Donnerstag, 06.08.2020
 

Sein und Streit | Beitrag vom 14.06.2015

Die ganze SendungGöttliche Komödien und menschliche Dramen

Moderation: Joachim Scholl

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Darstellung von Dantes "Göttlicher Komödie" (imago/UnitedArchives)
Zeitgenössische Darstellung von Dantes "Göttlicher Komödie" um 1900. Die Qualen der Verdammten in der Hölle. (imago/UnitedArchives)

Die Sendung "Sein und Streit" befasst sich diesmal mit dem Einfluss des Dichters Dante 750 Jahre nach seiner Geburt. Die politische Gegenwart ist Thema im philosophischen Wochenkommentar, es geht um den dramatischen Verlust der Macht der Bürger angesichts geheimer Treffen wie der Bilderberg-Konferenz.

Dante: Philosophierender Dichter oder dichtender Philosoph?
Der Philosoph Ruedi Imbach im Gespräch über Dantes "Philosophische Werke". Die "Göttliche Komödie" hat ihn unsterblich werden lassen. Dante Alighieri ist einer der bedeutendsten Dichter, die je gelebt haben. Kaum bekannt ist jedoch, dass Dante nicht nur Dichter, sondern auch Denker war. Das zeigt der Philosoph Ruedi Imbach in den "Philosophischen Werken in einem Band". Zu Dantes 750. Geburtstag hat der prominente Mittelalterspezialist diese jetzt neu herausgegeben und eingeleitet. Herzstück Dantes philosophischen Schaffens ist das "Gastmahl". Darin beschreibt er seinen Weg in die Philosophie, seine Verehrung für Aristoteles und seinen damals revolutionären Anspruch, philosophische Inhalte volksnah zu machen. Doch Dante hat Philosophie nicht nur vermittelt, er hat sie auch weiterentwickelt.

Ruedi Imbach: Dante Alighieri.
Philosophische Werke in einem Band
Felix Meiner Verlag, Juni 2015
322 Seiten kosten 26,90 Euro

Außerdem in der Sendung:

Wie frei ist die Kunst? Und wie politisch ist sie? Wie mächtig ist das Schöne? Und hat es einen Eigenwert? Fragen, die auf dem Symposium "Politik der Kunst" an der Akademie der Künste diskutiert werden.

Kleine Leute, große Fragen: Regina Voss wollte diese Woche vom Nachwuchs aus Berlin-Pankow wissen: Ist das Leben vielleicht nur ein Traum?

Die Bilderberg-Konferenz ist Thema im philosophischen Wochenkommentar. Simone Miller kritisiert, dass Politik zu einem Spiel ohne Regeln zu werden droht.

Und unsere Drei Fragen gehen diesmal

 

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