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Lange Nacht / Archiv | Beitrag vom 27.12.2014

Die Halbstarken

Eine Lange Nacht über Jugendkultur in Deutschland

Von Meinhard Stark

US-Schauspieler Marlon Brando in einer Szene seines Films "The Wild One" (Der Wilde) von 1953. (picture-alliance / dpaweb / epa Handout)
US-Schauspieler Marlon Brando in einer Szene seines Films "The Wild One" (Der Wilde) von 1953. (picture-alliance / dpaweb / epa Handout)

Die Jugendkultur ist dem Mainstream der übrigen Gesellschaft stets um einige Schritte voraus. In den 50er-Jahren sind es die sogenannten Halbstarken, die den Trend markieren. Sie tragen Lederjacke, Jeans und eine Frisur, die als Ente bezeichnet wird. Der Rock´n Roll ist ihre Hymne. Ihr Ziel: gesellschaftliche Emanzipierung und Teilhabe.

Am Ende der 60er-Jahre erlebt man eine Jugend, die lange Haare, Jeans oder Minirock trägt, Spaß an Rock und Beat hat und sich für gesellschaftliche Veränderungen engagiert, allen voran die 68er. In den 70er-Jahren wird alles noch bunter, vielfältiger und lauter - die Musik, die Jugendlichen, ihre Gedanken und ihr Handeln. Viele junge Leute entwickeln ein neues Gespür für die eigene gesellschaftliche Teilhabe.

Jeweils fünf damals junge Leute aus West und Ost erzählen über ihre ganz individuellen Erfahrungen. In ihren Statements, gemischt mit Musik und Originaltönen, werden die Erinnerungen an jene wilden Jahre in einer Langen Nacht wieder lebendig.

Lange Nacht

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