Seit 18:30 Uhr Hörspiel
Sonntag, 24.10.2021
 
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Die Grosse Vogelschau

Sendung vom 08.05.2013
Goffinkakadu (Alice Auersperg)

So klug wie kleine Kinder

Verspielt, neugierig und hochintelligent - die aus Indonesien stammenden Goffinkakadus verfügen über ganz besondere Fähigkeiten: Sie benutzen nicht nur Werkzeug, sondern sie stellen es auch her.

Sendung vom 07.05.2013
Eine Feldlerche (Alauda arvensis) aus der Familie der Lerchen (Alaudidae) (picture-alliance / dpa)

"Diese ganzen Wildgeschmäcker mögen wir nicht mehr"

Schon Anfang des 19. Jahrhunderts fingen die Deutschen an, einzelne Vogelarten zu schützen. Dass ausgerechnet das Huhn immer noch gegessen wird, hänge auch damit zusammen, dass Teile davon ohne Knochen verkauft werden könnten, erklärt der Kulturwissenschaftler Peter Peter.

Nachtigall (T. Dove)

Erlernter Wohlklang

Die Nachtigall ist der Singvogel schlechthin: Die Männchen haben ein gigantisches Repertoire, mit dem sie um die Weibchen werben. Im Durchschnitt beherrschen sie rund 180 Strophentypen.

Im 16. Jahrhundert wurden auch Seeadler verspeist.  (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

"Neunerlei vom Adler"

Gebratene Adler, Schwäne, Kraniche oder Pfauen - im 16. Jahrhundert waren Wildvögel Teil der gehobenen Küche und verwöhnten die Gaumen der adeligen Gesellschaft.

Der Vogel des Jahres 2013: die Bekassine (picture alliance / dpa / Willi Rolfes)

"Ziege des Himmels"

Sie wird auch Meckervogel oder Himmelsziege genannt: die Bekassine. Und weil ihr Lebensraum bedroht ist, leben nur noch 7000 Brutvögel in Deutschland. Auch deshalb wurde der clevere Schnepfenvogel zum Vogel des Jahres 2013 gekürt.

Sendung vom 06.05.2013
Auch Falken fühlen sich in der Großstadt wohl. (AP)

Landflucht

Nicht nur Füchse oder Wildschweine, auch viele Vogelarten fliehen vom Land in die Stadt - und sie passen sich auf erstaunliche Weise an die neue Umgebung an.

Die weiße Taube - ein Symbol für den Frieden. (Stock.XCHNG / Rupert Hennen)

Von Odins Raben bis zur christlichen Taube

Seit jeher spielen Vögel in vielen Religionen eine wichtige Rolle. Im alten Ägypten galten Falken als heilig, der Germanen-Gott Odin wurde von den beiden Raben Hugin und Munin begleitet und bis heute dient die Taube als christliches Friedenssymbol.

Bis zu dreimal pro Jahr brütet die Amsel in der Stadt, erläutert Bernhard Kegel. (picture alliance / dpa / Laurie Campbell)

Vom scheuen Waldvogel zur lärmenden Stadtamsel

Das riesige Regenwurmangebot sei dafür verantwortlich, dass die Amseln aus den Wäldern in die Stadt gezogen seien, erläutert der Biologe Bernhard Kegel: Weil es hier sehr große Rasenflächen gibt, wo sie genüsslich herumstochern können.

Ein Paradies für Vögel: der Kleine Rummelsberg bei Brodowin (Martin Flade)

Die Zauberformel von Brodowin

Ein Dorf in Brandenburg pflegt und hegt seine einzigartige Landschaft mit einer simplen Formel: ökologische Landwirtschaft, ohne Chemikalien und Hand in Hand mit dem Naturschutz. Damit zieht Brodowin mehr als 100 heimische Brutvogelarten an.

Mais wird in großen Monokulturen als Energiepflanze angebaut. (picture alliance / dpa / Rainer Oettel)

"Dominanz des Maises" gefährdet Vogelwelt

Weil vermehrt Energiepflanzen angebaut werden, gehe die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft verloren, beklagt der Landschaftsökologe Martin Flade. Er fordert, den Maisanbau zu begrenzen, und zum Schutz der Vogelwelt zum Beispiel auf energiereiche Blühpflanzenmischungen umzusteigen.

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