Seit 09:05 Uhr Kakadu

Montag, 01.06.2020
 
Seit 09:05 Uhr Kakadu

Zeitfragen | Beitrag vom 14.05.2020

Die "Marilyn"-MethodeMit Wasserstoffperoxid gegen Mikroplastik

Von Annegret Faber

Beitrag hören Podcast abonnieren
Eine Glasflasche in einem Chemielabor mit der Aufschrift Wasserstoffperoxid. (imago images/imagebroker)
Wasserstoffperoxid funktioniert nicht nur zum Haare färben. (imago images/imagebroker)

Händewaschen mit Seife ist ein Gebot der Corona-Stunde. Viele Produkte enthalten aber winzige Plastikteilchen, die sich in Kläranalagen nur schwer entfernen lassen. Forscher haben nun eine Filtermethode mit Wasserstoffperoxid entwickelt.

Wissenschaftler der Technischen Universität Freiberg haben mit Wasserstoffperoxid geforscht. Diese chemische Verbindung kennt man von Marylin Monroes wasserstoffblondem Haar. Doch das Bleichmittel kann sehr viel mehr, wie unsere Autorin beim Besuch im sächsischen Labor erfahren hat.

Mehr zum Thema

Plastik als Risiko - Kunststoff verschmutzt die Böden – mit Folgen
(Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen, 29.08.2019)

Forschungsprojekt "Micro-Fate" - Was macht der Müll mit dem Meer?
(Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen, 01.08.2019)

Plastikmüll - Das Problem mit den "Hemdchenbeuteln"
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 06.06.2019)

Zeitfragen

Literatur in Zeiten der KrisePest Reset
Seuchenmasken aus Papier sind an einer Wand befestigt. Eine Sonderausstellung in Herne zeigte die Geschichte der Pest und ihre globalen Auswirkungen Ende 2019.  (dpa/Fabian Strauch)

Der Klassiker "Die Pest" von Albert Camus erfährt mit der Corona-Pandemie eine Renaissance. Denn es steckt offenbar vieles drin von dem, was wir zur Zeit erleben. Auch Dystopien wie "1984" von George Orwell erzählen von Ohnmacht und Katastrophen. Mehr

ADHS bei ErwachsenenWenn der Kopf ein Rummelplatz ist
Unscharfe Silhouetten eines Karussels verschwimmen mit den Umrissen der mitfahrenden Menschen. (Eyeem/ Rick Engdahl)

Das Gefühl von Getriebensein, nicht abschalten können, fehlende Impulskontrolle: Nicht nur bei Kindern sind das mögliche Anzeichen von AD(H)S. Auch 2 Millionen Erwachsene sind betroffen - oft ohne es zu wissen, schätzt das Portal "adhs-deutschland".Mehr

GeschlechterklischeesComeback der Mädchenstimme?
Eine Frau hält sich mit verschwischtem Makeup ein Smileymund vor das Gesicht. (Unsplash/ Sidney Sims)

Männerstimme = tief, Frauenstimme = hoch. Das war einmal. In den letzten 50 Jahren haben sich die Stimmen von Frauen und Männern angenähert. Außer in der Werbung oder bei Instagram: Dort feiern akustische Stereotype ein fröhliches Revival.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur