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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 20.10.2013

Die Mücke im Gurkenglas

Bürger im Dienste der Wissenschaft

Von Gerhard Richter

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Eine asiatischen Buschmücke - die Art kommt auch in Deutschland vor.  (picture alliance / dpa - James Gathany)
Eine asiatischen Buschmücke - die Art kommt auch in Deutschland vor. (picture alliance / dpa - James Gathany)

Forschen ohne Studium und Promotion, einfach aus Spaß: Die "Citizen Scientists" - Bürger, die für wissenschaftliche Zwecke Informationen sammeln - haben in England schon eine lange Tradition. Langsam entdecken auch Menschen hierzulande ihre Lust am Vögel zählen oder Stechmücken fangen.

Zum Beispiel die 15-jährige Hussa Ahmadzai. Mit einem leeren Gurkenglas und einem Stück Papier, jagt sie Stechmücken in ihrem Zimmer. Hat sie eine gefangen, schickt sie die im Luftpolsterumschlag ans Leibniz-Institut für Agrarlandschaftsforschung. Dort stellen die Wissenschaftler fest, um welche Art es sich handelt und ob das Exemplar gefährlich ist.

Die Schülerin Hussa reagiert zwar allergisch auf Mückenstiche, findet die Tiere aber trotzdem faszinierend.

Gerhard Richter (Autor Die Reportage) (privat)Gerhard Richter (privat)Gerhard Richter: "Forschung findet ja meistens in High-Tech-Laboren statt und der normale Mensch darf höchstens mal am Tag der offenen Tür reinschauen. Dabei hab ich ja auch einen Forschergeist und will Antworten finden auf meine Fragen. So geht's wohl vielen von uns. Oder wie kommt´s, dass manche Mücken fangen und einfrieren und andere in der Erde nach Regenwürmern buddeln?!""

Das Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat.

Die Reportage

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