wuschanski)

Nach den Wiederaufführungen der Opern "Iris" von Pietro Mascagni im Februar 2007 und "Il Templario" von Otto Nicolai im März 2008 erlebt mit Hans Pfitzners romantischer Oper "Die Rose vom Liebesgarten" am 29. November 2008 eine weitere Rarität des Musiktheaters ihre Premiere auf der Chemnitzer Opernbühne.

Der Held Siegnot, ein Mann von schlichtem Gemüt, verliebt sich unsterblich in die wunderschöne Elfe Minneleide. Doch das Glück ist von kurzer Dauer, denn finstere Mutanten entführen sie nach einem blutigen Kampf in die Unterwelt. Trotz seiner schwerwiegenden Verletzungen schleppt sich Siegnot in das unterirdische Reich des Nachtwunderers, um sie zu befreien. Schließlich kommt es zur finalen Schlacht mit dem Tod persönlich ...

Eine Oper als hintergründiges Fantasy-Abenteuer – Pfitzners Komposition lieferte den passenden Soundtrack dazu. Die aufwändige Inszenierung von Jürgen Weber mit zahlreichen Solisten, Chor, Kinderchor und Ballett der Oper Chemnitz erweckt die spannende Liebes- und Abenteuergeschichte zu neuem Leben und sorgt für mancherlei Überraschung.

Das Werk war 1901 in Elberfeld uraufgeführt worden, doch der Komponist erkannte erst die Wiener Aufführung von 1904 als gültig an. Max Reger hat die Oper als ein "ganz großes, herrliches Werk" bezeichnet, und Gustav Mahler soll nach dem 1. Akt ausgerufen haben: "Seit der Walküre ist etwas ähnlich Großartiges nicht geschrieben worden!"

Die musikalische Leitung der Chemnitzer Produktion hat aufgrund der Erkrankung von GMD Frank Beermann der 1. Kapellmeister Domonkos Héja übernommen.
www.theater-chemnitz.de



Opernhaus Chemnitz
Aufzeichnung vom 29.11.2008

Hans Pfitzner
"Die Rose vom Liebesgarten" in zwei Akten, Vor- und Nachspiel
nach einer Dichtung von James Grun


Siegnot – Erin Caves
Waffenmeister/ Nacht-Wunderer – Kouta Räsänen
Sangesmeister – Andreas Kindschuh
Minneleide – Astrid Weber
Schwarzhilde – Jana Büchner
Rotelse – Tiina Penttinen
Moormann – André Riemer
Opernchor Chemnitz
Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
Leitung: Domonkos Héja


ca. 20:30 Uhr nach dem 1. Akt Konzertpause mit Nachrichten

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