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Nachspiel | Beitrag vom 01.07.2018

Die, die in die Röhre schauenDer italienische Fußball lebt von der Substanz

Von Stephan Sfregola

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Trauer bei den Fans: Nach der Niederlage gegen Uruguay ist Italien in der Vorrunde aus der WM ausgeschieden. (afp)
Ihr Team spielt zwar nicht mit, dennoch verfolgen die Italiener die WM. (afp)

Erstmals seit 60 Jahren spielt die Squadra Azzurra bei einer Fußball-Weltmeisterschaft nicht mit. Und während sich die WM in Russland ihrem Höhepunkt nähert, geht es in Italien um den Aufbau einer neuen schlagkräftigen Mannschaft.

Ein bisschen so wie das ganze Land, meint Sportjournalist Stephan Sfregola. In der WM-Serie "Die, die in die Röhre schauen" ging es im dritten Teil um den viermaligen Weltmeister Italien. Erstmals seit 60 Jahren hatte die Squadra Azzurra in den Play-Offs gegen Schweden die WM verpasst. Im Alltagsbild spielt die Weltmeisterschaft zwar keine Rolle, will heißen, es hängen keine italienischen Fahnen an den Häusern. Aber, so Sfregola, die Italiener verfolgen die Weltmeisterschaft trotzdem.

Neuer Nationaltrainer

Bei den großen Spielen sitzen neun bis zehn Millionen an den Fernsehern. Nach der WM-Endrunde setzen die Tifosi auf den neuen Nationaltrainer Roberto Mancini, der im Mai die Nachfolge des entlassenen Giampiero Ventura antrat. Mancini war früher italienischer Nationalspieler und hat auch deshalb ein ganz anderes Standing als sein Vorgänger. Seine Aufgabe: Eine neue schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. Mit der Wiederberufung von Mario Balotelli hat er ein erstes Zeichen gesetzt. Er traue sich etwas und er könne sich etwas trauen, betont Stephan Sfregola.

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