Die Reportage 

Berlin HypeDie Party geht zu Ende

Der Streetart-Künstler XOOOOX hat in der Nähe der U-Bahnstation Gleisdreieck in Berlin auf eine alte Metalltür das Bildnis einer jungen Frau gesprayt. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Der Mythos vom hippen Berlin scheint unzerstörbar, die Realität ist eine andere. Das Paradies für junge Kreative aus aller Welt existiert so längst nicht mehr. Wohnraum ist knapp - und wer keinen Plan mitbringt, wird womöglich weniger feiern als erhofft.

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Marathonläufer aus KeniaLaufen für ein Leben

Brigid Kosgei läuft beim Marathon in Chicago durch das Ziel. (Getty Images / Quinn Harris)

Kenianer sind zurzeit im Langstreckenlauf unschlagbar. Viele junge Frauen und Männer sehen ihre Zukunft als Athleten – ein Beruf, in dem sie mit Glück und Talent viel Geld verdienen können. Aber der Preis, den sie zahlen, ist hoch.

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HawaiiObdachlos im Inselparadies

Abes Zeltverschlag am Fuße eines Vulkankraters.  (Holger Talinski)

Menschen ohne Wohnung auf Hawaii: Viele von ihnen sind auf dem Weg aufs US-Festland hier gestrandet, sie kommen von den Inselstaaten im Pazifik. Für die Touristen sind die Obdachlosen kaum sichtbar, dafür sorgt die Polizei.

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Lernen ohne DruckDie Spielschule

Susanne Kristensen, 9. Klasse, sitzt vor ihren Aufgaben. (picture alliance/ Jyllands-Posten/ Ritzau Scanpix)

Viel zu viele Kinder bleiben in unserem Schulsystem auf der Strecke und verlieren die Lust am Lernen. Eine Internatsschule in Dänemark hat sich zum Ziel gesetzt, frustrierte Schülerinnen und Schüler wiederzugewinnen - durch Rollenspiele.

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Malaika-Kinderheim in KeniaSinn und Glück in der Gemeinschaft finden

Kleine afrikanische Kinder haben sich in einer Reihe aufgestellt und bilden eine Kette, mittels derer Ziegelsteine für den Bau der Mädchentoiletten transportiert werden. (Deutschlandradio / Uli Ziegler)

Das Ehepaar Asuna und Willy Schneider – sie aus Kenia, er aus dem Schwarzwald – hat 120 Kinder. Seit über 25 Jahren betreiben die beiden mit Unterstützung von deutschen Spendern das Malaika-Kinderheim – ein Auftrag von Asunas Mutter.

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Debatte um Rückgabe von KulturgüternWem gehört der Dino?

Erica Mela und Frank James Wajega vor dem Skelett des Dinosauriers im Naturkundemuseum. (Eberhard Schade)

Zwei junge Wissenschaftler aus Tansania arbeiten drei Monate im Museum für Naturkunde in Berlin. Dort lagern viele Knochen aus ihrer Heimat. Der Besuch fällt in eine Zeit, in der in Deutschland über die Rückgabe von Kulturgütern debattiert wird.

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Moskau-Nizza-ExpressHaus auf Rädern

Blick auf den Moskau-Nizza-Express im Bahnhof von Ventimiglia (Alexander Haas)

Jeden Donnerstag fährt ein russischer Nachtzug von Moskau an die Côte d'Azur. 3300 Kilometer in 49 Stunden. An Bord sind Urlauber, Geschäftsleute, Romantiker. Was halten sie, die durch sieben Länder reisen, von der Idee Europa?

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Familienbetriebe verschwindenBäcker Ratjen macht den Ofen aus

Ein Bäcker knetet Teig, Nahaufnahme der Hände. (imago / Inga Kjer)

2018 hat in Kiel die Familien-Bäckerei Ratjen dichtgemacht. Für immer - nach 99 Jahren. Der Betrieb lief, doch Michael Ratjen fand keinen Nachfolger. Und ist damit einer von vielen. Mit ihm geht ein Mann, ein Handwerk und ein Treffpunkt im Kiez.

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Feldheim in BrandenburgEin Dorf schafft die Klimawende

Blick auf eine Dorfstraße in Feldheim (Brandenburg) Auf der Straße fährt ein LKW, links schmucklose grau-braun gestrichene Häuser, im Hintergrund die Windräder eines Windparks. (imago / Photothek / Florian Gaertner)

Feldheim, ein kleiner Ort in Brandenburg, ist energieautark. Das Dorf versorgt sich selbst mit Strom und auch mit Wärme aus der Biogasanlage. Und ist längst zum Pilgerort für Energietouristen aus aller Welt geworden.

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Bildungsoffensive für MigrantinnenEin Coach für geflüchtete Mädchen

Eine Frau öffnet ein Buch mit leuchtendem Licht. (imago/ Alice Mollon)

Maryan aus Somalia und Aishe aus Afghanistan haben seit April dieses Jahres eine Mentorin an ihrer Seite. Sie hilft den Mädchen, im deutschen Bildungssystem ihren Weg zu finden. Neun Monate später haben sich die beiden ziemlich verändert.

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Leben auf den GalapagosinselnHier regiert das Tier

Ein Galapagos-Seeloewe schläft auf einer Sitzbank in Puerto Baquerizo Moreno, Ecuador, Galapagos-Inseln. (imago images / blickwinkel / I.Schulz)

Die Galapagosinseln gehören wegen ihrer einmaligen Flora und Fauna zum Naturerbe der Menschheit und stehen unter besonderem Schutz. Jedenfalls 97 Prozent des Archipels. Doch was ist mit den restlichen drei Prozent?

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Altenberger Dom Weihrauchduft im evangelischen Gottesdienst

Blick auf den Altenberger Dom (auch Bergischer Dom genannt) (imago images / Manngold)

Im Bergischen Land müssen sich die katholische und die evangelische Pfarrgemeinde ihre Kirche teilen. Das ist gar nicht so einfach, auch weil manchmal während der Andacht plötzlich eine Busladung Touristen ins Kulturdenkmal platzt.

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Neonazi-Aussteiger Achim SchmidWeg von diesem ganzen Hass

Ein Mann steht mit Sonnenbrille und im Sakko auf einer Straße. (Deutschlandradio / Sabine Adler)

In seiner Jugend hasste Achim Schmid Migranten, Juden, Homosexuelle, Linke. Als der NSU aufflog, verließ er Deutschland und stieg aus der Szene aus. Seitdem versucht er in den USA als TM Garret, andere Neonazis zum Ausstieg zu bewegen.

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Obdachlose in BerlinRückkehr nach Polen

Ein obdachloser Mann steht am 9.8.2016 neben einem Schlafsack und einem Fahrrad unter einer Brücke am Bahnhof Zoo in Berlin. (imago / Ralph Peters)

Tausende Polen leben Schätzungen zufolge in Berlin auf der Straße. Die Organisation Barka kümmert sich darum, dass sie zurück in ihr Herkunftsland kommen. Dort können die Obdachlosen auf Bauernhöfen ein neues Leben beginnen - ohne Alkohol.

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Sechs Monate mit zwei Klimaaktivisten Plötzlich politisch

Fridays For Future: Demonstration für den Klimaschutz am 22.11.2019 in Hamburg. (imago / Jannis Große)

Julia und Kristjan sind Teil der Fridays for Future-Bewegung. Beide sind fast über Nacht politisiert worden und versuchen jetzt, den Spagat zwischen Ausbildung und Aktivismus hinzubekommen. Wie weit würden sie für mehr Klimaschutz gehen?

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Abgehängt in West VirginiaTrumps Revier

Eine amerikanische Flagge hängt einsam an einem Haus in Clarksburg, West Virginia. Die ganze Häuserzeile sieht arm und unrenoviert aus.  (Getty/Spencer Platt)

In einem Kohlerevier in den USA klammern sich die Menschen verzweifelt an die wenigen Jobs, die es im Bergbau noch gibt. Andere haben sich längst aufgegeben. Eins aber eint fast alle hier: Sie sind treue Anhänger von Donald Trump.

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Abgeschoben nach Algerien"Frau Toni, mir geht es gut"

(Laura Maren Knauf)

Acht Jahre lebt Mohamed teilweise illegal in Deutschland, unterstützt von einem Ehepaar, das ihn wie einen Sohn aufnimmt. Dann ist Schluss: Im Sommer des Jahres 2001 wird Mohamed abgeschoben. Was ist inzwischen aus dem Algerier geworden?

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Weimar, Pasewalk, Radebeul Zurück in der Heimat

Ein Fußabtreter mit dem Schriftzug "Heimat"liegt auf einem gepflasterten Weg. (imago images / Steinach)

Der eine liebt sie, möchte aber nie wieder hinziehen. Die andere kehrt für ein Klassentreffen zurück. Und der dritte erträgt die Idylle dort kaum. Zwei Reporter und eine Reporterin machen sich auf - in ihre Heimatstädte in Ostdeutschland.

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Trend zur SeebestattungKein Ort zumTrauern

Urne und Blumen vor einem Schiffsfenster mit Blick auf das Meer. (Johannes Kulms / Deutschlandradio)

Wer sich auf See bestatten lässt, bringt die Hinterbliebenen in eine schwierige Situation. Sie haben keinen Ort zum Gedenken. Damit kommt nicht jeder zurecht. Und dann sucht sich die Trauer eigene Wege.

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Ein Dorf zeigt Gesicht gegen Rechts Mein Nachbar, der Neonazi

25.08.2018, Thüringen, Kloster Veßra: Anhänger der rechten Szene treffen sich im August 2018 im Kloster Veßra zu einem Neonazi-Konzert während die Polizei das Geschehen überwacht. In Mattstedt war zuvor ein Konzert der rechten Szene mit juristischen Mitteln verhindert worden. Allerdings wurde in Kloster Veßra prompt ein Ausweichort für das Konzert gefunden. Es sei von einem bekannten Vertreter der rechten Szene in Thüringen kurzfristig als Versammlung auf eigenem Grundstück angemeldet worden, so die Polizei. Etwa 400 Menschen versammelten sich nach Polizeiangaben. (picture alliance / dpa / Steffen Ittig )

Konzerte, Flohmärkte, Kundgebungen. Seit fünf Jahren ist ein Gasthof im thüringischen Kloster Veßra Treffpunkt der ultrarechten Szene. Lange Zeit haben die Nachbarn geschwiegen. Seit einigen Monaten aber wächst der Widerstand.

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Nahversorger und Seelentröster Nachts im "Späti"

Ein Blick in das Schaufenster eines Kioks bei Nacht. (imago images/ Future Image/ C. Hardt)

In Berlin haben die "Spätverkaufsstellen" die Eckkneipe und den Stammtisch abgelöst. Man trifft sich, trinkt, quatscht – und wenn es drauf ankommt, hilft man sich gegenseitig. Rund 2000 solcher "Spätis" gibt es in der Stadt. Jeder ist ein Unikum.

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Deutsches Sportabzeichen Der Fitness-TÜV

Eine Neunjährige beim Weitsprung bei der Sportabzeichenprüfung  (imago/Marc Schüler)

Knapp eine Million Menschen machen jedes Jahr in Deutschland das Sportabzeichen. Viele Schüler oder Auszubildende weil sie müssen. Was aber treibt die anderen? Und was diejenigen, die freiwillig Zeiten stoppen und Weiten messen?

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Teleshopping boomtSchnäppchenjagd im TV-Sessel

Moderatorin Hadiya Hohmann steht in Düsseldorf im Studio des Teleshopping-Senders QVC vor der Kamera und verkauft Modeartikel.  (dpa / Horst Ossinger)

Kaffeemaschinen, Heißluftfritteusen, Spraymobs: Verkaufssender boomen und senden 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tagen im Jahr. Die Verkäufer werden in der Branche "Hausfrauenflüsterer“ genannt. Ihre besten Kundinnen: Frauen über 50.

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"Mauerfall" in Hessen und ThüringenAls aus Nachbarn wieder Nachbarn wurden

Zahlreiche Trabbis passieren einen geöffneten Grenzübergang. (M. Heide)

Lauchröden, Herleshausen - lange herrschte zwischen den Dörfern an der hessisch-thüringischen Grenze ein enges Verhältnis. Dann kam der Eiserne Vorhang. Und schließlich die Wende - Erinnerungen an eine freudige Wiedervereinigung im Kleinen.

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