Freistil, vom 06.09.2020, 20:05 Uhr

Die Kraft des Gesangs„Was singt mir, der ich höre in meinem Körper das Lied?“

Singen ist ein universelles Bedürfnis: laut oder leise, zart oder schneidend, hymnisch oder klagend. Die Intensität einer Gesangslinie kann Menschen beglücken, zu Tränen rühren oder provozieren. Ethnologen berichten, dass die Emotionen einer Arie quer durch die Kulturen verstanden werden.

Rudelsingen liegt im Trend.  (dpa / Claus Völker )
Egal, ob man den Ton trifft, Hauptsache man geht hinterher beschwingt nach Hause: Sogenanntes Rudelsingen wird immer beliebter. (dpa / Claus Völker )

„Was singt mir, der ich höre in meinem Körper das Lied?“, fragte der französische Philosoph Roland Barthes. Allein oder gemeinsam zu singen, hat eine heilende Wirkung und Ethnologen berichten, dass die Emotionen einer Arie quer durch die Kulturen verstanden werden. „Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen“, meinte der Virtuose Yehudi Menuhin.

Das Feature bringt unterschiedlichste Stimmen zusammen: Solisten wie Erykah Badu, Christian Wolz, Barbara Bonney oder Bobby McFerrin und unbekannte Gesangsgruppen in Trance-Workshops, im Studio oder in der U-Bahn.

"Was singt mir, der ich höre in meinem Körper das Lied?"
Die Kraft des Gesangs
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
Produktion: Deutschlandfunk 2017

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