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Echtzeit | Beitrag vom 27.02.2021

Die Kraft der ersten FarbeAlles auf Grün!

Moderation: Susanne Balthasar

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Ein herzförmiger Kaktus (imago images / rallyeproducts)
Die Mexikaner lieben ihre Kakteen - und machen auch Smoothies daraus. (imago images / rallyeproducts)

Das erste Grün ist da! Anlass genug, dieser Farbe auf den Grund zu gehen. Wir trinken grasgrüne Kaktus-Smoothies, besuchen private Waldbesitzer und erzählen von Farbenblinden im Südseeparadies, die Grün ihre Lieblingsfarbe nennen.

Grün ist die Farbe der Stunde. Nicht nur, weil Bäume langsam ausschlagen und Blumen ihre Köpfe emporrecken. Grün lässt uns hoffen, auf mehr Freiheit und nicht zuletzt auf grüne Corona-Ampeln. Und mit Grün fing auch alles an. Vor 200 Millionen Jahren, als die Pflanzen entstanden. Kein Wunder, dass die Farbe so wichtig für uns ist. Grün beruhigt uns und kann auch heilen.

So wie die Kaktus-Smoothies in Mexiko, die beim Abnehmen und gegen Diabetes helfen sollen. In Mexiko dreht sich vieles um Kakteen, sie schmücken die Nationalflagge, werden ausgepresst und aufgetischt, gezüchtet und geschmuggelt. Denn die stacheligen Exoten sind weltweit beliebt, begrünen Wohnzimmer und Gärten von Deutschland bis China.

Lieblingsfarbe der Farbenblinden

Besonders viele Grüntöne gibt es in den Tropen, auch auf den Südseeinseln Pingelap und Pohnpei. Ein Teil der Bewohner kann die Farbe aber gar nicht sehen, denn überdurchschnittlich viele leiden an völliger Farbenblindheit. Welche Bedeutung die Farbe Grün trotzdem für sie hat und wie die Menschen mit Achromatopsie ihre Umgebung wahrnehmen, erzählt die belgische Fotografin Sanne de Wilde. Sie hat die Farbenblinden einen Monat lang mit ihrer Kamera begleitet.

Der Wald ist unsere grüne Lunge, ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsort für den Menschen. Dabei gehört in Deutschland rund die Hälfte des Waldes Privatleuten. Nachkommen von Landwirten und Adelsfamilien, aber auch Lehrern, Zahnärzten und Grafikern. Viele besitzen nur ein paar Hektar. Einige haben geerbt, andere selbst gekauft. Nicht alle, um damit Geld zu verdienen.

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