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Echtzeit | Beitrag vom 18.05.2019

Die Pflanzenwelt entdeckenVon Schuttgärten und Buddhas

Moderation: Marietta Schwarz

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Eine steinerne Buddha-Statue steht in einem Garten. (Unsplash / Sabine Schulte)
Zu den neuen Trends aus dem Gartencenter gehören Buddha-Töpfe. Als Statuen sind die südostasiatischen Figuren in Gärten schon länger populär. (Unsplash / Sabine Schulte)

Es lohnt sich, die Liegelandschaft im Grünen zu verlassen und einen Blick zu werfen auf Flächen, die mit Garten nichts zu tun haben: Grünstreifen oder städtische Brachflächen. Was hier blüht, taugt für heimische Insekten nur leider oft nicht viel.

Goldrute oder schmalblättriges Greiskraut: Christiane Habermalz, selbsternannte Öko-Guerillera, hat diesen Pflanzenarten den Kampf angesagt. Mit selbstgemachten Saatbomben versucht sie in Berlin wieder heimische Wildpflanzen anzusiedeln.

Ähnliches hatte auch Markus Gastl im Sinn, als er im Fränkischen einen Hortenus Insectorum anlegte. Sein Ansatz war allerdings ein anderer: Die saftigen Wiesen seines Grundstücks begrub er zunächst unter einer Hausladung Schutt. Heimische Pflanzensorten und Insekten kamen danach fast wie von selbst zurück.

Nur an der Natur orientiert ist hingegen die Kunst von Kunio Kobayashi. Der Bonsai-Meister aus Tokio beschneidet mittlerweile seit mehr als 40 Jahren Bäume. Der wilde Look seiner Bäumchen ist reiner Schein.

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