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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 28.04.2016

Die Mursi in ÄthiopienNomaden sollen sesshaft werden

Von Josepha Elmar

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Eine Frau vom Mursi-Stamm.  (picture alliance / Stephen Morrison)
Mursi-Frauen tragen handgroße Tonteller in der Unterlippe. (picture alliance / Stephen Morrison)

Am Fluss Omo baut die äthiopische Regierung eine gigantische Zuckerrohrplantage. Das Nachsehen haben die dort lebenden Stämme - wie die Mursi. Sie sollen ihre nomadische Kultur aufgeben und sesshaft werden. Wer das Vorhaben kritisiert, kommt ins Gefängnis.

Die Sonne geht auf. Umrisse von Bäumen und Büschen werden sichtbar. Dazwischen stehen einfache Rundhütten aus Holzstöcken und einem Strohdach. Die Hütten sind weitläufig umzäunt mit Ästen und Dornen. In dieser Umzäunung stehen Dutzende Kühe. Die Tiere sind ruhig. Auffallend sind ihre Gehörne. Manche sind so gebogen, dass sich die Spitzen fast berühren. Einige der Tiere sind sogar mit Kuhdung oder Erde bemalt. Es ist unübersehbar: Die Rinder haben eine große Bedeutung für ihre Besitzer - die Mursi. 

Ich bin in einem Dorf im Omo-Tal im Südwesten Äthiopiens. Es war die dritte Nacht. Ich schlafe im Zelt, gebe mich als Touristin aus. Weder die Mursi noch mein Reiseführer wissen, dass ich zu Recherchen hier bin. Die Arbeit für Journalisten im Omo-Tal ist riskant. Auch ausländischen Reportern drohen Haftstrafen. Erst vor ein paar Monaten ist ein BBC-Reporter festgenommen worden. Er hielt sich im Tal keine zehn Stunden auf.  

Ein Mursi mit einer Kalaschnikow zum Schutz gegen Viehdiebe. (Deutschlandradio / Josepha Elmar)Ein Mursi mit einer Kalaschnikow zum Schutz gegen Viehdiebe. (Deutschlandradio / Josepha Elmar)

Arbeit für Journalisten im Omo-Tal ist riskant

Das Dorf erwacht langsam. Die Mursi schlafen unter freiem Himmel zwischen ihren Rindern, auf Kuhledermatten. Als Kissen dient ein kleiner Holzschemel, den sie tagsüber auch als Stuhl benutzen. Ein anderer Gegenstand fällt mir noch mehr ins Auge: Ein paar Frauen tragen einen Tonteller in ihrer Unterlippe; so groß wie eine Untertasse, macht die die Mursi-Frauen zu begehrten Fotomotiven. Auch ich kann sie gegen einen Obolus ablichten. 

Die Aufgaben hier im Dorf sind klar verteilt: Kinder und Frauen melken morgens die Kühe. Nachdem sich die Männer erhoben haben, bekommen sie einen Maisbrei von den Frauen gereicht.

"Die Regierung versteht uns nicht."

Jetzt, da die Sonne schon kräftig strahlt, ist ein Dunstschleier über dem Dorf zu erkennen. Der resultiert noch vom Strohfeuer aus der Nacht. Damit nebeln die Mursi ihr Vieh ein. Der Rauch lässt die Zecken aus dem Fell fallen, erklärt mir einer der Männer, der auf die äthiopische Regierung nicht gut zu sprechen ist: "Die Regierung versteht uns nicht. Im Gegenteil. Sie belügen uns nur."

Zur Wertschätzung erhalten die Rinder der Mursi eine besondere Bemalung mit Erde und Dung. ( Deutschlandradio / Josepha Elmar)Zur Wertschätzung erhalten die Rinder der Mursi eine besondere Bemalung mit Erde und Dung. ( Deutschlandradio / Josepha Elmar)
Die Mursi sind Nomaden, wie die anderen rund zehn Stämme des Omo-Tals. Es gehört zu ihrer Tradition, mit den Rindern, je nach Jahreszeit, an einer anderen Stelle des Tals zu leben. Etwa 10.000 Mursi gibt es hier im Omo-Tal, im entlegen Südwesten Äthiopiens. 

Das Gebiet ist nach dem Omo-Fluss benannt. Der entspringt im äthiopischen Hochland und entwickelt sich bis in diese flache Ebene zu einem mächtigen Strom.

Hier im Dorf scheint die Zeit seit Jahrhunderten stehen geblieben. Die Kinder spielen mit Töpfen und Stöcken. In die Schule gehen sie nicht. Einzige Anzeichen für den Wandel in der Welt um sie herum sind Handys, die einige haben, und Kalaschnikows, die fast alle Männer über ihre Schulter tragen. Wegen der vielen Rinderdiebe, heißt es.

"Die Stämme verstehen sich mittlerweile besser. Früher haben wir uns die Rinder gegenseitig geklaut. Heute versuchen wir, uns gegenseitig zu helfen."

Die Männer und Frauen im Dorf sind nahezu nackt. Sie hüllen sich lediglich in ein Tuch ein. Das gleiche, dass sie auch als Decke zum Schlafen nutzen. Von mir und meiner Kamera nehmen die Dorfbewohner kaum Notiz. 

Mein Aufnahmegerät trage ich versteckt unter einem Buch. Es ist gefährlich für mich und für sie, wenn ich als Journalistin mit ihnen Rede. Also komme ich als Touristin ins Gespräch, und frage nach ihrer Zukunft.

Zuckerrohrplantage soll Arbeitsplätze schaffen

 "Es werden gerade Blechhütten für uns gebaut, unten am Fluss. Wir werden dort hinziehen und unsere Kultur aufgeben müssen. Und wehe, das kritisiert einer. Die Regierung hat überall Spione. Auch unter den Mursi!"

Die Angst unter den Dorfbewohnern ist spürbar. Und so sind alle Aussagen nur anonymisiert wiedergeben. Die äthiopische Regierung will keine Berichterstattung über die Nomaden-Stämme im Omo-Tal. Offenbar soll niemand wissen, wie sich ihr Leben durch den Bau der riesigen Zuckerrohrplantage verändert. 

Das Prestigeprojekt nahm seinen Anfang 2011. Im Januar besuchte der mittlerweile verstorbene Ministerpräsident Meles Zenawi, die Provinzhauptstadt Jinka. Er kündigt massive Veränderungen für das Omo-Tal an. In dieser entlegenen und schwer zugänglichen Gegend soll endlich Entwicklung Einzug halten, so Zenawi. 

"Wenn die Arbeit getan ist, so unsere feste Überzeugung, wird sich diese Gegend von Grund auf wandeln. Davon werden sowohl sie, als auch Hunderttausende anderer Äthiopier profitieren, nämlich durch die Schaffung von Arbeitsplätzen."

Die Rede Zenawis sorgt nur kurz für einen lauten Aufschrei. Denn schnell wird den Menschen im Publikum klar: Die Regierung in Addis Abeba hat entschieden und lässt sich nicht mehr von ihren Plänen abbringen.

Wer kritisiert, kommt ins Gefängnis

"Es wurde damals auch untersagt, Fragen zu dem Projekt zu stellen. Jegliche Aktivitäten gegen das Projekt wurden unter Strafe gestellt. Wir bekamen ein ungutes Gefühl, zurecht. Denn sofort kam es zu Verhaftungen. Leute wurden einfach eingesperrt. Man hatte ihnen nachgesagt, sie würden das Projekt bekämpfen. Da haben wir es mit der Angst zu tun bekommen."

Diese Angst spüre ich bei allen Gesprächspartnern. Und noch immer heißt es: Wer kritisiert, kommt ins Gefängnis.

Sogar Wissenschaftler müssen gehen: Kurz nach der Ansprache werden Ethnologen, die umfassende Forschung über die Nomaden des Omo-Tals betreiben, aus der Region gewiesen. Auch werden die Verträge mit NGOs nicht verlängert. Seitdem gibt es keine einzige Nichtregierungsorganisation mehr im Omo-Tal und internationalen Journalisten wird der Zutritt verweigert.

"Du darfst nur ja, ja, ja sagen bei der Regierung. Außerdem versuchen sie, die Stämme hier gegeneinander auszuspielen."

Das Hauptargument der Regierung für die Veränderungen im Omo-Tal sind Tausende Arbeitsplätze. Eine der größten Zuckerrohr-Plantagen in Afrika und sechs Zuckerfabriken sollen hier entstehen. Die Mursi und andere Nomaden-Stämme erhalten als Ausgleich kleine Ackerflächen, damit sie sesshaft werden.

Die Baustellen und die Plantagen kann ich nicht besuchen. Sie sind Sperrgebiet. Angeblich wird sogar Diplomaten der Zutritt verweigert. Einlass haben nur Arbeiter und die Stämme des Tals - noch.

"Wir können unsere Rinder noch zum Omo treiben, um sie zu tränken. Aber das ändert sich bald. Es werden Zäune gebaut. Danach sind wir auf die Wasserlöcher angewiesen sein. Und die sind zu klein für unsere Herden. Wir werden die Tiere also verlieren."

Von einer Anhöhe kann ich mir trotzdem einen Eindruck von der Dimension des Projektes machen. Eine schier unendliche Ebene liegt vor mir. Auffällig sind die langen, hellgrünen Steifen. Hier wächst bereits das Zuckerrohr. Mit dem Teleobjektiv erkenne ich die Baustellen der Fabriken: Kräne, Betonträger, Stahlkonstruktionen.

Insgesamt soll die Plantage 250.000 Hektar umfassen. Das entspricht nicht ganz der Größe des Saarlands und ziemlich genau der fünffachen Fläche des Bodensees. 

"Die Stimmung hier ist sehr gespannt."

Um uns dem Fluss und der Plantage noch weiter zu nähern, fahren wir in die Provinzstadt Hana. Zahlreiche Sicherheitskräfte stehen an der Straße. 

Als Touristin gibt es wenige Gründe nach Hana zu fahren. Mir ist deshalb mulmig. Als Vorwand nenne ich den Einkauf von Proviant. Mir fällt sofort auf, dass Hana eine junge Siedlung ist. Es gibt nicht mehr als eine breite Schotterstraße, an der sich rechts und links Wellblechhütten oder Bambusverschläge reihen: Friseure, Obsthändler, provisorische Tankstellen, die ihr Benzin aus Fässern abpumpen.

Die Leute gehen langsam in der prallen Sonne. Ich sehe auch Mursi und andere Stammesmitglieder in ihren Umhängen, dem Stock in der Hand und dem Gewehr über der Schulter. Und Soldaten, die unter den Bäumen im Schatten stehen. Die Stimmung erinnert mich an einen Western - eine merkwürdige Spannung liegt in der heißen und staubigen Luft.

Wir machen Halt in einem einfachen Restaurant. Plastikstühle, drei, vier niedrige Tische, Lehmboden. Über uns eine bunte Plane. Tee gibt es hier und Omelett - und die neuesten Informationen und Gerüchte. Die Frau, der das Restaurant gehört, ist erst seit zwei Jahren hier.

"Die Geschäfte gehen gut. Fast jeder Laster, der hier durchkommt, hält in Hana. Ich bin zufrieden. Aber ohne die Plantage wäre ich nicht hier."

Die Gespräche finden in freundschaftlichen Plauderton statt und werden durch meinen Reiseführer übersetzt. Ich muss ständig darauf achten, meine Fragen nicht im Stile einer Journalistin zu stellen. Die Frau berichtet von Spannungen, die sich in Hana häufen. 

"Die Stimmung hier ist merkwürdig, sehr gespannt. Es kam in den letzten Wochen immer wieder zu Gewalt. Das sind oft Racheakte, heißt es. Wenn sich die Bodi, Mursi, Hamer oder andere Stämme ungerecht behandelt fühlen, dann rächen sie sich - an den Leuten hier in der Stadt oder an den Sicherheitskräften. Gestern Abend wurden plötzlich alle Generatoren abgestellt, damit die Polizei diese Gangster besser jagen kann in der Dunkelheit." 

Über die Schotterpisten im Omo-Tal rauschen seit über fünf Jahren schwer beladene LKW mit Baumaschinen, Containern und Baumaterial. Die Menschen in den Nomadendörfern schauen dem Treiben machtlos zu. In einem Dorf nicht weit entfernt von Hana lerne ich einen Bodi kennen, der als Wächter auf einer der Fabrikbaustellen gearbeitet hat.

"Ich habe den Job wieder aufgegeben, obwohl der okay war und ich gutes Geld verdient habe. Meine Herde hier im Dorf habe ich behalten. Meine Kinder haben währenddessen auf die Tiere aufzupassen. In der Zeit habe ich meine kleine Tochter verloren. Sie starb an Malaria. Wenn ich öfter hier im Dorf gewesen wäre, hätte ich daran vielleicht etwas ändern können." 

Der Mann sagt mir, dass es mehr Malaria-Fälle gebe und das auf die Plantage zurückzuführen sei.

"An der Malaria ist der Kanal schuld, den sie gebaut haben. Der fließt ganz langsam und führt auch jetzt in der Trockenheit viel Wasser. So viel Malaria hatten wir früher nicht hier in der Trockenzeit."

Im Tal entstehen nicht nur Fabriken, sondern auch ein weitverzweigtes Kanalsystem. Außerdem wird die Landschaft in eine Monokultur umgewandelt.

Die Bodis seien die ersten gewesen, die von dem Projekt betroffen waren, erklären sie mir. Sie siedeln näher am Omo-Fluss als zum Beispiel die Mursi.

"Sie schieben mit ihren Bulldozern alles beiseite. Wir sind dann vor den Bäumen unsere Urahnen in die Knie gegangen und haben darum gefleht, diese stehen zu lassen. Sie haben dann drei, vier stehen gelassen. Heute sitzen die Arbeiter selber darunter und genießen den Schatten. Aber um die Bäume ist braune Wüste. Und sie verbrennen die Berge aus Gras, Büschen und Bäumen, die sie mit ihren Baggern zusammenschieben, mit Flammenwerfern. Überall brennt es hier."

Wir sitzen auf dem Boden und schauen in den Himmel. An zwei Stellen steigen Rauchsäulen auf. 

Rasanter Wandel im Omo-Tal

"Es kommen jetzt Hunderttausende von Hochland-Äthiopiern hierher, um in den Fabriken zu arbeiten. Die bringen Pornofilme auf ihren Handys mit und Prostituierte. Unsere Krieger gehen zu den Frauen – auch um neue Stellungen auszuprobieren. Auch gibt es hier mittlerweile viel Alkohol."

Der Wandel ist rasant, den die Stämme im Omo-Tal erleben. Über ihr Schicksal hat die autoritär regierende Parteienkoalition in Addis Abeba schon vor Jahren entschieden. Demnach bleibt aus der Jahrtausende alten Nomaden-Kultur künftig noch ein Hektar Land pro Familie und fünf Rinder.

"Es heißt, wir müssten in einem Jahr umsiedeln. Dann soll am Fluss alles bereit sein für uns. Ich weiß aber noch nicht, ob wir das einfach mit uns machen lassen." 

Die Zuckerrohrplantage wächst immer stärker in das Siedlungsgebiet der Stämme hinein. Unaufhaltsam kommen die Bagger näher. 

Aber es sind nicht nur die Menschen, deren Existenz bedroht ist – betroffen ist auch der Omo-Nationalpark, eine bergige Landschaft, schroffe Felsen und weite, flache Savannen mit hohem, gelbem Gras. Der Nationalpark ist das größte äthiopische Refugium der Eland-Antilope. Das majestätische Tier ist die größte Gazelle Afrikas.

Ein Drittel des Nationalparks soll der Plantage geopfert werden. 1500 Quadratkilometer! Schon jetzt finden massive Straßenbaumaßnahmen statt. Bagger und Walzen stampfen Pisten aus der Buschsavanne. Chinesische Ingenieure vermessen den Verlauf der Straßen. Äthiopier sitzen in den Führerhäusern der Maschinen. Vor unserer Fahrt in den Park konnte ich mit Wildhütern sprechen.

Ein brandgefährliches Gemisch

"Der Park wird für das Projekt geopfert. Straßen und Kanäle behindern die Zugbewegungen der Tiere. Wir glauben zum Beispiel, dass die Elefanten in die Kanäle fallen und dort ertrinken. Die Wände sind so glatt und steil, die kommen da nicht mehr raus."

"Wir sind nicht konsultiert worden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir hier in ein ökologisches wie soziales Desaster steuern. Als das Projekt 2011 startete, drang eine kritische Studie aus dem Umweltministerium an die Öffentlichkeit, per Internet. Das ging bis hoch zum Premierminister - und da sind Köpfe gerollt. Es gibt hier ganz klar die Haltung: Das Projekt auf Biegen und Brechen durchziehen. Wer kritisiert, der ist gegen den Staat und gegen Entwicklung. Wir können nur beobachten, haben aber keine Handhabe." 

Zurück im Mursi-Dorf: Es ist Abend. Die Sonne geht schnell unter. Die Mursi-Männer haben Besuch bekommen von den Bodis.

Die Männer trinken Areke, ein aus Mais gebrauter milchiger, hochprozentiger Likör. Die Frauen kochen und versorgen das Vieh. Die Familien haben zusammen etwa 1000 Tiere.

Den Männern ist der Alkohol deutlich anzumerken. Die Stimmung ist gereizt. Mein Reisebegleiter versucht zu übersetzten.

"Früher haben wir die Waffen gegen euch gerichtet, weil ihr unsere Rinder geklaut habt. Heute sollten wir sie gegen die richten, die uns unser Land nehmen." 

Noch sind es Worte, die unter Alkoholeinfluss entstehen. Aber der Stolz der Stammesmitglieder, die Unerbittlichkeit der Regierung und der Alkohol machen das Omo-Tal zu einem brandgefährlichen Gemisch. 

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