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Sein und Streit | Beitrag vom 22.02.2015

Die ganze SendungKonsum als Stoffwechsel verstehen

Moderator: Thorsten Jantschek

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Ein Meer aus gebrauchten, blauen Plastikflaschen, die alle bereit für die Wiederverwertung sind. (imago / imagebroker / theissen)
Ein Meer aus gebrauchten Plastikflaschen, die alle bereit für die Wiederverwertung sind. (imago / imagebroker / theissen)

Konsumption als Lebensform ist die Haltung der Stunde. Die Spuren des Menschen und seinen Umgang mit den Dingen lassen sich in den Müllbergen der Wohlstandsgesellschaft entdecken. Doch welche Würde hat eine weggeworfene Plastikflasche?

Der alltägliche Vernichtungskonsum lässt sich nur verstehen, sagt der Kulturhistoriker Wolfgang Schivelbusch, wenn man ihn als biologischen, ökonomischen, und kulturellen Stoffwechsel betrachtet.

Im Gespräch mit Sein und Streit erklärt Wolfgang Schivelbusch, was der Stoffwechsel – das Prinzip des Lebens – mit der Ökonomie zu tun hat und welche philosophischen Überlegungen sich dahinter verbergen.

Außerdem in dieser Sendung:

Kleine Leute – große Fragen
Der Nachwuchs im Philosophischen Diskurs in "Sein und Streit".
Ilka Lorenzen hat diese Woche Kinder gefragt: "Was ist Neid?"

Was der Fall Edathy über unsere Gesellschaft verrät
Der philosophische Wochenkommentar von Andrea Roedig.

Die Welt ist Zahl
Über den Mathematiker Karl Friedrich Gauß - wie man mit Zahlen spielen kann – und zu welchen artistischen Meisterleistungen ein Kopf in der Lage ist
Ein Beitrag von Gerd Michalek

Unsere Drei Fragen gehen diese Woche an die Schriftstellerin Eva Menasse.

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