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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 02.08.2015

Die Dichterin Marie NoëlDer erloschene Himmel

Von Stephan Wahl

Als die Sonne verschwand, blickte die Band nicht an den Himmel - sie spielte (NASA)
Naturschauspiel: eine Sonnenfinsternis (NASA)

"Ich habe mich nie erholt von dem Anruf Gottes", schrieb die französische Dichterin Marie Noël. Ihr ganzes sprachmächtiges Werk pendelte zwischen den Polen, sich ihm nah oder auch sehr fern zu fühlen.

"Was kann bei erloschenem Himmel ein Körper ohne Seele tun? Nichts außer sich erinnern. Sich erinnern an Christus, den er gesehen hat, und da auf der alten Liebe einschlafen, mit den gefalteten und vertrauenden Händen der alten Gewohnheiten, mit der durch Gebete abgenützten Zunge. Und im Einschlafen wiederholen: Amen."

Ein Zitat aus den Tagebüchern der französischen Dichterin Marie Noël, das dieser Sendung seinen Titel gibt. Diese "Notes intimes", so der Titel des französischen Originals, sind Aufzeichnungen aus den Jahren 1920 bis 1958 und zeugen von Marie Noëls innerem Kampf um die Wahrheit und ihr leidenschaftliches Ringen mit Gott. Einfachen und schnellen Antworten misstraut sie, stellt vieles fest Geglaubte infrage, sucht nicht Zufriedenheit in vorschnellen Lösungen. Wortgewaltig, poetisch und mit bewegenden Bildern berichtet sie schonungslos ehrlich über ihren Glaubensweg, der die Freude und die Kraft des Glaubens ebenso kennt wie die dunkle Glaubensnacht, "den erloschenen Himmel". 

In Deutschland fast unbekannt, gehört Marie Noël im französischen Sprachraum mit ihrer Lyrik zu den bedeutenden Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Geboren wurde sie am 16. Februar 1883 in der burgundischen Kleinstadt Auxerre. Ihr bürgerlicher Name war Marie Rouget. Das Pseudonym Noël (Weihnachten) gab sie sich später in Erinnerung an ihren jüngeren Bruder, der an einem Heiligabend starb, und dem sie sehr verbunden war. Marie Noëls Vater war Gymnasiallehrer für Philosophie und Kunstgeschichte. Durch ihn wurde die junge Marie sehr früh mit den klassischen Dramen der Griechen, den philosophischen Werken Platons und den großen Werken der Weltliteratur vertraut gemacht – und mit dem Alten und dem Neuen Testament, auch wenn die Familie nicht sonderlich religiös war.

Wie intensiv die kleine Marie Erzählungen aus der Schrift erlebte und sich damit befasste, davon zeugt eine Eintragung in den "Notes intimes", mit der sie sich an ein Erlebnis in der Kindheit erinnert:

Das Wort des Evangeliums: wie ein schwarzer Blitz

"Mit zehn oder elf Jahren, erinnere ich mich, wurde ich plötzlich durch die entsetzliche Ungerechtigkeit im Schicksal des Judas in Schrecken versetzt. Judas: gezwungen zu verraten, um die Schrift zu erfüllen. 'Es ist notwendig, dass das Ärgernis kommt, aber wehe dem…' Wir waren in der Familie beim Mittagessen, als das Wort des Evangeliums mir wie ein schwarzer Blitz durch den Kopf schoss. Ich schob meinen Teller zurück. Ich sehe noch, was drauf war: Fisch mit Kaperntunke, das war gut. Aber ich habe an dem Tag nicht weiteressen können. Ich bin sofort mit meiner großen Schwierigkeit zur Großmutter gelaufen, meinem Theologen von damals: Judas zum Bösen gezwungen, Judas notwendig, Gott ungerecht. Ich konnte damit nicht leben. Aber Großmutter wurde davon überhaupt nicht berührt: 'Lass das doch, das sind nicht unsere Angelegenheiten. Das sind Gottes Angelegenheiten. Er wird damit fertig.' Ach, was für eine gute und erleuchtete Großmutter ich hatte! Wie nötig hatte ich sie, als ich klein war, um mich jedes Mal, wenn ich kopfüber in den Abgrund gefallen war, wieder herausfischen zu lassen."

Marie Noël lebte bis zu ihrem Tod 1967 in Auxere. Die kleinbürgerliche Enge stand im Widerspruch zu ihrem Freiheitsdrang; die äußeren Lebensumstände entsprachen nicht ihrer Natur und Persönlichkeit. Trotzdem fügte sie sich ein und führte ein äußerlich unscheinbares Leben. Ihr Alltag bestand in der Verwaltung des Familienerbes, einiger baufälliger Mietshäuser. Sie betreute alte und pflegebedürftige Verwandte, übernahm Aufgaben in der Pfarrgemeinde, kümmerte sich die Erneuerung des liturgischen Gesangs und gab Religionsunterricht. Von Zeitgenossen wird sie als heitere und großzügige Person beschrieben. Dazu passt, dass sie Patenschaften für Kinder aus zerrütteten Familien übernahm. Ihr Leben in der Abgeschiedenheit der Provinz war wenig aufregend, nach außen schien sie angepasst, eingeengt in ihre Familie, von der sie sich zeitlebens nicht verstanden fühlte. Im Schreiben tauchte sie in eine andere Welt, die mit der real Erlebten nur wenig zu tun hatte:

Fremd in der Heimat

"Die traditionelle Familie der Provinz besteht aus Leuten, die - besonders die Frauen - ohne Unterlass zusammentreffen. Da immer dieselben zu den Feierlichkeiten erscheinen, treffen sie sich stets zuverlässig fröhlich am Neujahrsmorgen und stets zuverlässig traurig zu Allerheiligen. Alle versammeln sich festlich gekleidet im Hause der Braut, und alle eilen zur gleichen Zeit zum 'Trauerhaus', um dem 'Toten die letzte Ehre zu erweisen' und ihr Beileid auszusprechen. In der Zeit dazwischen überwachen sie sich - vor allem die Frauen -, sind eifersüchtig aufeinander, bringen sich gegenseitig in Verlegenheit, beurteilen, messen, prüfen sich, ohne das rechte Maß zu finden. So miteinander verwandt, durchwühlen sie beim Betreten des Hauses der anderen den Wandschrank mit gaffenden Blicken, kundschaften den Geruch in der Küche aus, würden gar - wenn sie es könnten - unter deinen Röcken nachsehen und unter deinen Nägeln, um sich über deine Neuigkeiten zu informieren. Diese Verwandten, ob wohlwollend oder nicht, helfen als gute Verbündete bei Anlässen wie öffentlichen Unglücksfällen, Sterbefällen, Geburten, Unfällen, Krankheiten. Da aber keine von ihnen die andere in ihrem Innersten kennt, stehen sie im Falle ernsthafter Krisen, in den geheimnisvollen Stunden des wirklichen Unglücks, mit leeren Händen da. Sie sind nur da, wo sie dem Schmerz eine Maske, ein Schweigen, eine gute Haltung aufnötigen können."

Diese bissige, mit spitzer Feder geschriebene Charakterisierung ihrer Umwelt zeigt, wie fremd sich Marie Noël in ihrer heimatlichen Umgebung fühlte. Und doch bleibt sie rätselhafterweise fest mit ihr verbunden. Ihre Sehnsucht, ihr inneres Ringen verbirgt sie vor der Öffentlichkeit. In ihren Notizen, ihren "Notes intimes", hält sie aber alles fest, was sie bewegt. Auch den Blick auf sich, ihre Lebenssituation und den Durst nach Freiheit. Das alles auch mit einer Mischung von Ernst und Augenzwinkern:

"Wenn ich eine Pflanze wäre, möchte ich keine von den nützlichen Pflanzen sein, die zu viel mit den Menschen zu tun haben. Weder Hafer, noch Korn, noch gelagerte Gerste, die nicht ins Feld gehen können, wie es in Ordnung wäre. Man lässt dem Korn nicht mal seine Kornblumen, um sich zu zerstreuen. Vor allem möchte ich nicht zu diesen Gemüsen gehören, die so fügsam und aufgereiht sind, diese liniengerade abgesteckten Mohrrüben, diese mit der Rute gelenkten Bohnen, diese Salate, die man zwingt zu erbleichen, ihr Herz zusammengepresst, wenn es ringsum so schön ist und sie so gern ganz geöffnet sein möchten. Ich wäre noch einverstanden, ein Kraut für Heilgetränke zu sein, Quendel oder Malve oder Salbei, nur müsste es auf einer der windgepeitschten Höhen sein, wo nur Hirten sie pflücken. Aber lieber wäre ich Heidekraut, blauer Enzian, Ginster, Distel im Notfall, auf einer verlassenen Heide.

Und wenn ich ein Tier wäre, möchte ich kein Tier im Hause oder auf dem Bauernhof sein, weder eine Ziege, die man an den Pfahl bindet, noch eins von diesen Hühnern im Wirtschaftshof. Nein, nein, da wäre ich lieber Hase oder Fuchs oder Hirschkuh oder Nachtigall, die dem Menschen nur an dem Tage begegnen, da er sie tötet.

Und doch werde ich mein ganzes Leben lang eines der zahmsten Haustiere sein, ein Lasttier, ein Kettenhund, ein Kanarienvogel im Käfig. Oder Suppengemüse. Das wird der Wille Gottes gewesen sein."

"Ich habe nie aufgehört, wie eine Kerze zu zittern"

Der Wille Gottes. Ihn zu vermuten, ihn zu erkennen, sich mit ihm auseinanderzusetzen, dies wurde für Marie Noël zum Lebensthema. Auch und gerade da, wo ihr Leben Wendungen nahm, die sich nicht gewünscht hatte. Die härteste: Der Mann, der ihre große Liebe war, und mit dem sie hoffte, ihr Leben zu teilen, heiratete ihr eigene Schwester. Marie Noël blieb zeitlebens allein und unverheiratet. Kaum jemand in Auxerre wird bemerkt haben, welche inneren Kämpfen die freundlich und heiter wirkende Mademoiselle Noël ausgeliefert war. Der Pariser Künstlerseelsorger Abbé Mugnier ermunterte sie, diese Erfahrungen schriftlich festzuhalten. So entstanden die "Notes intimes", meist kurze Gedankensplitter, nicht immer mit einem Datum versehen. Manche in faszinierender Prägnanz. So zum Beispiel ihre Definition der Dreifaltigkeit: "Der Dreifaltige: der Einzige - ohne Einsamkeit."

In sehr vielen Texten spürt man den Einfluss mystischer Tradition. Ihre Bibliothek enthielt Werke von Johannes vom Kreuz, Teresa von Avila, Teresia von Liseux, von Augustinus und Blaise Pascal und vielen anderen. Ihr eigenes spirituelles Leben und die Spannung, die sie manchmal zu zerreißen drohte, beschrieb Marie Noël so:

"Als Gott über meinen Erdenstaub blies, um in ihn meine Seele einzupflanzen, muss er wohl zu heftig geblasen haben. Ich habe mich nie erholt von dem Anruf Gottes. Ich habe nie aufgehört, wie eine Kerze zu zittern, wie eine flackernde Kerze zwischen zwei Welten."

Oder an einer anderen Stelle:

"Ich schwanke noch unter dem Stoß der Gnade, und ich habe Angst wie ein Wesen, das der große Wind fortgetragen hat auf den Gipfel eines Berges, die Spitze des Turmes, an irgendeinen Ort, eng, zugespitzt, und gefährlich, und das nicht wagt, sich zu bewegen aus Furcht, in die Tiefe zu stürzen. O mein Gott, halte mich gut! Hilf mir beim Hinabsteigen!"

An manchen Tagen kann sie eine Katze oder einen Hund lieben, aber nicht Gott

Nicht immer hatte Marie Noël das Gefühl, von Gott gehalten zu sein. Wie manche Mystiker vor ihr erlebte und durchlebte sie Zeiten der subjektiv erfahrenen Gottesferne. Und hielt sie aus. Der prägnanteste Text dazu wurde teilweise schon zu Beginn rezitiert. Hier noch einmal der Text mit dem dazugehörigen Vorspann: in einer nuancenhaft - aber nicht verfälschenden -  anderen Übersetzung:

"Es gibt Tage, an denen ich bedrückt, träge, gewöhnlich, irdisch bin, unfähig das Unsichtbare zu berühren. Dann kann ich eine Katze oder einen Hund lieben, aber nicht Gott, die Heilige Jungfrau, die Heiligen und die Engel. Ich kann sie mir nicht vorstellen. Denn es ist sehr mühsam und anstrengend, Gott zu denken und alles, was für die Sinne nicht existiert, und treu das zu betrachten, was man nicht sieht, auf das zu hören, was man nicht vernimmt, das zu lieben, was nur in der Seele existiert, die jetzt leer ist. Hat sie sich beruhigt, entzündet sich allmählich wieder ein schwacher Schimmer und belebt den Geist neu. Aber wird er sich immer wieder neu entzünden? Wird nicht am Ende die schwarze Müdigkeit bleiben, von der er sich nicht mehr erholt?

Was vermag ein Körper ohne Seele, wenn der ganze Himmel erloschen ist. Er kann sich nur noch erinnern. Nur noch an Christus erinnern, den er einst gesehen hat und auf seiner alten Liebe einschlafen, mit gefalteten Händen, und auf die alten Gewohnheiten vertrauend, mit einem Mund, der von all den Gebeten schon ganz abgenutzt ist. Und beim Einschlafen wiederhole: Amen, so sei es."

Die Aufzeichnungen von Marie Noël geben Zeugnis von einer leidenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Glauben, mit Gott selbst. Franziska Knapp schreibt dazu im Vorwort zur deutschen Ausgabe der "Notes intimes":

"Sie war überzeugt, dass der Mensch erfüllt ist von einem Hunger und einem Durst, den nur Gott stillen kann. Eine Seele zu haben heißt, dem Wehen Gottes in sich immer mehr Raum zu geben - einem Wehen, welches nicht immer inneren Frieden verheißt. Marie Noël ist dieses Abenteuer des Glaubens eingegangen."

Alle Wege zu Gott sind gut

Lassen wir sie mit einigen Texten selbst zu Wort kommen:

"Wer will zu Gott aufsteigen? Alle Wege sind gut. Einige haben den Glauben der Schritte und der Augen, die einfältige und hübsche Frömmigkeit der Sinne. Sie wallfahren zu den großen heiligen Stätten und bringen von dort Souvenirs mit - einige Tropfen des heiligen Wassers, Medaillen, Rosenkränze. Sind sie reich, kaufen sie in der Rue Saint-Sulpice schön bemalte Statuen für ihre Pfarrei, sind sie arm, dann kleine Figuren der Heiligen Jungfrau für ihr Zimmer. Andere stimmen voll Inbrunst in die lang gedehnten Töne des Harmoniums ein, sie genießen die zarten Lieder mit einer Zweitstimme während der Terz. Die einen wie die anderen fühlen und träumen. Sie nennen Jesus ihren Geliebten. Sie bleiben mit Wonne am Abend mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen im Halbschatten der Kirchen zurück. Andere, weniger gefühlsbetont, weniger glücklich, machen sich auf zu Gott durch bloßes Denken. Ihr Gebet fertigt keine Bilder an. Es steigt direkt, steil zu Gott auf, selbst ohne Ihn zu schauen. Manchmal verurteilen die Frommen sie als gottlos. Und manchmal könnten auch sie in Versuchung geraten, die einfachen Leute für Dummköpfe zu halten. Mögen sie sich davor hüten! Gott ist in allen.

Er hat Wege für alle gemacht, für die Füße - sogar für die Pfoten - und für die Flügel. Erdverbundene Pfade, gesäumt von Blumen und Dornen, von Brombeeren und Walderdbeeren für die lieben kleinen Seelen, und den freien, schwindelerregenden Himmel, wohin sich die hoch auffliegenden Seelen wagen, um in der Weite und im Entsetzen der unendlichen Räume zu schweben.

Er hat Wege für alle Stunden gemacht. Wenn die großen Vögel erschöpft sind, lässt ein Ast sie zur Ruhe kommen, lindert eine Blume ihren Schmerz, wiegt sie sanft ein Lied. Wenn die Gebete sich ängstigen, sich verloren glauben, beruhigt sie der Schein einer Kerze."

In der Finsternis Deines Seins, in das ich mich stürzen werde

"Wenn ich auf den höchsten Berg meines Ich hinaufsteige, wenn ich versuche, mich dort zu halten, ohne Erde, ohne Luft, ohne Augen, ohne Ohren, ohne Füße noch Hände, ohne Leben, auf der äußersten Spitze meiner Seele, werde ich mich dann Gott genähert haben?

Auf welchen Baum steigen, um den Himmel zu berühren? Für die Begegnung Gottes mit dem Menschen steigt der Mensch vergeblich. Gott steigt herab. Er steigt nicht viel tiefer zum Sünder als zum Gerechten."

"Nacht … In meiner Müdigkeit auf kahler Erde, wenn ich zu schwach bin, weder Gott noch Menschen zu lieben. Während der Nacht wirst Du mir treu sein. In meiner Erschöpfung, wenn ich nicht mehr klar sehe, wenn mein Herz erkaltet, meine letzte Tugend am Ende meiner Kräfte zusammensinkt und einschläft wie eine alte Frau… Während der Nacht, Herr, wirst Du mir treu sein. In meiner schwärzesten Nacht, in dem schrecklichen Strudel, da der Glaube zusammenbricht wie ein Wolkenschloss, es keine Spur von Hoffnung mehr gibt, nicht auf Erden, nicht im Himmel…

Während der Nacht, Herr, wirst Du mir treu sein. Im Tode, da alles schwindet, in der Nacht des Todes, da die Seele nicht mehr Raum noch Zeit hat, in dem Nichts, wo ich weder mich noch irgendeinen finde. Während der Nacht, Herr, wirst Du mir treu sein. In der Finsternis Deines Seins, in das ich mich stürzen werde, wo von mir nur das sein wird, was Du warst, wo Du allein sein wirst, das einzige Sein, das von mir bleiben wird.

Während der Nacht, Herr, wirst Du mir treu sein.
Du allein, der Du bist
Ewig
Du."

Marie Noël, eine wortbegabte Frau, die Tür an Tür mit Gott lebte, der ihr das ganze Spektrum von Licht und Dunkel, Gottnähe und Gottesferne zumutete. Gott ganz zu erkennen ist für den Menschen auf Erden unmöglich, so wie die Augen das volle Sonnenlicht nicht aushalten können. Manchmal liegt die Wahrheit dazwischen. Und so schreibt Marie Noël:

"Gott hat, als er das Licht erschuf, den Schatten erschaffen. Der Schatten ist die Barmherzigkeit des Lichtes, das sich mildert, um das Geschöpf zu schonen."

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